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COP 30: Warum Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Brasilien auf die Agenda gehört

04.11.202512:44 UhrEnergie & Umwelt
Bild: COP 30: Warum Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Brasilien auf die Agenda gehört
Wissen über Handlungsmöglichkeiten motiviert sich für den Klimaschutz einzusetzen. (© OroVerde - Die Tropenwaldstiftung / S. Korndoerfer)
Wissen über Handlungsmöglichkeiten motiviert sich für den Klimaschutz einzusetzen. (© OroVerde - Die Tropenwaldstiftung / S. Korndoerfer)

(openPR) Wenn die Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) im November in Brasilien zur 30. Weltklimakonferenz (COP 30) zusammenkommen, spielt ein Thema als Querschnittsthema immer wieder mit: Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als grundlegender Pfeiler im globalen Klima- und Biodiversitätsschutz.

Denn Bildung trägt zur Umsetzung von Klimapolitik bei, indem sie Wissen, Bewusstsein, Verhaltensänderung, gesellschaftliche Akzeptanz und Fähigkeiten vermittelt. Nur wenn Menschen die komplexen Zusammenhänge zwischen ihrem Alltag, politischen Entscheidungen, den Ursachen und den Auswirkungen des Klimawandels verstehen, können sie bewusste und solide Entscheidungen treffen und entsprechend handeln – sowohl privat als auch gesellschaftlich engagiert.

Das Fundament für grüne Zukunftskompetenzen

Klimawandelbildung und BNE sind also ein Grundpfeiler für wirksame Klimaschutzstrategien, für die Entwicklung grüner Kompetenzen und für die Schaffung neuer, zukunftsorientierter Beschäftigungsmöglichkeiten, also einer ökologisch und sozial zukunftsfähigen (Welt-)Gesellschaft.

OroVerde-Forderungen an die Staatengemeinschaft in Bezug auf BNE

Die Tropenwaldschutzorganisation OroVerde unterstreicht die Notwendigkeit, Bildung strategisch im Kampf gegen die Klimakrise einzusetzen und stellt sechs zentrale Forderungen an die 30. Klimakonferenz:

  1. Globale Stärkung: Klimawandelbildung und BNE und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit müssen weltweit gestärkt und fest in nationale Klimastrategien integriert werden.
  2. Gezielte Investitionen: Es sind gezielte Investitionen in Bildungsangebote nötig, um Klimaschutz und Klimaadaption wirksam voranzutreiben. Bildung gehört auf die Agenda der Klimafinanzierung. Die wichtige Arbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen muss in diesem Bereich gefördert werden.
  3. Strukturelle Verankerung: BNE muss als fester Bestandteil und nicht nur als temporäres Projekt in der gesamten Bildungsstruktur verankert werden.
  4. Fokus auf Handlungsfähigkeit: Es reicht nicht, Wissen zu vermitteln. Bildung muss Menschen befähigen, bewusste Entscheidungen zu treffen und aktiv zu handeln, um dem Klimawandel entgegenzuwirken oder sich anzupassen. Der Fokus muss auf der Vermittlung von Kompetenzen wie kritischem Denken, Kommunizieren, Kooperieren und dem bewussten Umgang mit Wissen
  5. Fakten- und wissenschaftsbasierte Kommunikation: Die Vertragsstaaten müssen sich verpflichten Maßnahmen zu ergreifen, die eine faktenbasierte, wissenschaftlich fundierte öffentliche Kommunikation zum Klimawandel gewährleisten. Dazu gehören: die Förderung unabhängiger wissenschaftlicher Informationsquellen, die Kennzeichnung manipulativer Inhalte, der Schutz vor Desinformation in staatlichen Medien und die Stärkung der Medienkompetenz.
  6. Bildungszielen eine gesellschaftliche Wirksamkeit geben: Entwicklung innovativer Modelle zur Bürger*innenbeteiligung, die aus Bildungsprozessen und -Programmen heraus erwächst und mandatiert ist. So können politische Weichenstellungen aus einer starken Zivilgesellschaft begleitet und zugleich Selbstwirksamkeit erfahren werden. Beides ist eine Grundlage für gesellschaftliches Engagement und eine lebendige Demokratie.

„Es ist Zeit, Klimabildung auf die Agenda der Klimafinanzierung zu setzen. Wer heute in Wissen investiert, sichert das Klima von morgen.“ – Birthe Hesebeck, Bereichsleitung Bildung & Kommunikation bei der Tropenwaldstiftung OroVerde.

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