(openPR) Wie Wagenbau Junginger den Markt für Waldkindergarten-Wägen neu denkt
Der Markt für Waldkindergarten-Wägen wächst seit Jahren kontinuierlich. Kommunen, Städte und freie Träger investieren verstärkt in naturnahe Betreuungskonzepte. Parallel dazu hat sich auch die Anbieterlandschaft verändert: Neben wenigen großen Herstellern in Deutschland, der DACH-Region und osteuropäischen Produzenten gibt es kleinere Betriebe, die bewusst auf handwerkliche Qualität und individuelle Lösungen setzen.
Einer dieser Betriebe ist Wagenbau Junginger aus Süddeutschland. Geführt wird das Unternehmen von Hagen Junginger und Thomas Junginger – zwei Geschäftsführern, die bei der Übergabe jedes einzelnen Wagens persönlich anwesend sind.
„Für uns endet ein Projekt nicht mit der Auslieferung auf dem Hof“, sagt Hagen Junginger. „Wir möchten sehen, wo der Wagen steht, mit den Verantwortlichen sprechen und sicherstellen, dass wirklich alles passt.“
350 Zentimeter statt 300 – ein Unterschied mit Wirkung
Während viele Hersteller auf eine Wagenbreite von 300 cm setzen, hat sich Junginger bewusst für eine Breite von 350 cm entschieden. Was zunächst nach einem kleinen Unterschied klingt, hat in der Praxis spürbare Auswirkungen.
Die zusätzliche Breite schafft nicht nur mehr Bewegungsfläche für Kinder und Betreuungspersonal, sondern erlaubt auch eine funktionalere Raumaufteilung. Trotz der stärkeren Wandkonstruktion bleibt die nutzbare Innenfläche größer als bei vielen schmaleren Wettbewerbsmodellen.
„Man darf nicht nur die Außenmaße vergleichen“, erklärt Thomas Junginger. „Entscheidend ist, was innen wirklich ankommt – und wie sich ein Raum anfühlt.“
Wandaufbau mit Substanz
Ein weiterer Unterschied liegt im konstruktiven Detail: Der Wandaufbau bei Junginger beträgt rund 20 Zentimeter. In der Branche sind häufig Konstruktionen mit etwa 12 Zentimetern zu finden.
Die stärkere Ausführung sorgt für hervorragende Dämmwerte – ein wesentlicher Faktor für ganzjährigen Einsatz. Gerade bei winterlichen Temperaturen oder längeren Standzeiten zahlt sich die thermische Qualität aus. Dabei bleibt das Konzept durchdacht: Die breitere Bauweise kompensiert die stärkere Wand, sodass keine Einschränkung der Innenfläche entsteht – im Gegenteil.
Fast eine Manufaktur
Im Vergleich zu größeren Anbietern in Deutschland oder Produzenten aus Osteuropa wirkt der süddeutsche Betrieb beinahe wie eine Manufaktur. Die Fertigungstiefe ist hoch, die Stückzahlen überschaubar.
Diese Struktur ermöglicht individuelle Anpassungen, die bei größeren Serienfertigungen oft schwer umzusetzen sind. Ob spezielle Grundrisse, besondere Ausstattungsdetails oder gestalterische Wünsche – vieles wird projektspezifisch geplant.
„Wir bauen keine Standardboxen“, so Hagen Junginger. „Jeder Wagen hat eine Geschichte und entsteht im Dialog mit dem Träger.“
Schlüsselfertige Lösungen aus einer Hand
Ein weiterer Aspekt ist die konsequente Komplettlösung. Neben dem eigentlichen Wagen liefert Junginger auf Wunsch auch Ofen, Schornsteinanlage, Treppen, Terrassen und weitere Anbauten – alles koordiniert aus einer Hand.
Das reduziert Schnittstellen, vereinfacht die Abstimmung und sorgt für Planungssicherheit bei Kommunen und Trägern.
Auch der Transport wird bundesweit organisiert. Trotz der größeren Wagenbreite von 350 cm kann das Unternehmen innerhalb Deutschlands kostengünstige Lösungen anbieten – ein logistischer Vorteil durch den Standort in Süddeutschland und gewachsene Transportstrukturen.
Wenn Ausschreibungen Äpfel mit Birnen vergleichen
Ein sensibles Thema in der Branche sind öffentliche Ausschreibungen. Häufig entscheidet hier primär der Preis – ohne dass konstruktive Unterschiede ausreichend berücksichtigt werden.
„Es ist ärgerlich, wenn 12-Zentimeter-Wände mit 20-Zentimeter-Konstruktionen direkt verglichen werden“, sagt Thomas Junginger. „Oder wenn 300-Zentimeter-Wägen neben 350-Zentimeter-Lösungen stehen, ohne dass der Mehrwert klar herausgearbeitet wird.“
Um diesem Problem zu begegnen, hat Wagenbau Junginger auf seiner Internetseite einen eigenen Bereich speziell für Ausschreibungen eingerichtet. Dort finden Verantwortliche aus Städten, Gemeinden und kirchlichen Trägern strukturierte Informationen, technische Vergleichshilfen und Hinweise zur Formulierung von Leistungsverzeichnissen.
Ziel sei es nicht, Mitbewerber schlechtzureden, sondern Transparenz zu schaffen.
„Wir möchten, dass wirklich vergleichbare Kriterien angesetzt werden“, betont Hagen Junginger. „Nur so bekommt ein Träger am Ende die Lösung, die langfristig am meisten Sinn macht.“
Made in Germany – kurze Wege, direkte Ansprechpartner
In einer Zeit globalisierter Lieferketten setzt Wagenbau Junginger bewusst auf regionale Wertschöpfung. Kurze Lieferwege, enge Abstimmung mit lokalen Partnern und persönliche Erreichbarkeit prägen das Geschäftsmodell.
Die persönliche Übergabe durch einen der beiden Geschäftsführer unterstreicht diesen Anspruch.
„Ein Waldkindergarten-Wagen ist kein Produkt von der Stange“, sagt Thomas Junginger. „Er wird Teil eines pädagogischen Konzepts. Das verdient Aufmerksamkeit.“
Ein Markt im Wandel
Die Nachfrage nach Waldkindergarten-Plätzen steigt weiter. Gleichzeitig wächst der Anspruch an Bauqualität, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Kommunen stehen unter Kostendruck, müssen aber langfristig denken.
In diesem Spannungsfeld positionieren sich Anbieter unterschiedlich – zwischen industrieller Serienfertigung und handwerklicher Individualisierung.
Wagenbau Junginger steht dabei für einen Ansatz, der Raum wörtlich nimmt: mehr Breite, stärkere Wände, durchdachte Details – und die Bereitschaft, Projekte persönlich zu begleiten. Ob sich dieser Ansatz im zunehmend wettbewerbsintensiven Markt dauerhaft durchsetzt, wird auch davon abhängen, wie differenziert künftig ausgeschrieben und verglichen wird.
Fest steht: Wer Waldkindergarten-Wägen ausschließlich über den Preis bewertet, übersieht oft die konstruktiven Unterschiede, die im Alltag entscheidend sein können.













