openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Mit Satelliten Waldschäden schneller erkennen

(openPR) Eberswalde (2. April 2026). „Für ein effektives Waldmanagement ist es entscheidend zu wissen, wo und in welchem Umfang Waldflächen abgestorben sind“, sagt Dr. Katja Oehmichen vom Thünen-Institut für Waldökosysteme. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzen deshalb Daten des europäischen Erdbeobachtungsatelliten Sentinel 2, um abgestorbene Waldflächen automatisiert zu erfassen und zu visualisieren. Sie fließen ein in das Fernerkundungsbasierte Nationale Erfassungssystem für Waldschäden (FNEWs). Das satellitengestützte Monitoring ergänzt bestehende Waldmonitoring– und Inventursysteme um jährliche, kleinteilig und flächendeckend erhobene Informationen zu Störungsgebieten im Wald.

In einem ersten Projekt wurde anhand einzelner Gebiete getestet, wie ein solches satellitengestütztes Monitoring aussehen muss. Die Weiterentwicklung zeigt nun für das gesamte Bundesgebiet, welche Waldflächen etwa von Wetterereignissen wie Sturm und Dürren oder Insektenbefall betroffen sind. Aktuelle Karten und Statistiken in verschiedenen Auflösungen auf der Grundlage von Satellitenbildern zeigen anschaulich die Verteilung und weitere detaillierte Informationen zu den betroffenen Flächen im Wald.

Die Daten aus FNEWs sind offen zugänglich. Die Karten etwa sind als Webdienst abrufbar. So lassen sie sich beispielsweise in gängige Geoinformationssysteme von Forstbehörden oder Drittanbietern integrieren. Zusätzlich bietet das Thünen-Institut eine Open-API-Schnittstelle an, über die Flächenstatistiken für eigene Auswertungen bezogen werden können. „Wir verfolgen einen Open-Data-Ansatz. Alle Daten sind frei verfügbar, um Transparenz zu schaffen und die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu fördern“, sagt Thünen-Wissenschaftler Karsten Dunger vom Projekt FNEWs.

Das Modell zur Erstellung der Schadenskarten wird laufend weiter optimiert und validiert. Daher können neue methodische Verbesserungen auch rückwirkend zu Anpassungen in den Ergebnissen führen. Katja Oehmichen: „Damit stellen wir sicher, dass Schädigungen im Wald stets nach dem neuesten Stand der Wissenschaft erhoben und zugleich qualitätsgeprüft werden.“

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Thünen-Institut für Waldökosysteme, Eberswalde
Dr. Katja Oehmichen
E-Mail: E-Mail ; E-Mail

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1308354
 229

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Mit Satelliten Waldschäden schneller erkennen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von idw - Informationsdienst Wissenschaft

