(openPR) Im August 2023 hatten private Investoren (AURONA Capital GmbH und PENTAPART Beteiligungskapital
GmbH) die ppm Fulda GmbH & Co.KG im Rahmen eines Insolvenzplanes erworben.
Die auf Rollenoffsetdruck im Kleinformat spezialisierte Druckerei hatte Ende 2022 einen Antrag auf
Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Nach einer anfänglich positiven Entwicklung hat das Jahr
2025 dem Unternehmen einen Umsatzeinbruch von knapp 30% beschert. Trotz vielfältiger Vertriebsaktivitäten und der Hebung von Synergien mit verbundenen Unternehmen musste das Unternehmen
nun erneut einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung stellen, dem auch durch Beschluss
des Amtsgerichts Fulda stattgegeben wurde.
Zum vorläufigen Sachwalter wurde Herr RA André Rombach von der ROMBACH – Rechtsanwälte
Insolvenzverwalter Partnerschaft mbB, bestellt. Die Geschäftsleitung wird beraten durch den zum
Generalbevollmächtigten bestellten Sanierungsexperten Prof. Dr. Peter Neu gemeinsam mit seinen
Kollegen Florian Voß und Ruzhdi Ferataj von der Rechtsanwaltskanzlei ATN d´Avoine Teubler Neu
aus Köln.
Die ppm Fulda GmbH & Co. KG ist tätig im Bereich DIN A6, DIN A 5 und Pocketformate – unter
anderem auch im Druck von Telefonbüchern und Campingführern. Vor dem Hintergrund des strukturell
bedingten Umsatzrückgangs in einem konsolidierenden Markt war die Antragstellung wegen
drohender Zahlungsunfähigkeit unvermeidlich. Für die Mitarbeiter sind die Gehaltszahlungen für
drei Monate über das Insolvenzausfallgeld der Bundesagentur abgesichert.
Cornelius Weidmann, Generalbevollmächtigter der ppm Fulda GmbH & Co. KG: „Wir sind zuversichtlich,
eine Lösung zum Erhalt des Unternehmens zu finden. Unsere langjährigen Mitarbeiter
halten uns die Treue und so können wir auch in Zukunft auf die Erfahrung dieser bewährten Kräfte
bauen.“ Geschäftsführer Guido Wienzek ergänzt: „Der Grundstein für den Neuanfang ist bereits gelegt. Die Eigenverwaltung bedeutet, dass das Management weiterhin das Unternehmen leitet, wobei der
Sachwalter eine Aufsichtsfunktion innehat. Der Beschluss des Gerichts für die Eigenverwaltung ist
ein Indiz dafür, dass gute Chancen für das Sanierungskonzept bestehen. Wir freuen uns sehr, dass
das Gericht unserem Wunsch nachgekommen ist und sind zuversichtlich, dass wir eine Lösung für
das Unternehmen herbeiführen können.“
Gemeinsam mit der Kanzlei ATN werden das Management und die Gesellschafter nun eine Fortführungslösung erarbeiten. Unter anderem ist die CVM Capital Value Management GmbH aus
Dortmund unter Herrn Christian Lützenrath zur Identifizierung eines möglichen Investors seitens
des Managements beauftragt worden.








