(openPR) Berlin, im September 2025 – Die Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e.V. fordert in ihrem aktuellen Positionspapier eine Neuausrichtung der Pflegepolitik: Prävention muss ins Zentrum der Pflegereform rücken. Qualifizierte Alltagsbegleitung ist dabei unverzichtbar – sie stärkt Selbstständigkeit, verhindert Einsamkeit und verzögert Pflegebedürftigkeit.
Hintergrund
- Alltagsunterstützung wirkt präventiv und senkt Kosten im Gesundheits- und Pflegesystem.
- Es fehlen Strukturen - z.B. im Bereich Tagespflege bleiben die vorgesehenen Budgets zur Entlastung oft zu über 90 % ungenutzt.
- Im Gegensatz zur Kinderbetreuung existieren für Senioren nicht genügend niedrigschwellige Entlastungsangebote.
Kernforderungen der BdSAD
- Einführung eines „Vor-Pflegefall-Budgets“, das präventive Leistungen fördert.
- Gesetzliche Anerkennung von Senioren-Assistenz und Alltagsbegleitung als eigenständige Säule der ambulanten Versorgung.
- Faire Vergütung und bundesweit einheitliche Standards für Alltagsentlastungsleistungen.
- Beibehaltung des Entlastungsbetrags und des Pflegegelds für Menschen mit Pflegegrad 1 und 2.
„Wer Pflege neu denkt, muss Prävention ins Zentrum stellen. Qualifizierte Alltagsbegleitung ist keine Zusatzoption, sondern Voraussetzung für ein zukunftsfähiges Pflegesystem“, so Carolin Favretto, Vorstandsvorsitzende der BdSAD.
Mehr erfahren
Das vollständige Positionspapier finden Sie auf unserer Website:
? https://www.bdsad.de/ueber-uns/pressemitteilungen/positionspapier.html













