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Demokratie-Monitor 2025: 17 Prozent der Deutschen haben rechtspopulistisches Weltbild

24.10.202508:00 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: Demokratie-Monitor 2025: 17 Prozent der Deutschen haben rechtspopulistisches Weltbild

(openPR) Gut ein Viertel der Menschen in Deutschland glaubt, dass Politik in Deutschland von „geheimen Mächten“ gesteuert werde. Ein Fünftel ist davon überzeugt, Massenmedien würden die Bevölkerung „systematisch belügen“. Das zeigt eine Studie der Universität Hohenheim in Stuttgart. Der Kommunikations- und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Frank Brettschneider analysierte in einer repräsentativen Umfrage Rechtspopulismus, Verschwörungserzählungen, Demokratiezufriedenheit und Vertrauen in politische Institutionen. Dafür hat forsa im Auftrag der Forschenden im August und September 2025 4.057 Bundesbürger:innen ab 16 Jahren befragt.

„Rechtspopulisten verwenden immer wieder die gleichen Erzähl-Elemente“, beobachtet Prof. Dr. Brettschneider und zählt auf: „1. Es gibt einen einheitlichen ‚Volkswillen‘. 2. Dieser wird von inneren und äußeren Mächten unterdrückt. 3. Zu den inneren Mächten zählen die politischen Eliten und die Massenmedien. 4. Zu den äußeren Mächten zählen die EU, die Globalisierung und der Islam. Oft werden auch Verschwörungserzählungen eingebaut.“

Um das Ausmaß zu bestimmen, mit dem ein rechtspopulistisches Weltbild in der Bevölkerung verbreitet ist, wurden den Befragten 18 Aussagen vorgelegt. Einige davon enthielten Verschwörungserzählungen. Die Befragten sollten angeben, wie stark sie diesen Aussagen zustimmen oder wie stark sie sie ablehnen.

Demnach haben 17 Prozent der Befragten ein rechtspopulistisches Weltbild, konstatiert Professor Brettschneider: „Bei acht Prozent der Befragten findet sich ein sehr starker Grad an Populismus, bei neun Prozent ein starker Grad.“ Im Osten Deutschlands sei der Anteil höher (28 %) als im Westen (15 %). Je höher die formale Bildung der Befragten, desto geringer sei der Anteil derjenigen, die über ein populistisches Weltbild verfügen. Am höchsten sei der Anteil bei den 45- bis 59-jährigen Männern (23 %), am niedrigsten bei den über 60-jährigen Frauen (9 %). Im Demokratie-Monitor des letzten Jahres lag – auf Basis der in beiden Jahren abgefragten 18 Aussagen (in 2024 gab es insgesamt 22 Aussagen) – der Populisten-Anteil ebenfalls bei 17 Prozent.

„Der größte Unterschied besteht zwischen der Anhängerschaft der Grünen und der Anhängerschaft der AfD: 84 Prozent der AfD-Anhängerschaft haben ein populistisches Weltbild. Bei der Anhängerschaft der Grünen ist es noch nicht einmal ein Prozent“, so der Politikwissenschaftler. Es sei gerechtfertigt, überwiegend von „Rechtspopulismus“ zu sprechen. Denn unter den Befragten, die sich politisch selbst als stark rechts einstufen, beträgt der Populismus-Anteil 68 Prozent. Unter den Befragten, die sich politisch selbst als stark links einstufen, liegt der Anteil bei sechs Prozent.

„Geheime Mächte“, „Lügen“ und „Betrug“

Gut ein Viertel der Befragten glaubt, dass Politik in Deutschland von „geheimen Mächten“ gesteuert werde. Sie stimmen der folgenden Aussage zu: „Es gibt geheime Organisationen, die großen Einfluss auf politische Entscheidungen haben.“ Und 23 Prozent stimmen der Aussage zu: „Politiker und andere Führungspersönlichkeiten sind nur Marionetten dahinterstehender Mächte“. 14 Prozent meinen sogar: „Unser Land gleicht inzwischen mehr einer Diktatur als einer Demokratie.“ In Ostdeutschland meinen das 24 Prozent der Befragten.

Ebenfalls knapp ein Viertel meint, die Regierenden „betrügen das Volk“. In Ostdeutschland stimmen sogar 35 Prozent dieser Aussage zu. 25 Prozent der Befragten meinen: „Die Regierung verschweigt der Bevölkerung die Wahrheit.“ In Ostdeutschland liegt der Anteil bei 37 Prozent. Und die Hälfte der Befragten sehen Politiker generell als abgehoben an. In Ostdeutschland meinen das 60 Prozent.

„Rechtspopulisten machen nicht nur Parteien sowie Politikerinnen und Politiker verächtlich, sie diffamieren auch die Massenmedien“, sagt Professor Brettschneider. 22 Prozent der Befragten unterstellt den Massenmedien Manipulation. Und 21 Prozent meinen: „Die Bevölkerung in Deutschland wird von den Medien systematisch belogen.“ 22 Prozent der Befragten glauben: „Die Medien und die Politik arbeiten Hand in Hand, um die Meinung der Bevölkerung zu manipulieren.“ Um die 60 Prozent teilen diese Ansichten nicht.

