(openPR) Der Lead-Kauf ist für viele Versicherungsmakler und Finanzberater ein fester Bestandteil der Neukundengewinnung. Gleichzeitig hat sich in den letzten Jahren ein Problem verfestigt, das in der Branche fast jeder kennt: Man kauft Datensätze, ohne wirklich einschätzen zu können, wie sie zustande gekommen sind, wie belastbar das Interesse ist und ob sich der Aufwand im Vertrieb am Ende lohnt. Genau an diesem Punkt will Venduo ansetzen. Die Plattform beschreibt sich als Peer-to-Peer-Marktplatz, auf dem Lead-Produzenten und Abnehmer zusammenkommen sollen – mit dem Anspruch, den Markt transparenter zu machen und Käufern mehr Sicherheit zu geben.
Ziel des Tests: Weniger Abschlussquote, mehr Praxiseindruck
Um herauszufinden, wie sich dieser Ansatz in der Praxis anfühlt, wurde Venduo in einem kurzen Test durchgespielt. Dabei ging es nicht darum, Abschlussquoten zu messen – denn die hängen stark vom Produkt, vom Timing und vor allem vom Vertrieb ab. Stattdessen stand die Frage im Vordergrund, ob Venduo den Lead-Kauf nachvollziehbarer macht, ob die Plattform eher wie ein seriöser B2B-Marktplatz wirkt und ob das angekündigte Sicherheitskonzept tatsächlich sinnvoll umgesetzt ist.
Registrierung und erster Eindruck: Marktplatz statt klassisches Lead-Portal
Der Einstieg über die Website war im Test unkompliziert. Nach der Registrierung hatte man schnell das Gefühl, dass Venduo nicht nach dem klassischen Muster eines Lead-Portals aufgebaut ist, bei dem man sich durch eine Preis-Liste klickt und möglichst schnell zum Kauf gedrängt wird. Der Eindruck war eher der eines Marktplatzes, der darauf ausgelegt ist, Angebote zunächst zu prüfen und zu vergleichen. Das klingt trivial, ist in der Praxis aber relevant, weil genau dieser Schritt bei vielen Portalen oft zu kurz kommt: Dort wird ein Lead häufig als „gut“ oder „hochwertig“ bezeichnet, ohne dass man vorab eine echte Einordnung bekommt.
Angebotsdarstellung: Mehr Kontext, weniger Bauchgefühl
Auffällig war, dass Venduo den Kontext stärker in den Vordergrund rückt. Angebote wirken nicht wie austauschbare Datensätze, sondern sind erklärungsbedürftiger beschrieben. Aus Käuferperspektive hilft das, schneller eine Entscheidung zu treffen, ob ein Lead grundsätzlich zur eigenen Zielgruppe passt oder ob man sich unnötige Telefonate einhandelt. Natürlich lässt sich in einem solchen Test nicht unabhängig prüfen, ob jede Angabe eines Verkäufers in jedem Fall stimmt – genau deshalb ist das Sicherheitsnetz entscheidend, mit dem Venduo wirbt.
Käuferschutz: Reklamation als Teil des Systems
An dieser Stelle kommt der Käuferschutz ins Spiel, der im Test als eines der wichtigsten Elemente wirkte. Venduo setzt nach außen hin nicht auf das Versprechen „perfekte Leads ohne Ausnahme“, sondern auf die Logik, dass es klare Regeln geben muss, wenn ein Lead nicht den Angaben entspricht. In vielen klassischen Modellen endet so etwas schnell in Diskussionen, Kulanz oder einem Gefühl von „Pech gehabt“. Venduo versucht, dieses Risiko über einen geregelten Reklamationsprozess zu entschärfen. Ob das in Grenzfällen immer sauber funktioniert, wird sich erst über viele reale Fälle zeigen. Als Konzept wirkt es aber deutlich professioneller als die eher schwammigen Reklamationsmodelle, die in der Branche verbreitet sind.
Qualität und Preis: Nicht “billig”, sondern vergleichbar
Auch die Positionierung beim Thema Qualität ist interessant. Venduo wirkt nicht wie eine Plattform, die über Niedrigpreise gewinnen will. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass Qualität über Transparenz, Vergleichbarkeit und ein Marktplatzprinzip entstehen soll, bei dem seriöse Anbieter langfristig sichtbar werden. Das ist ein anderer Ansatz als der übliche „Lead ist Lead“-Markt, in dem der Preis oft wichtiger ist als alles andere. Für Käufer kann das sinnvoll sein, weil günstige Leads in der Praxis schnell teuer werden, wenn man viel Zeit in unpassende Kontakte investiert.
Fazit: Innovativer Ansatz – entscheidend ist die Konsequenz im Betrieb
Nach diesem Test bleibt ein insgesamt klarer Eindruck: Venduo will den Lead-Einkauf weniger zu einem Glücksspiel machen und stärker zu einem strukturierten B2B-Prozess entwickeln. Ob sich dieser Anspruch langfristig durchsetzt, hängt am Ende davon ab, wie konsequent Standards auf dem Marktplatz durchgesetzt werden und wie gut das System gegen Missbrauch geschützt ist. Als Plattformidee wirkt Venduo jedoch innovativ – gerade für Makler und Vertriebe, die mit dem klassischen Lead-Markt unzufrieden sind und mehr Nachvollziehbarkeit und Sicherheit im Einkauf suchen.
Venduo wurde entwickelt von der Creova Group. Eine KI-Digitalagentur mit Schwerpunkt auf SaaS- & Web-App-Entwicklung (KI-gestützt)








