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Customs Support Group: Fünf Zolltrends für 2026

11.12.202515:25 UhrLogistik & Transport
Bild: Customs Support Group: Fünf Zolltrends für 2026
John Wegman, CEO der Customs Support Group (© © Customs Support Group)
John Wegman, CEO der Customs Support Group (© © Customs Support Group)

(openPR) Nach einem turbulenten Jahr 2025, in dem Zölle in fast allen Branchen zum Dauerthema wurden, bleibt auch 2026 die einzige Konstante die Unsicherheit. Geopolitische Spannungen, Handelskonflikte, neue Vorschriften und eine anfällige Weltwirtschaft prägen den Außenhandel – und verändern die Rolle des Zollmanagements. Die Customs Support Group, Europas führender unabhängiger Anbieter von Zollabfertigungs- und Handelslösungen, hat hierbei fünf Schlüsseltrends für das Jahr 2026 identifiziert. Sie basieren auf Kundenprojekten, Marktentwicklungen und regulatorischen Veränderungen und werden 2026 für Unternehmen besonders relevant.

„Mit wachsenden Handelsbarrieren und der anhaltenden geopolitischen Volatilität wird 2026 das Jahr, in dem sich das Zollmanagement endgültig von einer Verwaltungsaufgabe im Hintergrund zu einem strategischen Motor für widerstandsfähige Lieferketten wandelt“, prognostiziert John Wegman, CEO der Customs Support Group. „Zentralisierte Daten, proaktives Abgabenmanagement und fundiertes Fachwissen im Zollrecht werden entscheidend sein, um neue Vorgaben, Störungen und Risiken zu bewältigen – und den grenzüberschreitenden Warenverkehr zuverlässig aufrechtzuerhalten.“

Trend 1: Zollexpertise wird zum Wettbewerbsfaktor

Unternehmen können die äußeren Rahmenbedingungen zwar weder kontrollieren noch vorhersagen – aber sie können sich vorbereiten, indem sie ein starkes Fundament im Zollmanagement legen, um Turbulenzen zu begegnen. Entsprechend rücken Zoll- und Außenhandelsabteilungen näher an die Unternehmensleitung. Entscheidungen über Beschaffung, Lieferantenwechsel, Routenführung, Gesamtkostenkalkulation und Risikosteuerung hängen zunehmend von der fachlichen Bewertung durch Zollspezialistinnen und -spezialisten ab, beispielsweise zu Warenursprung, Wert, Tarifierung, Genehmigungen, Abgabengestaltung und internationalen Übereinkommen.

Diese wachsende Bedeutung verschärft den Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte. Unternehmen müssen daher 2026 verstärkt in ihr eigenes Zollfachwissen investieren – kombiniert mit der Zusammenarbeit mit erfahrenen Zolldienstleistern oder der vollständigen Auslagerung der Zollabwicklung an spezialisierte Partner.

Trend 2: Zentralisierung von Zollabwicklung und Datentransparenz

Digitale Transparenz, vorausschauende Analysen, Echtzeit-Tracking und lückenlose Übersichten gelten in vielen Branchen längst als Standard für widerstandsfähige Lieferketten. Zolldaten bilden dabei jedoch häufig noch eine Lücke: Sie sind über verschiedene Dienstleister, Formate und Systeme verteilt – und damit nur schwer ganzheitlich auszuwerten.

Die Lösung ist die Zentralisierung der Zollabwicklung – nicht nur operativ, sondern auch durch ein einheitliches Zollabfertigungsmodell. Die Zusammenarbeit mit einem Anbieter, der mehrere Länder abdeckt und moderne digitale Lösungen sowie idealerweise eine durchgängige Steuerungsplattform bietet, stellt sicher, dass alle Zolldaten einheitlich erfasst, angereichert und in Kernsysteme für Stammdatenverwaltung, Analysen und Planung integriert werden.