Aber der Anteil derjenigen, die ein tiefes Misstrauen gegenüber den klassischen Massenmedien haben, sei in Ostdeutschland deutlich stärker ausgeprägt als in Westdeutschland, stellt der Experte fest. Dementsprechend nutzen Menschen mit einem populistischen Weltbild die klassischen Massenmedien Zeitungen, Radio und Fernsehen unterdurchschnittlich oft, um sich politisch zu informieren. Dafür nutzen sie Social-Media-Plattformen überdurchschnittlich oft.

Doomscrolling: „Miese Lage“, „Pessimismus“ und „verklärende Nostalgie“

Bemerkenswert findet Prof. Dr. Brettschneider ein weiteres Ergebnis: „Menschen mit einem populistischen Weltbild beurteilen die Lebensqualität in ihrem Bundesland deutlich schlechter als in allen anderen. Sie blicken auch weniger optimistisch in ihre persönliche Zukunft. Und sie glauben überdurchschnittlich oft, dass früher alles viel besser war.“ Es läge nahe, hier auch eine Verbindung zur häufigen Nutzung von Social-Media-Plattformen zu ziehen. „Auf einigen Social-Media-Kanälen überwiegen negative Meldungen. Sie verbreiten Weltuntergangs-Stimmung. Und wer sich dann – durch Algorithmen gesteuert – dem Doomscrolling hingibt, glaubt irgendwann, die Welt sei dem Untergang geweiht“, so der Experte.

Unzufriedenheit mit dem Funktionieren der Demokratie auf Bundesebene, aber starkes Vertrauen in kommunale Politik

Knapp ein Viertel der Befragten ist mit dem Funktionieren der Demokratie auf Bundesebene unzufrieden. Auf Landes- und auf kommunaler Ebene sind es weniger. Je ausgeprägter das rechtspopulistische Weltbild der Befragten ist, desto größer ist die Unzufriedenheit mit dem Funktionieren der Demokratie.

„Zwischen 2021 und 2025 ist die Zufriedenheit mit dem Funktionieren der Demokratie auf Bundesebene um 21 Prozentpunkte gesunken“, hält Professor Brettschneider fest. Dies reflektiere die Unzufriedenheit von Teilen der Bevölkerung mit dem Handeln der Bundesregierung – sowohl der Ampel-Regierung bis 2025 als auch der schwarz-roten Regierung seitdem.

Am meisten Vertrauen bringen die Befragten der Wissenschaft, der Polizei und den Gerichten entgegen. Am wenigsten vertrauen sie der Bundesregierung, dem Europäischen Parlament, den politischen Parteien und den Social-Media-Plattformen. „Nur 11 bzw. 13 Prozent der Befragten misstrauen der Wissenschaft oder der Polizei, aber 48 bzw. 44 Prozent den Parteien oder der Bundesregierung“, so der Kommunikationswissenschaftler.

Je rechtspopulistischer das Weltbild einer Person ist, desto größer ist auch ihr Misstrauen gegenüber den genannten Institutionen: Aus der Gruppe mit dem stärksten rechtspopulistischen Weltbild misstrauen 52 Prozent der Wissenschaft, 93 Prozent dem Fernsehen und 94 Prozent den politischen Parteien.

Die kommunale Ebene sei ein Anker der Demokratie, so Prof. Dr. Brettschneider: Ihrem Gemeinderat vertrauen 52 Prozent der Befragten, dem bzw. der (Ober-)Bürgermeister:in vertrauen 51 Prozent.

HINTERGRUND: Demokratie-Monitoring der Universität Hohenheim

Seit 2021 führt forsa im Auftrag von Prof. Dr. Frank Brettschneider jährlich eine repräsentative Umfrage zum Demokratie-Verständnis der Bevölkerung durch. Die Ergebnisse sind auf Bundes- und auf Landesebene (Baden-Württemberg) repräsentativ. Bei einem Teil der Fragen setzt die Studie jedes Jahr einen anderen Schwerpunkt.

Weitere Informationen
Aktuelle Studie 2025: https://t1p.de/demokratie-monitoring_2025_Studie
Demokratie-Monitoring 2024: https://t1p.de/demokratie-monitoring_2024
Demokratie-Monitoring 2023: https://t1p.de/demokratie-monitoring_2023
Demokratie-Monitoring 2022: https://t1p.de/demokratie-monitoring_2022
Demokratie-Monitoring 2021: https://t1p.de/demokratie-monitoring_2021

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Frank Brettschneider, Universität Hohenheim, Fachgebiet für Kommunikationswissenschaft insb. Kommunikationstheorie
+49 (0)711 459 24030, E-Mail

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