(openPR) Killt KI den herkömmlichen Handel?
Der Hype um künstliche Intelligenz ist omnipräsent. Kein Tag vergeht, an dem nicht über neue Möglichkeiten der Anwendung berichtet wird. Ist das die nächste disruptive Entwicklung im Handel? KI-Agenten, die Kundenanfragen beantworten, Produkte vorschlagen, automatisch Warenkörbe befüllen und den Check-out organisieren, ohne dass der Kunde je einen Shop besucht hat? In vielen Berichten klingt das, als würden Verkäufer bald gar nicht mehr gebraucht.
Technologie verändert in vielen Bereichen die Art, wie Menschen interagieren und Aufgaben bewältigen. Statt die Komplexität zu reduzieren, sorgt der technologische Fortschritt oft erst einmal für mehr Druck und Angst – vor allem, wenn er nur abstrakt und ohne Nutzenkommunikation diskutiert wird.
Fakt ist, wir alle handeln heute Hybrid und nutzen sowohl digitale als auch analoge Angebote und Kanäle. Unser Kaufverhalten ist situationsabhängig und passt sich an die jeweiligen Bedürfnisse an. Mal agieren wir preisbewusst, zielorientiert, ein andermal qualitätsbewusst oder erlebnisorientiert.
Es gibt also nicht das eine Einkaufen. Wir kaufen ein, um Bedarf zu decken und wir „shoppen“, um zu erleben. Shopping bedeutet Entdeckung, Genuss, sozialer Kontakt. Auf dem Wochenmarkt, im Lieblingsladen, hier zählen Atmosphäre, Sinneseindrücke und persönlicher Austausch. Studien belegen, dass diese Erlebnisaspekte für viele Menschen entscheidend bleiben.
Es geht nicht darum, den gesamten Handel zu automatisieren, sondern gezielt die Bereiche zu identifizieren, in denen der Einsatz der Technologie einen Nutzen darstellt, für Händler wie Kunden. Digitalisierung im Hintergrund – Kundenerlebnis im Vordergrund.












