(openPR) Cloud-Dienste im DORA-Fokus – warum Institute jetzt handeln müssen!
Cloud-Services und SaaS-Anwendungen sind längst nicht mehr nur praktische Tools, sondern geschäftskritische Infrastrukturen. Fast jede Bank nutzt externe Softwarelösungen, oft auch ohne dass alle Risiken klar erfasst oder Verträge wasserdicht gestaltet sind. Die Folge sind gefährliche Abhängigkeiten: Unklare Leistungsbeschreibungen, fehlende Exit-Strategien, mangelhafte Prüfungsrechte und nicht dokumentierte Release-Wechsel führen dazu, dass Institute im Ernstfall kaum handlungsfähig sind. DORA und die jüngsten Aufsichtsprüfungen haben diese Schwachstellen unmissverständlich aufgedeckt und machen sie zu einer akuten Baustelle, die nicht länger ignoriert werden darf.
Die Aufsicht erwartet, dass Banken Third-Party-Risiken nicht nur erkennen, sondern systematisch bewerten und kontinuierlich überwachen. Doch in der Praxis zeigt sich ein anderes Bild: Cloud-Provider legen oft nur standardisierte Zertifikate vor, die den geforderten Prüftiefen nicht standhalten. SaaS-Verträge enthalten unklare Haftungsregelungen oder lassen essenzielle Informations- und Prüfungsrechte offen. Viele Institute haben keine klare Abgrenzung zwischen einfacher Software-Nutzung und einer nach DORA meldepflichtigen IKT-Drittdienstleistung. Das Resultat: Intransparenz, Fehlsteuerung und aufsichtsrechtliche Risiken, die bei der nächsten Prüfung schonungslos ans Licht kommen können.
Genau hier setzt das Online-Seminar „DORA-Anforderungen an die Nutzung von SaaS- und Cloud-Diensten“ am 24. September 2025 an. Hochkarätige Referenten aus BSI, IT-Rechtsberatung und Bankenpraxis zeigen, wie Cloud-Strategien rechtssicher, regulatorisch belastbar und zugleich praktikabel gestaltet werden. Dr. Markus Held (BSI) beleuchtet die besonderen Aufsichtsanforderungen an Informationssicherheit, Risikoanalysen und Notfallmanagement im Kontext von Cloud-Nutzung. Dr. Christoph Krück (SKW Schwarz) legt dar, wie Verträge mit SaaS- und Cloud-Anbietern gestaltet sein müssen, damit sie sowohl zivilrechtlich als auch aufsichtsrechtlich standhalten. Und Jochen Wurster (PSD Bank RheinNeckarSaar) berichtet aus der Praxis, wie Institute externe Software sinnvoll integrieren, Life-Cycle-Prozesse etablieren und kritische Dienstleister identifizieren können.
Das Seminar bietet keine theoretischen Folien, sondern konkrete Handlungsanleitungen: Wie sehen Mindestinhalte für SLAs aus, die BaFin- und DORA-konform sind? Welche Fallstricke lauern bei Software-Einführungen und Release-Wechseln? Und wie lässt sich verhindern, dass Cloud-Provider zum Sicherheitsrisiko oder gar zur Achillesferse des Instituts werden? Wer hier Antworten sucht, erhält praxisnahe Werkzeuge, um Verträge nachzuverhandeln, Risiken realistisch einzuschätzen und Governance-Strukturen aufzubauen, die den steigenden Anforderungen standhalten.
Angesichts der Dynamik in der Regulierung ist klar: Untätigkeit wird teuer. Wer sich frühzeitig absichert, reduziert nicht nur Risiken, sondern stärkt auch die eigene Verhandlungsposition gegenüber Providern und die Resilienz des gesamten Instituts. Das Seminar liefert dafür das entscheidende Rüstzeug – kompakt, praxisnah und direkt umsetzbar.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.akademie-heidelberg.de/termin/dora-anforderungen-die-nutzung-von-software-service-saas-cloud-diensten












