(openPR) Köln, den 06.04.2007. Einladung zur Vernissage in der Galerie Ralph Schriever, Pfeilstraße 11, 50672 Köln am 20. April 2007 um 19.00 Uhr
Jens Lorenzen – vom Tischlergesellen zum Künstler
Geboren 1961 in Schleswig, entfloh Jens Lorenzen seiner Heimat schon vor dem Abitur für ein Jahr nach Ohio, Cleveland. Nach seiner Ausbildung zum Tischlergesellen studierte er Kunst bei Professor Hermann Albert an der HBK Braunschweig. Er beendete sein Studium mit einer Ausstellung, die den bemerkenswerten Titel “Vom Gelächter der Dinge” trug und und lebt heute als freischaffender Künstler in Berlin. Einzelausstellungen hatte er bereits in zahlreichen Galerien, seine Werke sind darüber hinaus in einigen Museen zu sehen.
Die Auseinandersetzung mit den „Mythen des Alltags“
In den letzten Jahren hat Jens Lorenzen vor allem durch seine Auseinandersetzung mit den „Mythen des Alltags“ Aufsehen erregt: mit den großen und starken Marken, mit den Ikonen aus Film und Werbung, mit den uns alle „bildenden“ Medien. In seinen kollagenhaften Arbeiten, Kompositionen und Lithographien fügt er altbekannte Schriftzüge und Logos, legendäre Momentaufnahmen aus Film und Fernsehen zu irritierenden und faszinierenden Objekten zusammen, die den Eindruck des Déjà vu vermitteln und die Einzelteile zugleich in einen vollkommen neuen Kontext setzen. Dabei sind seine Kunstwerke schon aufgrund ihrer Vielschichtigkeit von einer beeindruckenden Intensität und Komplexität. Nicht nur an der Oberfläche fügen sich die unterschiedlichsten Elemente aneinander; auch in der Tiefendimension versammeln sich kontrastierende Materialien wie Holz, Papier, Leinwand und Öl. Seine Objekte erzählen eine Geschichte – nicht nur durch die Motive, die sie transportieren, sondern auch durch ihre Entstehung. Jens Lorenzen braucht viel Zeit, um ein Kunstwerk fertig zu stellen, das am Ende auch den Weg zu seiner Vollendung aufzeigt und beschreibt. So dokumentieren seine Objekte die Selbstvergessenheit und Versenkung, die der Künstler durch sie und mit ihnen erlebt hat. Sie sind durch und durch authentisch.
Reminiszenzen an die Pop Art
Die Auseinandersetzung mit den uns umgebenden Motiven, Marken, Ikonen der Massenmedien stellt Jens Lorenzen in beste Pop Art-Tradition. Wir fühlen uns an Andy Warhols Campbell´s Soup erinnert, aber auch an Robert Rauschenberg, Jackson Pollock oder Jasper Johns. Aber trotz unübersehbarer und manchmal nostalgisch wirkender Reminiszenzen an die Kunstgeschichte sind Jens Lorenzens Objekte unverwechselbar neu, denn die Perspektive, aus der sie entstehen, ist gegenwärtig. Ein Blick zurück aus dem Hier und Jetzt mit sehr eindeutigen Zitaten aus der Geschichte der Kunst, der Werbung, des Films, die zugleich über sich hinausverweisen – in die Gegenwart.
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Kurzportrait Galerie Ralph Schriever
Die Galerie Ralph Schriever ist auf zeitgenössische Pop-Art spezialisiert. Inhaber Ralph Schriever ist seit sieben Jahren als Galerist in Köln: Drei Jahre lang war sein Standort in der Darmstädter Straße, zwei Jahre lang in der St. Apern Straße, und seit zwei Jahren ist er nun schon in der renommierten Kölner Pfeilstraße ansässig.
Ralph Schriever möchte seinen Kunden nur Kunst anbieten, die ihm selbst gefällt, die er sich auch gerne in seinen eigenen vier Wänden aufhängen würde. Die lebensoffene, unbeschwerte Pop-Art entspricht dem Naturell des unkonventionellen Galeristen, der ursprünglich aus der Werbung kommt. „Mit den Bildern muss man leben können“, so sein Credo, „sie muss gute Laune machen. Kunst nur als Investition zu betrachten ist ein freudloses Unterfangen“.










