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Engineering bei KRAUSE – wenn Lösungen aus Prozessen entstehen

16.04.202613:28 UhrLogistik & Transport
Bild: Engineering bei KRAUSE – wenn Lösungen aus Prozessen entstehen
Stationäre Arbeitsbühne für Wartungs- und Montagearbeiten in der Fahrzeugproduktion
Stationäre Arbeitsbühne für Wartungs- und Montagearbeiten in der Fahrzeugproduktion

(openPR) Bei KRAUSE beginnt jede Sonderlösung nicht mit einem Produkt, sondern mit einer Fragestellung: Wie bewegen sich Menschen durch Anlagen? Wo entstehen unnötige Wege? Welche Bereiche müssen regelmäßig erreicht werden – und wie lässt sich das dauerhaft sicher gestalten?

Engineering bedeutet bei KRAUSE deshalb vor allem, Kunden und deren industrielle Abläufe zu verstehen und daraus funktionierende Zugangslösungen abzuleiten. Konstruktion, Anwendungstechnik und Fertigung arbeiten dabei eng zusammen. Ziel ist nicht die maximale Individualisierung um ihrer selbst willen, sondern eine praxisgerechte Lösung, die sich sauber in bestehende Produktions- und Wartungsprozesse integriert und die Effizienz beim Kunden steigert.

Vom Ist-Zustand zur umsetzbaren Konstruktion

Am Anfang steht immer die Analyse. Dabei werden Produktionslayouts, Maschinenanordnungen, Wartungsintervalle und Laufwege betrachtet. Häufig werden auch Gespräche mit den Verantwortlichen aus Produktion, Instandhaltung und Arbeitssicherheit geführt. Erst daraus ergibt sich, ob ein stationärer Überstieg ausreicht, eine fahrbare Lösung sinnvoller ist oder eine mitfahrende Konstruktion benötigt wird.

Typisch für KRAUSE ist der modulare Aufbau: Standardisierte Grundkomponenten bilden das technische Fundament, projektspezifische Anpassungen sorgen für Passgenauigkeit. So lassen sich Plattformgrößen, Stufenbreiten, Geländerführungen oder Beläge exakt auf den jeweiligen Einsatz abstimmen, ohne dass jedes Projekt komplett neu erfunden werden muss. Gleichzeitig fließen normative Anforderungen, ergonomische Gesichtspunkte und betriebliche Sicherheitskonzepte von Beginn an in die Planung ein.

Mitfahrende Arbeitsplattformen in der Fließfertigung

Bei EMS PreCab, einem Hersteller von vorgefertigten Kabinen und Nasszellen für Kreuzfahrtschiffe, musste ein sicherer Arbeitsplatz entstehen, der sich an eine bewegte Montagelinie („Flowline“) anpassen lässt. KRAUSE entwickelte dafür eine mitfahrende Arbeitsplattform, deren Fahrwerk gezielt auf Stabilität und kontrollierte Bewegung ausgelegt ist: Gebremste Rollen laufen auf dem Band, während mitfahrende Rollen den Kontakt zum Hallenboden halten. Zusätzlich wurde eine optionale Höhenverstellung per Handkurbel umgesetzt, um die Arbeitshöhe an unterschiedliche Körpergrößen und Tätigkeiten anzupassen. Für den Arbeitsalltag wichtig waren außerdem der flexible Zugang zur Arbeitsfläche – unter anderem über eine einhängbare Leiter –, eine selbstschließende, absturzsichernde Pendeltür sowie Schutzdetails wie ein Trittschutzblech und ein Rammschutz, um sowohl die Mitarbeitenden als auch die produzierten Kabinen zuverlässig zu schützen.

Stationäre Arbeitsplattformen als Bestandteil des Anlagenlayouts

Ein weiteres Projekt entstand im KAMAX Werk in Homberg (Ohm). Dort finden regelmäßig Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Decken mehrerer Industrieöfen statt. Da die Oberseiten dieser Anlagen durch Ab- und Zuleitungen, Kabelkanäle und weitere Einbauten stark „verbaut“ sind, lassen sich dort keine sicheren Trittflächen nach Schema F realisieren. KRAUSE konstruierte deshalb drei exakt angepasste, stationäre Arbeitsplattformen für zwei Anlassöfen und einen Härteofen. Grundlage hierfür war eine detaillierte Bestandsaufnahme vor Ort inklusive Aufmaß und Abstimmung der erforderlichen Arbeitsbereiche. Die entstandenen Lauf- und Arbeitsflächen wurden als Gitterrostplattformen mit hoher Rutschhemmung ausgeführt und um Geländerlösungen mit Knie- und Fußleisten ergänzt. Je nach Bereich sind diese fest installiert oder steckbar ausgeführt. An den Einstiegsstellen sorgen Pendeltüren für eine abgesicherte Begehung; der Zugang erfolgt über eine einhängbare Stufenleiter. So wird die Ofenbegehung zu einem klar definierten, dauerhaft sicheren Arbeitsprozess ohne provisorische Hilfsmittel und unnötige Wege.

Entwicklung heißt bei KRAUSE: Anwendungen verstehen

Diese Projekte veranschaulichen die interne Arbeitsweise. Der Ausgangspunkt ist dabei nie das einzelne Bauteil, sondern immer der Arbeitsablauf. Konstrukteure und Anwendungstechniker denken gemeinsam darüber nach, wie sich Menschen in einer Anlage bewegen, wo Gefahren entstehen und wie sich Wartungsarbeiten möglichst effizient organisieren lassen.

Daraus entstehen Lösungen, die nicht nur technisch funktionieren, sondern den Betrieb messbar verbessern. Ob mitfahrende Plattform, individueller Überstieg oder komplexe Sonderkonstruktion – jede Anlage wird so geplant, dass sie langfristig wartungsarm bleibt, sich in bestehende Strukturen einfügt und zukünftige Anpassungen zulässt.

Ein weiterer Vorteil liegt in der eigenen Fertigungstiefe: Sondermaße, spezielle Geländerführungen oder alternative Stufen- und Plattformbeläge können direkt umgesetzt werden. Das verkürzt Abstimmungswege und sorgt dafür, dass Planung und Realität eng beieinanderliegen.

Sicherheit als konstruktives Grundprinzip

Arbeitssicherheit ist kein nachgelagerter Prüfschritt, sondern von Anfang an Teil der Konstruktion. Geländerhöhen, Auftrittsflächen, Neigungswinkel und Übergabepunkte werden von Beginn an berücksichtigt. Das Ziel besteht darin, sichere Zugänge so selbstverständlich in den Arbeitsalltag zu integrieren, dass sie nicht als Zusatzlösung, sondern als natürlicher Bestandteil der Anlage wahrgenommen werden.

Gerade in hoch getakteten Industrieumgebungen zeigt sich der Mehrwert dieses Ansatzes. Wenn Wartung, Kontrolle und Materialfluss reibungslos zusammenspielen, steigt nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Effizienz.

Bei KRAUSE bedeutet Engineering die Zusammenarbeit mit dem Kunden, um Technik aus realen Anforderungen zu entwickeln. Durch das Zusammenspiel von Analyse, Konstruktion und Fertigung entstehen prozessorientierte Lösungen. Die Beispiele aus Produktion und Logistik zeigen: Ausschlaggebend ist nicht die Komplexität einer Konstruktion, sondern wie gut sie den Arbeitsalltag unterstützt. Genau darin liegt der Kern der Entwicklungsarbeit bei KRAUSE.

Weitere Informationen zu individuellen Lösungen und Projektumsetzungen finden sich auf https://www.krause-systems.de/sonderloesungen-aus-aluminium.html

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