(openPR) NetCo setzt auf dreifache Prüfung, aktives Batteriemanagement und industrielle CT-Technologie – Experten stehen für Hintergrundgespräche zur Verfügung
Explodierende Smartphone-Akkus, brennende E-Bikes, Notebook-Rückrufe: Lithium-Akkus sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken – und sorgen regelmäßig für Schlagzeilen. Nun rückt auch die Akkusicherheit bei professionellen Einsatzgeräten in den Fokus: In mehreren Bundesländern mussten zuletzt Bodycams wegen aufgeblähter Batterien aus dem Verkehr gezogen werden.
Die NetCo Professional Services GmbH aus Blankenburg im Harz zeigt, dass es auch anders geht. Das Unternehmen entwickelt und produziert Body-Cams für Polizeibehörden, Verkehrsunternehmen und kommunale Ordnungsdienste – komplett in Deutschland. Zu den Kunden zählen unter anderem die Polizei Bremen, die Polizei Brandenburg, die Deutsche Bahn, die Berliner Verkehrsbetriebe und die Kölner Verkehrsbetriebe. Sicherheitsrelevante Akkuvorfälle: keine.
Warum Akkus zum Problem werden
Lithium-Akkus speichern viel Energie auf kleinem Raum – das macht sie leistungsstark, aber auch anfällig. Beschädigte Isolationsfolien, fehlerhafte Schweißpunkte oder thermische Belastungen können zu inneren Kurzschlüssen führen. Im schlimmsten Fall kommt es zum sogenannten „Thermischen Durchgehen“: Der Akku erhitzt sich unkontrolliert, bläht sich auf und kann in Brand geraten oder explodieren.
Dreifache Prüfung und aktives Batteriemanagement
NetCo begegnet diesen Risiken mit einem mehrstufigen Qualitätskonzept: Jeder Akku wird dreifach geprüft – beim Hersteller, beim Wareneingang und nochmals vor dem Einbau. Zusätzlich überwacht ein in jede Kamera integriertes Batteriemanagement kontinuierlich Ladestrom und Temperatur. So werden Unregelmäßigkeiten frühzeitig erkannt, bevor sie zum Sicherheitsrisiko werden.
Blick ins Innere: Akkuprüfung per Computertomographie
Eine technologische Besonderheit unterscheidet NetCo von anderen Herstellern: Die Schwestergesellschaft Microvista GmbH betreibt am selben Standort hochmoderne Computertomographie-Systeme für die industrielle Qualitätsprüfung. Die Technologie, die sonst Motorenteile oder Elektronikkomponenten durchleuchtet, ermöglicht auch die zerstörungsfreie Inspektion von Akkuzellen. Beschädigte Separatorschichten, Verformungen oder Produktionsfehler werden sichtbar – ohne den Akku zu öffnen oder zu zerstören.
„Die CT-Technologie gibt uns die Möglichkeit, Akkus von innen zu betrachten, bevor sie verbaut werden. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber rein äußerlichen Sichtprüfungen“, erklärt Dr. Matthias Hagner, Geschäftsführer der NetCo Professional Services GmbH. „Qualität beginnt bei der Komponentenauswahl und endet nicht mit der Auslieferung. Wir haben die gesamte Wertschöpfungskette im Blick.“
Langfristige Qualitätssicherung durch Refurbishing
Auch nach der Auslieferung ist NetCo die Qualität der Body-Cam Akkus wichtig: Im Rahmen von Refurbishing-Vereinbarungen werden Geräte regelmäßig gewartet und Akkus auf Kapazität sowie mechanische Unversehrtheit geprüft. So wird sichergestellt, dass die Kameras auch nach Jahren im Dauereinsatz zuverlässig funktionieren.
Die NetCo Body-Cam Pro ist für anspruchsvolle Einsatzbedingungen konzipiert: Mit bis zu 20 Stunden Betriebsbereitschaft, einem Temperaturbereich von –20 °C bis +50 °C und Zertifizierungen nach IP65 (Staub-/Wasserschutz) und IK06 (Stoßfestigkeit) erfüllt sie höchste Anforderungen an Zuverlässigkeit. Alle Produkte werden in Deutschland entwickelt und gefertigt.
Gesprächsangebot für Journalisten
Für Hintergrundgespräche zum Thema Akkusicherheit bei Body-Cams steht Dr. Matthias Hagner zur Verfügung. Auf Anfrage ermöglicht NetCo auch Einblicke in die CT-Prüftechnologie der Microvista GmbH.












