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Mit oder ohne Solarpaket 1: Wie Agri-PV wirtschaftlich wird

29.08.202516:43 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Mit oder ohne Solarpaket 1: Wie Agri-PV wirtschaftlich wird
Thomas Reimers, Metavolt (© Metavolt)
Thomas Reimers, Metavolt (© Metavolt)

(openPR)

Hamburg, im Juni 2025 – Die angekündigte Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, bekannt als Solarpaket 1, hängt aktuell in der Schwebe, da die beihilferechtliche Notifizierung durch die EU-Kommission aussteht. Somit fehlen rechtliche Grundlagen für Agri-PV (Agri-Photovoltaik), insbesondere für höhere Vergütungssätze. Das Unternehmen Metavolt hat sich auf die Planung von Agri-PV-Anlagen spezialisiert und stellt Alternativen vor, wie diese wirtschaftlich erfolgreich werden – auch unabhängig von einer Förderung durch das Solarpaket 1.

Im Gegensatz zu Freiflächenanlagen kombinieren Agri-PV-Systeme Landwirtschaft mit Stromerzeugung. Da die Solarmodule über landwirtschaftlichen Flächen installiert werden, können diese weiterhin genutzt werden. Zudem bieten die Anlagen u.a. Schutz vor Hagel, Starkregen und anderen Wetterextremen sowie vor Raubvögeln. Dadurch lassen sich Netze und andere Schutzmaßnahmen einsparen. Landwirte können den erzeugten Strom zudem selber nutzen oder verkaufen – und dadurch ein zusätzliches Einkommen generieren. Doch angesichts der momentanen Situation ist die Verunsicherung bei den Landwirten groß.

Stefan Berkenhoff, geschäftsführender Gesellschafter von Metavolt, fasst das Dilemma zusammen: „Viele landwirtschaftliche Betriebe fragen sich: Lohnt es sich, jetzt aktiv zu werden oder ist es besser abzuwarten? Wir wollen daher mit unseren Beratungsleistungen Klarheit schaffen und Entscheidungsgrundlagen liefern. Unsere Erkenntnis: Auch ohne Solarpaket 1 bestehen sehr gute Möglichkeiten, Agri-PV-Anlagen sinnvoll und wirtschaftlich umzusetzen. Und selbst wenn derzeit keine Umsetzung erfolgen kann, lohnt sich die Vorbereitung: Wer erst mit der Projektierung beginnt, wenn das Solarpaket da ist, verliert entscheidende Monate.“

In persönlichen Beratungsgesprächen empfiehlt Metavolt Landwirten daher drei Optionen eingehend zu prüfen:

Direktvermarktung und lokale Stromverwertung

Lokale Abnehmer der erzeugten Energie im 5km-Radius können u.a. produzierende Gewerbebetriebe mit hohem Strombedarf wie z.B. Eisengießereien, Großbäckereien, Chemie-Produzenten oder Kühlhaus-Betreiber sein. Eine Direktleitung kombiniert mit einem speziellen PPA kann bei richtiger Dimensionierung großen Sinn ergeben. Die Vorteile dieser Option liegen bei der Einsparung von Netzentgelten, zudem können höhere Strompreise erzielt werden als bei einer Einspeisung. Metavolt empfiehlt daher im Vorfeld die Interessen in der Nachbarschaft auszuloten, Lastgänge potenzieller Abnehmer frühzeitig einzuholen und unterstützt beim Abgleich der Lastgänge der potenziellen Verbraucher und geplanten Erzeuger.

Erhöhung des Eigenverbrauchs durch Elektrifizierung

Hier steht die Umstellung auf strombetriebene Geräte und Fahrzeuge im Fokus. Diese kann bei hohen Strompreisen und sinkenden Speicherpreisen wirtschaftlich interessant sein. Zudem könnten auch Power-to-X-Konzepte in die Überlegungen miteinfließen wie z.B. die Erzeugung von Wasserstoff und Folgeprodukten, elektrifizierte Biomasse-Trocknungen, Ladesäulen-Standorte oder Rechenzentren. Metavolt unterstützt aktiv bei der Revision bisheriger Investitionspläne und der Simulation integrierter Szenarien mit Speicherbeteiligung und lokaler Stromveredelung.

Förderung nach geltendem Recht (EEG 2023 a.F.)

Eine Festvergütung ist auch für 1MW-Agri-PV-Anlagen ohne Solarpaket 1 möglich. Aktuell beträgt diese ca. 6,79 ct/kWh bei einer Inbetriebnahme bis 31.07.25, bzw. 6,72 ct/kWh bis 31.12.25. Voraussetzung dafür ist die Realisierung als „besondere Solaranlage“ nach DIN SPEC 91434. Baurecht und Netzanschluss sind meistens unproblematisch. Beispielrechnungen zeigen: Bei sehr günstigen Netzanschlussbedingungen oder niedrigen Fremdkapitalkosten können auch hier noch gute Gewinne realisiert werden.

Um Landwirte bei der Entscheidung zu unterstützen, empfiehlt Metavolt einen strukturierten Entscheidungsansatz in Form einer Matrix. Dabei werden Landwirte gefragt, ob es realistische Direktvermarktungs- bzw. Eigenverbrauchsmodelle gibt mit dem Ziel eine 1-MW-Anlage mit aktueller EEG-Festvergütung wirtschaftlich darstellen zu können. Auf dieser Grundlage berät Metavolt die Interessenten im weiteren Verlauf der Planung und zeigt Lösungswege auf, wie eine wirtschaftliche Realisierung möglich ist.

Selbst wenn sich im individuellen Fall beide Ansätze aktuell nicht rechnen sollten, rät Metavolt Interessierten dazu, bereits jetzt tätig zu werden. So können sie z.B. die Mindestvorbereitungen wie Kartierungen und Vorabstimmungen mit dem Bauamt und den UNB (Untere Naturschutzbehörden) treffen und den Markt weiter beobachten.

„Agri-PV bleibt wirtschaftlich attraktiv – mit oder ohne Solarpaket. Die Schlüssel liegen in kluger Projektstrukturierung, fundierter Beratung und strategischer Vorbereitung. Wir unterstützen Landwirte in jeder Phase gerne mit konkreten Tools, Wirtschaftlichkeitsberechnungen und strategischer Beratung“, so das Fazit von Stefan Berkenhoff.

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