Trend 3: Compliance-Komplexität – mehr nichttarifäre Handelshemmnisse

2025 war das Jahr der Zölle. Gleichzeitig sehen sich Unternehmen mit einem Trend konfrontiert, der vor einigen Jahren begann und sich 2026 noch verstärken wird: die Zunahme nichttarifärer Handelshemmnisse. Weltweit entstehen neue Regelwerke, Genehmigungspflichten und Sorgfaltsanforderungen. So verschärft China seine Ausfuhrkontrollen für kritische Rohstoffe und Hochtechnologie, Europa führt Klimaschutzinstrumente wie CBAM und Sorgfaltspflichten in Lieferketten ein, und die USA erhöhen die Anforderungen an den inländischen Wertschöpfungsanteil und begrenzen den Export bestimmter Technologien.

Daher sind Unternehmen gefordert, strukturierte, risikobasierte Programme zur Einhaltung von Außenhandels- und Zollvorschriften aufzubauen – und diese in ihre täglichen Abläufe zu integrieren. Nur wenn Prozesse, IT-Systeme und Fachwissen zusammenspielen, bleibt die zusätzliche Regelvielfalt beherrschbar.

Trend 4: Proaktives Zollmanagement

2025 haben viele Unternehmen vor allem reagiert – auf kurzfristige Zollerhöhungen, neue Maßnahmen oder Störungen in Lieferketten. 2026 ist der ideale Zeitpunkt, um diesen Ansatz gezielt weiterzuentwickeln und eine systematische Abgabenstrategie zu etablieren.

Im Mittelpunkt steht dabei der Aufbau eines global ausgerichteten Zollkostenmanagements. Es macht die gesamte Zollbelastung eines Unternehmens transparent, identifiziert Einsparpotenziale und Erstattungsmöglichkeiten, nutzt bestehende Handelsabkommen und Sonderverfahren konsequent, optimiert Ursprungsstrategien und verankert Zölle als festen Bestandteil der Kosten- und Preisplanung. Auf dieser Basis entsteht ein klarer Handlungsrahmen für alle zollrelevanten Entscheidungen – von der Beschaffung über die Standortwahl bis hin zur Gestaltung von Lieferketten. Unternehmen, die ihre Zölle nicht länger nur verwalten, sondern aktiv steuern, können die Auswirkungen von Abgaben deutlich begrenzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Handel stärken.

Trend 5: Warenklassifizierung – die Grundlage für Widerstandsfähigkeit

Trotz zunehmender Komplexität bleibt die korrekte Warenklassifizierung das Rückgrat eines widerstandsfähigen Zoll- und Handelsmanagements. Sie bestimmt Zollsätze, Kontrollen, Genehmigungspflichten und Dokumentationsanforderungen – und beeinflusst somit die Gesamtkosten jedes Produkts.

In einem Umfeld mit häufigen Änderungen von Zollsätzen, Sanktionen und handelspolitischen Maßnahmen ermöglicht eine korrekte und aktuelle Warenklassifizierung eine schnelle Bewertung neuer Vorgaben und eine fundierte Anpassung von Preisgestaltung, Beschaffungswegen und Transportentscheidungen. Regelmäßige Überprüfungen der Klassifizierung und die enge Verknüpfung mit Stammdaten und Analyseinstrumenten sind unerlässlich, um Risiken vorzubeugen.

Fazit: 2026 wird zum Prüfstein für das Zollmanagement

Die fünf Trends zeigen: Zoll ist kein reines Abwicklungsthema mehr, sondern ein Steuerungsinstrument für Kosten, Sicherheit und Verlässlichkeit internationaler Lieferketten. „Wer jetzt seine Zollorganisation stärkt, macht sein Unternehmen unabhängiger von politischen und wirtschaftlichen Stürmen“, fasst John Wegman zusammen. „Unternehmen, die in qualifizierte Fachkräfte, klare Strukturen, zentrale Datenhaltung und vorausschauende Strategien für Abgaben investieren, verschaffen sich 2026 einen spürbaren Vorsprung – fachlich, finanziell und organisatorisch.“

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