(openPR) Augsburg, 14. April 2026 | Eberle Consulting | SEO & GEO - Die klassische Suchmaschinenoptimierung ändert sich. Immer mehr Nutzer erhalten Antworten direkt von KI-Systemen, statt sich durch eine Trefferliste zu klicken. Diese lassen sich durch sogenanntes Generative Engine Optimization, kurz GEO, gezielt beeinflussen. Für Unternehmen, Medien und Marken entsteht damit eine neue Realität: Sichtbarkeit in KI-Suchen wird zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor.
Eine wissenschaftliche Untersuchung von Princeton und weiteren Forschungseinrichtungen zeigt, dass GEO die Sichtbarkeit in generativen Antworten um bis zu 40 Prozent steigern kann. Besonders wirksam sind unter anderem statistische Angaben, klare Zitate, autoritative Formulierungen und gut aufbereitete Inhalte.
Parallel dazu wächst die Reichweite KI-gestützter Sucherlebnisse mit hohem Tempo. Google erklärte im Mai 2025, dass AI Overviews bereits auf mehr als 1,5 Milliarden Nutzer skaliert wurden und in 200 Ländern und Territorien verfügbar sind. Gleichzeitig sieht Google in wichtigen Märkten wie den USA und Indien bei Suchanfragen mit AI Overviews ein Wachstum von über 10 Prozent.
Auch das Nutzerverhalten verändert sich bereits deutlich. Eine aktuelle Adobe-Umfrage in Deutschland zeigt, dass 27 Prozent der befragten Konsumentinnen und Konsumenten KI-Assistenten regelmäßig nutzen, 45 Prozent zumindest gelegentlich. 35 Prozent verwenden solche Systeme bereits als Alternative zur klassischen Suche. Das Thema ist damit längst kein Zukunftsszenario mehr, sondern Teil realer digitaler Customer Journeys.
Für Publisher, Marken und Website-Betreiber entsteht daraus ein doppeltes Risiko. Erstens können KI-Antworten gezielt in ihrer Sichtbarkeit beeinflusst werden. Zweitens sinken Klickraten. Eine Analyse des Pew Research Center zeigt, dass Nutzer bei Google-Suchergebnissen mit KI-Zusammenfassung deutlich seltener auf Links zu anderen Websites klicken als bei Ergebnissen ohne solche Zusammenfassungen. Klicks auf Quellen innerhalb der KI-Zusammenfassung selbst fanden nur in 1 Prozent der untersuchten Besuche statt.
Hinzu kommt ein Problem, das die Diskussion um Manipulation weiter verschärft: die Qualität und Verlässlichkeit der Antworten. Das Tow Center for Digital Journalism an der Columbia University kam bei Tests von acht generativen Suchsystemen zu dem Ergebnis, dass diese in mehr als 60 Prozent der Fälle die gesuchten Nachrichtenquellen nicht korrekt identifizierten. Die Fehlerrate reichte je nach System von 37 Prozent bis 94 Prozent. Wenn Suchsysteme also gleichzeitig stark genutzt, gezielt beeinflusst und zugleich fehleranfällig sind, entsteht ein Risiko.
Adobe Analytics meldete im März 2025, dass der Traffic aus generativen KI-Quellen auf US-Retail-Websites im Vergleich zu Juli 2024 um 1.200 Prozent stieg. Für Reise-, Freizeit- und Hospitality-Websites lag das Plus sogar bei 1.700 Prozent. Wer in KI-Suchen bevorzugt vorkommt, beeinflusst damit nicht nur Aufmerksamkeit, sondern zunehmend auch echte Nutzerströme.
Eberle Consulting sieht deshalb akuten Handlungsbedarf für Unternehmen. Wer künftig digital sichtbar bleiben will, muss Inhalte nicht nur für klassische Suchmaschinen, sondern auch für generative Antwortsysteme strategisch aufbereiten. Gleichzeitig braucht es einen kritischen Umgang mit KI-Suchergebnissen, denn Sichtbarkeit ist dort nicht automatisch gleichbedeutend mit Neutralität, Qualität oder Wahrheit.
"Unternehmen müssen verstehen, dass KI-Suche nicht zwingend neutral ist. Wer GEO ignoriert, riskiert Sichtbarkeit", sagt Andre Eberle, Head of SEO & GEO von Eberle Consulting.
Eberle Consulting empfiehlt Unternehmen daher, ihre Content-Strategie frühzeitig auf KI-Suchsysteme auszurichten, Quellen- und Vertrauenssignale systematisch zu stärken und die eigene digitale Sichtbarkeit nicht mehr nur in Rankings, sondern auch in generativen Antworten zu messen.
Quellen:
Eberle Consulting , Google Analyse, Adobe Studie










