(openPR) Albanien taucht immer häufiger in Gesprächen auf, wenn es um alternative Reiseziele geht. Für viele klingt es nach Abenteuer, nach etwas Ursprünglichem. Manche sind angezogen vom günstigen Preisniveau, andere vom Versprechen unberührter Natur. Doch wie gestaltet sich eine Reise in ein Land, das touristisch noch nicht vollständig erschlossen ist? Wer Albanien besucht, sollte wissen, worauf er sich einlässt.
Der Einstieg erfolgt für die meisten über den internationalen Flughafen in Tirana. Die Ankunft ist vergleichsweise unkompliziert, das Flughafengebäude eher klein. Trotzdem ist die Umgebung geschäftig. Taxis warten direkt vor der Tür, aber viele Reisende entscheiden sich für einen Mietwagen. Das liegt nicht nur an den oft undurchsichtigen Taxi-Tarifen, sondern vor allem an der Tatsache, dass man in Albanien ohne Auto kaum flexibel ist. Deshalb greifen viele auf Buchungsplattformen wie Mietwagen Tirana Flughafen zurück, um direkt nach der Landung unabhängig zu sein.
Ein Blick auf die Straßen gibt schnell einen Vorgeschmack auf das, was einen im Landesinneren erwartet. Verkehrsregeln existieren, werden aber nicht immer eingehalten. Ampeln funktionieren, aber man weiß nie genau, ob der Gegenverkehr sich auch daran hält. Dazu kommen hupende Autofahrer, spontane Spurwechsel und Kreisverkehre, in denen jeder seine eigene Logik verfolgt. Das kann stressig sein, ist aber ein Teil der Realität. Viele Albaner fahren zudem mit alten Fahrzeugen, technische Defekte sind keine Seltenheit. Straßenmarkierungen fehlen teilweise, und in bergigen Regionen kann man schnell in Situationen geraten, die ohne Allradantrieb schwierig werden.
Und trotzdem: Die Landschaft entschädigt. Zwischen Tirana und dem Süden des Landes liegt eine ganze Welt an Eindrücken. Man fährt durch flache Ebenen, dann plötzlich durch wilde Bergtäler. Die Adriaküste zeigt sich vielerorts noch ohne große Hotelanlagen. Kleine Dörfer wie Himara oder Borsh wirken beinahe verschlafen. Der Tourismus hat sie erreicht, aber nicht überrollt. Hier funktioniert noch vieles per Handschlag, Preise stehen selten irgendwo geschrieben.
In Berat oder Gjirokastra begegnet man einer anderen Seite des Landes. Diese Städte gehören mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe und ziehen eine wachsende Zahl von Besuchern an. Dennoch sind touristische Dienstleistungen nicht immer so organisiert, wie man es aus Westeuropa gewohnt ist. Wer zum Beispiel außerhalb der üblichen Saison reist, kann feststellen, dass Restaurants geschlossen sind, Führungen ausfallen oder nur improvisiert angeboten werden. Planung ist hilfreich, aber Improvisation gehört oft dazu.
Ein Thema, das bei vielen Reisenden wiederkehrt, ist die fehlende Planbarkeit. Fahrpläne öffentlicher Busse sind oft veraltet, wenn sie überhaupt existieren. Verbindungen ändern sich spontan, und Informationen findet man meist nur durch direkte Nachfrage. Wer flexibel reisen möchte, ist daher gut beraten, sich vorab ein Auto zu organisieren. Über Dienste wie Autovermietung Albanien findet man unterschiedlichste Fahrzeuge, je nachdem, wohin es gehen soll. Auch hier gilt: Je abgelegener das Reiseziel, desto wichtiger ist eigene Mobilität.
Neben den praktischen Aspekten bietet Albanien aber auch soziale Erfahrungen, die sich stark von anderen europäischen Reiseländern unterscheiden. Gastfreundschaft ist nicht nur eine Floskel, sondern wird aktiv gelebt. In ländlichen Gegenden kommt es vor, dass einem Wasser oder sogar ein ganzes Mittagessen angeboten wird, einfach so. Die Menschen sind neugierig, oft stolz auf ihr Dorf oder ihre Region, und freuen sich, wenn jemand Interesse zeigt. Gleichzeitig stößt man auf Armut und einfache Verhältnisse, auf improvisierte Märkte, heruntergekommene Häuser und Straßen, in denen Kinder auf Müllbergen spielen.
In Städten wie Tirana spürt man den Wandel deutlicher. Junge Menschen sitzen in modernen Cafés, viele sprechen Englisch oder Italienisch. Es gibt Start-ups, neue Hotels, Kunstinitiativen. Doch nur wenige Kilometer außerhalb beginnt wieder ein ganz anderes Albanien. Wer sich dort zurechtfinden will, braucht Eigeninitiative. Navigation über Google Maps funktioniert meistens, aber nicht überall. Und die Sprachbarriere kann, vor allem bei älteren Menschen, ein echtes Hindernis sein.
Auch wenn man nur die Hauptstadt und das nähere Umland entdecken möchte, ist ein Mietwagen oft hilfreich. Die Sehenswürdigkeiten liegen oft weit auseinander, und auch hier gilt: Die Organisation von Transportmitteln ist selten einfach. Für diesen Bedarf bieten lokale Anbieter wie Autovermietung Tirana passende Lösungen, besonders für Kurzaufenthalte oder Wochenendtrips.
Reisende, die schon einmal in Albanien waren, beschreiben die Erfahrung oft als ambivalent. Es ist ein Land, das fasziniert, aber auch fordert. Wo man nicht selten an Grenzen stößt, sprachlich, logistisch, kulturell, aber dafür Eindrücke sammelt, die sich nicht mit typischen Urlaubsregionen vergleichen lassen. Wer Komfort sucht, wird ihn in Teilen finden, aber nicht überall. Wer Struktur erwartet, sollte bereit sein, umzudenken. Und wer neugierig ist, kann ein Reiseziel entdecken, das sich seiner Kategorisierung entzieht.











