(openPR) Nacht liegt über dem Oybin. Die Burg scheint unbewacht. Eine dunkle Gestalt schleicht durch das Tor, Brandschatz und Fackel im Gepäck. Er legt das Brandzeug, zündet und flieht. Ein Wächter eilt herbei, sieht den Feind entschwinden. Das sich aufbauende Feuer kann gelöscht werden… Eine Story der Oybiner Ritterspiele, könnte man meinen, „Der Oybin brennt“, oder so ähnlich. Gefehlt: Die Story ist leider Realität. Letzten Mittwoch war man unterwegs, mit dem Vorsatz, die Naturbühne Oybin zu zerstören. Dem beherzten Handeln eines Oybiners, der freiwilligen Feuerwehr des Ortes und der Polizei war es zu verdanken, dass der Versuch misslang. Seitdem wird nach dem oder den Tätern bzw. seinen Auftraggebern, aber auch nach dem Motiv gesucht. Wie sehr muss man ein Familientheater hassen, um dafür eine Straftat zu begehen? Unweigerlich stellt sich die Frage, wer hat Interesse daran, dass es in Oybin keine Ritterspiele mehr gibt? Beachtlich auch die Ignoranz der Täter, mit der auf Werte geblickt wird, die in tausenden Arbeitsstunden entstanden sind. Wohlgemerkt: Es gab keine Vorwarnung für die Tat. Der Fehdehandschuh wurde heimtückisch in der Nacht geworfen. Die Ritter haben ihn aufgehoben, das Visier geschlossen, aber die Augen offen. Ihr (bisher) unsichtbarer Gegner hat eines vergessen: Bei einem Ritterspiel siegt immer das Gute. Deshalb unterstützen Sie uns und kommen Sie nach Oybin. Tickets unter http://www.treffpunktmusikshop.de .Hinweise die zur Aufklärung der Brandstiftung an der Naturbühne Oybin führen werden mit 3000 Euro belohnt.
Awego
Mario Kahl
Gründischer Weg 1
02779 Großschönau









