(openPR) Analyse von Batteriezellen: encontec Prüflabor erweitert Portfolio um Präparation und materialographische Bewertung elektrolythaltiger Zellen
Stuttgart, März 2026. Das akkreditierte encontec Prüflabor erweitert sein Analyseportfolio im Bereich Batterietechnik. Ab sofort können aktive, elektrolythaltige Batteriezellen unter Schutzatmosphäre in einer Handschuhbox sicher geöffnet, kontrolliert entleert und für weiterführende Untersuchungen präpariert werden. Damit schafft encontec die Grundlage für fundierte Post-Mortem-Analysen, belastbare Schadensbewertungen und die gezielte Untersuchung von Zellkomponenten und Verbindungsbereichen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der materialographischen Schlifferstellung und der Erstellung aussagekräftiger Querschliffe. Auf diese Weise lassen sich der innere Aufbau von Batteriezellen und Zellkomponenten sowie kritische Bereiche wie Elektroden, Separatoren, Stromableiter, Kontaktzonen und Laserschweißverbindungen sichtbar und technisch belastbar bewerten. Analysiert werden unter anderem Schichtaufbauten, Materialübergänge, Risse, Delaminationen, Porositäten, Partikel, Kontaminationen und geometrische Auffälligkeiten in Verbindungszonen.
Gerade bei Laserschweißverbindungen an Batteriezellen liefert die Querschliffanalyse entscheidende Erkenntnisse. So können beispielsweise Einschweißtiefe, Einschweißbreite, Nahtqualität, Bindefehler, lokale Porositäten und Inhomogenitäten im Bereich der Anbindung bewertet werden. Solche Befunde sind in der Praxis häufig ein zentraler Ansatzpunkt, um Ursachen von erhöhten Übergangswiderständen, lokaler Erwärmung, Qualitätsabweichungen oder Feldauffälligkeiten fundiert einzugrenzen.
Die technische Einordnung endet dabei nicht bei der Sichtbarmachung eines Befunds. Vielmehr ermöglicht die Analyse eine saubere Ursachenbewertung im Zusammenspiel von Werkstoff, Geometrie und Prozess. Gerade in der Batterieentwicklung und Batteriefertigung ist das entscheidend, um Fehlinterpretationen zu vermeiden und Maßnahmen am richtigen Hebel einzuleiten, sei es im Schweißprozess, in vorgelagerten Fertigungsschritten, bei der Bauteillage, beim Fügespalt oder bei materialbedingten Einflüssen.
Ergänzend bietet das encontec Prüflabor weiterführende Analysen an, die direkt an die Batterieuntersuchung anschließen. Dazu zählen Makro- und Mikroschliffe, Zielpräparationen an Fehlstellen und kritischen Bereichen, Gefüge- und Porositätsanalysen, Schichtdickenmessungen sowie hochauflösende REM/EDX-Untersuchungen. Kunden erhalten dadurch nicht nur Einzelbefunde, sondern eine belastbare technische Entscheidungsgrundlage für Entwicklung, Freigabe, Qualitätssicherung und Prozessoptimierung.
Für Unternehmen aus Entwicklung, Fertigung und Qualität bedeutet die Portfolioerweiterung vor allem eines: mehr Transparenz im Zellinneren, schnellere Ursachenfindung und belastbare Daten für technische Entscheidungen. Besonders bei wiederkehrenden Auffälligkeiten an Batteriezellen, Zellkomponenten oder Hochstromverbindungen ist eine neutrale und nachvollziehbare Analyse entscheidend, um Risiken zu bewerten, Prozesse zu stabilisieren und Reklamationen systematisch zu bearbeiten. Das encontec Prüflabor unterstützt dabei mit akkreditierter Laborkompetenz und praxisnaher Bewertung realer Schadens- und Fehlerbilder.
Weitere Informationen zum Leistungsspektrum des encontec Prüflabors:
https://www.encontec.de/prueflabor
Pressekontakt:
Torsten Rothe
Vertrieb
encontec GmbH
torsten.rothe@encontec.de












