(openPR) Brühler Student verbrachte sein Auslandssemester in Südafrika:
Daniel Mücke studiert Handelsmanagement an der Europäischen Fachhochschule (EUFH) in ?rühl. Sein Diplom hat er fast schon in der Tasche. Wie alle seine Kommilitonen verbrachte er sein vorletztes Semester im Ausland. Vor wenigen Tagen ist er von der Uni Stellenbosch in Südafrika zurückgekehrt.
Die Welt ist groß – warum hat Daniel sich ausgerechnet für Südafrika entschieden? „Das war schon immer mein Traum. Es ist ein Land mit einem sehr hohen Entwicklungspotenzial, das viele Kulturen und Einflüsse in sich vereint. Schon als Kind hat mir ein Nachbar, der lange dort gelebt hatte, viel darüber erzählt. Als meine Bewerbung auf Anhieb klappte, war ich überglücklich.“
Nachdem Daniel die zahlreichen Einreiseformalitäten von diversen medizinischen Gutachten bis hin zum Einreichen von vielen Papieren bei der Hochschule in Stellenbosch hinter sich gebracht hatte, ging er auf Wohnungssuche. „Mir war wichtig, schnell Kontakte zu Einheimischen zu knüpfen. Deshalb wollte ich nicht auf dem Campus unter Studenten wohnen. Zwei Wochen vor dem Abflug fand ich genau das Richtige mitten in Kapstadt.“
Nur mit dem Baden im Meer klappte es nicht ganz so wie geplant, denn hier war trotz Hochsommer im europäischen Winter größte Vorsicht geboten. „Beim Tauchen habe ich vom Käfig aus weiße Haie gesehen. Danach war mein Badebedarf eigentlich gedeckt.“
Die Hochschule in Stellenbosch ist etwa 60 Kilometer von Kapstadt entfernt. Da sie nicht nur bei uns einen hervorragenden Ruf genießt, gibt es dort neben ausländischen Studierenden aus Übersee, also aus den USA, Europa und Australien, auch sehr viele Afrikaner aus dem ganzen Kontinent. „Besonders mit den Studenten aus Namibia war die Verständigung einfach, denn viele von ihnen sprechen völlig akzentfrei Deutsch.“
Gab es denn Sprachprobleme in den Lehrveranstaltungen? „Gar nicht“, freut sich Daniel, „die Unterrichtssprache war durchgängig Englisch, weil ich an international besetzten Programmen teilgenommen habe.“ Mit der Qualität des Studiums war der Brühler sehr zufrieden. „Es war anspruchsvoll und interessant zugleich, auch weil es Inhalte gab, die man bei uns in Deutschland einfach nicht findet. In ‚Bankenwesen’ habe ich zum Beispiel gelernt, dass es in Südafrika Banken gibt, die nur Kunden aus den unteren Einkommensgruppen bedienen. Und 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung haben überhaupt kein Konto, weil sie sich die Gebühren nicht leisten können.“ Spannend fand Daniel auch einen Weinkurs, den er allerdings eher zum Spaß belegte.
Trotz des anspruchsvollen Studienprogramms blieb ihm aber noch genug Zeit, für einige außergewöhnliche Freizeitaktivitäten. Der angehende Handelsmanager wagte den mit 218 Metern höchsten Bungee-Sprung der Welt, er ging auf Rafting-Tour auf dem Orange River an der Grenze zu Namibia, er durchquerte die Namib-Wüste bis nach Windhoek. Mit einem „buschfesten“ Overland-Truck fuhr er sogar 6.000 Kilometer bis nach Nairobi in Kenia und fotografierte Dickhäuter im Elefantenpark aus dem Schiebedach des Autos heraus.
All das waren spannende und unvergessliche Erlebnisse für Daniel. Der absolute Höhepunkt seines Auslandssemesters war aber im wahrsten Sinne des Wortes die Besteigung des Kilimandjaro, des höchsten Berges in Afrika. Bei eisiger Kälte und einem Wind, der die Sache nicht gerade gemütlicher machte, kletterte er mit Bergführern und Gefährten bis zur höchsten Spitze auf 5.895 Meter. „Mir sind unterwegs trotz guter Handschuhe fast die Finger abgefroren. Als ich dann aber ganz oben das Gipfel-Schild sah und den Sonnenaufgang weit über den Wolken betrachten konnte, war das das schönste Erlebnis auf der Welt.“
Ein weiteres schönes Erlebnis steht Daniel schon bald mit der Diplomfeier ins Haus. Und danach will er auf jeden Fall auch zurück nach Afrika. „Auf diesem faszinierenden Kontinent war ich sicher nicht zum letzten Mal.“
Renate Kraft
(Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Europäische Fachhochschule
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