(openPR) "Alte Deponien - Neue Herausforderungen und Chancen - Stilllegung, Nachsorge, Emissionsminderung, Potenzialanalysen und Folgenutzungen“ lautet der Titel des Seminars, das am 12. November 2025 in der Umwelthauptstadt Magdeburg stattfindet. Veranstalter ist das Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.
Die Nachsorgephase dient der Überführung der Deponie in einen Zustand, der auch in weiterer Zukunft keine Beeinträchtigungen des Wohls der Allgemeinheit erwarten läßt.
In den Phasen der Stilllegung und Nachsorge von Deponien entstehen aber hohe Kosten, die vorher angespart werden müssen und für die ggf. auch Sicherheitsleistungen gemäß §18 DepV erbracht werden müssen. Die Höhe dieser Beträge ist systematisch zu ermitteln.
Außerdem ist für Deponiebetreiber bedeutsam, ob und wie mit der bautechnisch schwierigen Deponiefläche Einnahmen erzielt werden können. Es stellt sich also die Frage realistischer
Deponiefolgenutzungen, die im Seminar behandelt und mit zahlreichen Beispielen veranschaulicht wird.
Deponiegase werden gefaßt und behandelt, soweit möglich. Die nicht erfaßten Deponiegasemissionen wirken jedoch treibhauswirksam und sollen minimiert werden. Nach Kommunalrichtlinie werden Potenzialanalysen und Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgase (THG-Minderung) gefördert. Die Grundlagen und Möglichkeiten werden im Seminar vorgestellt.
Das Seminar wendet sich an Sie, als Mitarbeiter von Bau- und Umweltbehörden, öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger (ÖRE), Deponiebetreiber, Planer und Gutachter mit Deponieprojekten.
Das IWU ist eine gemeinnützige Einrichtung und macht daher keine Mehrwertsteuer geltend.
Teilnahmepauschale: 379€ (MwSt.-frei)
Programmablauf, weitere Inhalte und Anmeldung unter https://www.iwu-ev.de/pdf/A251112.pdf
Programm
09.30 Uhr Rechtliche Grundlagen
Begriffe und Regelwerke, insbes. GDA-Empfehlungen, BQS-Standards und VDI-Richtlinien
Deponietechnik, Multibarrierenkonzept, verschiedene Arten von Deponien
11.00 Uhr Kaffeepause
11.15 Uhr Langzeitverhalten von Deponien, Setzungen, Deponiesickerwasser und Deponiegas
Messung und Minimierung von Emissionen
Anforderungen zum Ende der Nachsorgephase von Deponien
12.15 Uhr Mittagspause
13.00 Uhr Potenzialanalysen zur Reduzierung der Treibhausgase (THG-Minderung) nach Kommunalrichtlinie
Deponiegasprognosen, Machbarkeitsstudien
Systematische Ermittlung von Deponiefolgekosten, Rückstellungen, Sicherheitsleistungen
14.45 Uhr Kaffeepause
15.00 Uhr Übersicht über mögliche Deponiefolgenutzungen, insbes. auch zur Gewinnung von Energie aus Sonne und Wind
Realisierungsbeispiele
16.15 Uhr Abschlussdiskussion und Auswertung
16.30 Uhr Ende der Veranstaltung


Wir sind ein gemeinnütziger Verein und konzentrieren uns schwerpunktmäßig auf das Organisieren von Fachseminaren und –tagungen für Führungskräfte und das Fachpersonal in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und in öffentlichen Einrichtungen.









