(openPR) Burgwalder Unternehmen macht Produktion smarter – und forscht an KI-Projekt
Superus Datenmanagement GmbH hilft Industriebetrieben, ihre Fertigung transparent zu machen, die Produktion zu planen und die Herstellungsprozesse zu optimieren.
Burgwald. Wer wissen möchte, was in seiner Fabrik wirklich passiert, wendet sich an die Superus Datenmanagement GmbH. Das 2011 gegründete Unternehmen aus Burgwald hat sich auf Prozessanalyse und -optimierung für die Industrie spezialisiert und bietet mit seiner Software-Suite „ipos" (Integriertes Prozess-Optimierungssystem) ein umfassendes Werkzeugset für die moderne Fertigung.
Maschinendatenerfassung in Echtzeit – kein Stillstand bleibt unbemerkt
Daten werden in Echtzeit direkt an der Maschine / am Arbeitsplatz erfasst: Welcher Auftrag wird bearbeitet, Mengen, Ausschuss, Laufzeiten, Taktzeiten, Rüstzeiten, Störungssignale, Stromverbrauch, Materialverbrauch, Temperaturen, Prozessparameter, und vieles mehr.
Ideal auch für Betriebe mit älterem Maschinenpark: ipos arbeitet auf Feldebene und ist daher in der Lage, alle benötigten Daten direkt von der Sensorik der Maschinen zu beziehen – unabhängig von vordefinierten Schnittstellen oder speziellen Steuerungen. Sollte die vorhandene Sensorik nicht ausreichen, kann diese kostengünstig nachgerüstet werden.
Visualisierung und Fertigungsplanung – Fakten statt Bauchgefühl
Wer seine Fertigung nicht nur beobachten, sondern auch vorausschauend steuern möchte, setzt auf das Modul ipos Feinplanung. Es ermöglicht die Planung von Fertigungsaufträgen unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Ressourcen wie Maschinen, Werkzeugen und Personal. Auch Abhängigkeiten in einzelnen Arbeitsfolgen werden mit einbezogen – so lassen sich Rüst- und Durchlaufzeiten minimieren sowie Terminverletzungen und Kapazitätsprobleme frühzeitig erkennen.
Besonders praktisch: In Verbindung mit der Datenerfassung werden Produktionsstörungen direkt an die Plantafel gemeldet, sodass auf bevorstehende Kollisionen im Produktionsablauf unmittelbar reagiert werden kann. Und wer es noch komfortabler möchte, nutzt den integrierten Planungsassistenten: Er leitet unter Berücksichtigung verschiedenster Aspekte die optimale Produktionsreihenfolge her. Im Simulationsmodus können einzelne Planungsszenarien durchgespielt und hinsichtlich Personalaufwand, Rüst- und Produktionskosten sowie Durchlaufzeiten miteinander verglichen werden.
Wenn KI auf Farbe trifft – ein Forschungsprojekt mit Zukunft
Neben dem operativen Tagesgeschäft engagiert sich Superus auch in der angewandten Forschung. Seit Anfang 2026 läuft ein vom Land Hessen gefördertes Projekt zur KI-gestützten Qualitätssicherung in der Farben- und Lackindustrie. Der Hintergrund ist ein handfestes Branchenproblem: Schwankungen im zugekauften Material sowie zeit- und ortsabhängige Einflüsse führen dazu, dass ein großer Teil der hergestellten Farben und Lacke nach der ersten Mischung korrigiert werden muss. Statistiken der Branche zeigen, dass ca. 30% der Produktionsaufträge von Nacharbeiten betroffen sind – eine nacharbeitsbedürftige Mischung durchläuft im Schnitt ca. 3 Korrekturdurchläufe, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.
Superus entwickelt nun gemeinsam mit Partnern einen Ausweg: Im Rahmen des Projekts entsteht ein selbstlernender Assistent, der die Erfolgschancen vorgesehener Mischungen unter Berücksichtigung der eingeplanten Rohstoffe und anderer Prozessparameter vor ihrer Anwendung beurteilt. Insbesondere für wiederkehrende Artikel soll der Assistent auch selbstständig Handlungsempfehlungen generieren und den Koloristen dadurch bei seiner täglichen Arbeit unterstützen.
Als Kooperationspartner beteiligen sich der hessische Farbenhersteller G.E. Habich's Söhne GmbH & Co. KG und ein Team der Technischen Hochschule Mittelhessen um Prof. Dr. Schwarz an dem Projekt, das für einen Zeitraum von 36 Monaten geplant ist.
Potenziale entdecken – deutschlandweit
Als Spezialist für Prozessanalyse und -optimierung kommt Superus in Unternehmen, schaut sich den Workflow an, spricht mit den Mitarbeitern an den Maschinen und erhebt die Daten, die wirklich gebraucht werden – mit dem Ziel, Lohnstückkosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit der Kunden zu stärken.
Mehr Informationen finden Interessierte unter www.superus.de oder telefonisch unter +49 6451 71 5000-0.
SUPERUS Datenmanagement GmbH
Pressekontakt: Thorben Wassmuth
Ederweg 1
35099 Burgwald