Bild: Datengetriebenes Energiemanagementsystem für  vernetzte Industrieareale
Datengetriebenes Energiemanagementsystem für vernetzte Industrieareale
Der Chemiestandort Leuna umfasst rund 1.300 Hektar und ist durch einen komplexen stofflichen und energetischen Verbund geprägt. Die InfraLeuna GmbH verantwortet dort als Eigentümer und Betreiber der Infrastruktureinrichtungen unter anderem die zentrale Energieversorgung mit modernen Gas- und Dampfturbinen und Power-to-Heat-Systemen sowie umfangreiche Netzstrukturen für die Medien Dampf, Strom und Erdgas. Das Energiesystem ist über zwei Koppelpunkte an das vorgelagerte Verteilnetz der MITNETZ STROM GmbH angeschlossen. Damit bietet der Standort…
08.10.2026
09:00
Bild: Forschungsförderung unter Druck: Klassische Auswahlverfahren stoßen an Grenzen
Forschungsförderung unter Druck: Klassische Auswahlverfahren stoßen an Grenzen
Hoher Aufwand und niedrige Erfolgsquoten erhöhen den Reformdruck Für Hochschulen sind Drittmittel aus öffentlichen und privaten Quellen unverzichtbar. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes machen Drittmittel – ohne die sogenannten Trägermittel vom jeweiligen Land – rund 25 Prozent der Hochschuleinnahmen aus. Doch die Zahl der eingereichten und grundsätzlich förderwürdigen Ideen übersteigt in vielen wettbewerblichen Förderprogrammen die verfügbaren Budgets deutlich. Die Folge: Forschende investieren Zeit in Projektskizzen und Vollanträg…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Eutelsat bestellt zwei Ersatzsatelliten für Flaggschiffposition HOTBIRD 13° OstBild: Eutelsat bestellt zwei Ersatzsatelliten für Flaggschiffposition HOTBIRD 13° Ost
Eutelsat bestellt zwei Ersatzsatelliten für Flaggschiffposition HOTBIRD 13° Ost
- Weiter verbesserte Qualitätsservices für Kunden ab 2022 - Airbus Defence and Space baut die elektrisch angetrieben Satelliten ------------------------------ ++ Wirtschaftliche Bauweise optimiert Kapitalausgaben und ermöglicht den Ersatz der drei bisherigen Satelliten durch zwei neue ++ London, Paris, Köln, 19. November 2018 - Eutelsat Communications …
Dem deutschen Wald geht es gut
Dem deutschen Wald geht es gut
… einen bewahrt der bewirtschaftete Wald Artenvielfalt und dient als CO2-Speicher dem Klimaschutz. Die Bewirtschaftung macht den Wald zudem stabiler und vitaler gegenüber beispielsweise Waldschäden oder Stürmen. Aber auch in seiner Nutzung setzen sich umweltfreundliche Aspekte fort: „Der Rohstoff Holz ist mit seiner ganzen Nutzungsvielfalt ein absolut …
Bild: «EURECA» mit Röntgenmethoden untersucht: Der durchleuchtete Satellit
«EURECA» mit Röntgenmethoden untersucht: Der durchleuchtete Satellit
… «Center for X-Ray Analytics» gelungen: In Zusammenarbeit mit dem «Swiss Space Center» (heute «Space Innovation» der EPFL) und dem Verkehrshaus der Schweiz haben sie einen ganzen Satelliten geröntgt.Der durchleuchtete Satellit trägt den Namen «EURECA» – kurz für «EUropean REtrievable CArrier» – und ist ein Unikat. In den Weltraum startete er 1992 an Bord …
Ohne Fragezeichen - BUND befürwortet die Jagd
Ohne Fragezeichen - BUND befürwortet die Jagd
… wird ist im Hinblick auf das, was sich "Wald vor Wild"-Befürworter davon versprechen vollkommen ineffektiv. Vielmehr verursacht die Jagd a) durch ihre Ineffizienz und b) durch die Wildtiermast (der Jäger nennt das Hege) erst die enormen Waldschäden, die sich jedes Jahr auf mindestens 2-stellige Millionenbeträge addieren - zu Lasten des Steuerzahlers.
RSCC und Eutelsat Communications unterzeichnen Absichtserklärung für neuen Satelliten zum Ausbau von 36° Ost
RSCC und Eutelsat Communications unterzeichnen Absichtserklärung für neuen Satelliten zum Ausbau von 36° Ost
Moskau, Paris, Köln, 10. Mai 2011 – Der staatliche russische Satellitenbetreiber Russian Satellite Communications Company (RSCC) und Eutelsat Communications (Euronext Paris: ETL) haben heute die Unterzeichnung einer Absichtserklärung gemeldet, mit der beide Unternehmen ihre seit langem bestehende strategische Partnerschaft im Bereich der Satellitenkommunikation …
LähiTapiola kooperiert mit CollectiveCrunch bei der Digitalisierung der Forstversicherung
LähiTapiola kooperiert mit CollectiveCrunch bei der Digitalisierung der Forstversicherung
… einiger Zeit in Gesprächen mit dem Team von CollectiveCrunch, um zu definieren und zu präzisieren, wie die Linda Forest-Lösung uns bei der Bewertung von Waldschäden noch exakter und reaktionsschneller machen und die Leistungsmöglichkeiten der Künstlichen Intelligenz in unsere Dienstleistungen einbringen kann. Wir sind sehr gespannt auf die weitere Entwicklung …
Kein Anlass zur Entwarnung - DBV fordert Aufwertung des Holzes als Baustoff und Energiequelle
Kein Anlass zur Entwarnung - DBV fordert Aufwertung des Holzes als Baustoff und Energiequelle
Berlin, den 16.12.2002 - Der Zustand des deutschen Waldes hat sich laut Waldzustandsbericht 2002 der Bundesregierung leicht verbessert. Doch sind Waldschäden weiterhin auf hohem Niveau. Nach Auffassung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) gibt es keinen Anlass zur Entwarnung. Die Waldbauern dürfen nicht im Regen stehen gelassen werden, indem sie die hohen …
Bild: Fraunhofer IGD: Höhere Erträge in der Landwirtschaft durch Sensorik und Fernerkundung
Fraunhofer IGD: Höhere Erträge in der Landwirtschaft durch Sensorik und Fernerkundung
… hochaufgelöst darzustellen, ohne dabei die interaktiven und analytischen Elemente einzubüßen, sind viele weitere Anwendungsfälle denkbar: Aktuelle Herausforderungen wie die europäischen Waldschäden profitieren von einer möglichst raschen und genauen Problemanalyse, bei der Visualisierungen im Planungsprozess helfen. Denn die Forstwirte müssen nach der …
Schäden im Wald könnten sich verdoppeln: Wie Brände, Stürme und Borkenkäfer Europas Wälder bis 2100 formen
Schäden im Wald könnten sich verdoppeln: Wie Brände, Stürme und Borkenkäfer Europas Wälder bis 2100 formen
… Neu ist jedoch das Ausmaß, in dem Waldbrände, Stürme und Borkenkäfer – angetrieben vom Klimawandel – die Wälder verändern. Dies hat sich bereits in den dramatischen Waldschäden in Mitteleuropa in den letzten Jahren gezeigt, doch Zahlen darüber, wie viel Waldfläche in Zukunft geschädigt werden könnte, lagen bisher nicht vor. Dabei beeinflussen diese Störungen …
Bild: SpectraTime bestückt das IRNSS mit Rubidium-Atomuhren
SpectraTime bestückt das IRNSS mit Rubidium-Atomuhren
Der französische Anbieter von Navigationssystemen erhält den Zuschlag im Wert von vier Millionen Euro für das indische Satelliten-Navigationssystem Das von der indischen Weltraumagentur ISRO entwickelte Satelliten-Navigationssystem IRNSS (Indian Regional Navigational Satellite System) wird sich aus insgesamt sieben Satelliten zusammensetzen. Hiervon …
Sie lesen gerade: Mit Satelliten Waldschäden schneller erkennen