(openPR) Eine sorgfältig durchdachte Außenbeleuchtung sorgt nicht nur für gute Orientierung und ein erhöhtes Sicherheitsgefühl. Sie verleiht dem Gelände auch Tiefe und Struktur. Dabei ist ein behutsamer und effizienter Einsatz der Beleuchtung entscheidend. Hier bietet sich ein durchdachtes Lichtkonzept für Garten und Terrasse an. Wie ein effektives Lichtdesign die Bedürfnisse von Sicherheit, Ästhetik und Umweltschutz miteinander verbinden kann, erfahren Sie in unserem Ratgeber.
Die wichtigsten Punkte haben wir für Sie in diesem Artikel zusammengefasst:
Zwischen Funktionalität und Ästhetik: Gartenbeleuchtung
Die Beleuchtung erweitert den Wohnbereich ins Freie und macht den Garten nachts überhaupt erfahrbar. Ohne Licht erscheint der Garten als schwarze Fläche, und die Fensterscheiben reflektieren nur die Innenräume. Bereits eine geringe Lichtstärke (ca. 50 Lux) genügt, um den Garten vom Haus aus sichtbar und erlebbar zu machen.
Außenbeleuchtung: Minimalismus zahlt sich aus
Das Sprichwort "viel hilft viel" trifft bei der Beleuchtung nur selten zu. Ein effektives Beleuchtungskonzept nutzt das Spiel von Licht und Schatten. Schon wenige Lichtpunkte genügen, damit Sie sich orientieren können. Vermeiden Sie es daher, Ihren Garten flächig auszuleuchten. Setzen Sie stattdessen gezielt Akzente oder schaffen kleine Lichtinseln. Werden Highlights wie große Büsche, Bäume oder Sträucher gezielt beleuchtet, hebt das Sichtachsen hervor und verleiht dem Außenbereich mehr Tiefe.
Funktionale Beleuchtung für mehr Sicherheit
Neben ihrem ästhetischen Wert dient die Beleuchtung auch der Sicherheit: Sie bietet Orientierung und macht Gefahrenstellen wie Stolperfallen und Absätze sichtbar. Bei der Beleuchtung von Wegen sowie in der Nähe von Gartenteichen oder Pools ist das besonders wichtig. Ebenso wichtig ist, dass die Beleuchtung nicht blendet. Dies lässt sich durch den Einsatz von abgeblendeten Leuchten erreichen oder durch eine geschickte Ausrichtung der Strahler.
Lichtverschmutzung möglichst vermeiden
Licht ist ein wesentlicher Taktgeber des Lebens auf der Erde. Künstliches Licht jedoch kann den Tag-Nacht-Rhythmus stören und so Flora und Fauna beeinträchtigen. Insbesondere nachtaktive Tiere reagieren empfindlich auf zu viel Licht. Ein durchdachtes Beleuchtungskonzept kann helfen, Lichtverschmutzung zu reduzieren und die negativen Auswirkungen zu minimieren. Idealerweise schließt es Bewegungsmelder, Zeitschaltuhren oder Dämmerungssensoren ein. So leuchtet das Licht nur, wenn es auch benötigt wird. Ein Tipp: Nutzen Sie eher warmweißes Licht - viele Insekten reagieren darauf viel weniger empfindlich.
Schutzarten für Außenleuchten
Die Wahl der richtigen Schutzart ist entscheidend für Außenleuchten. Die Schutzklasse, angegeben als IP-Code, bestimmt den Schutz gegen Fremdkörper und Feuchtigkeit. Für den Außenbereich ist das Minimum IP44, was Schutz gegen Fremdkörper größer als 1 mm sowie gegen Spritzwasser und Regen bedeutet. In vielen Fällen ist man mit IP65 besser beraten: Diese Leuchten sind staubdicht sowie gegen Strahlwasser geschützt. Je nach Wassereinwirkung können auch höhere Schutzklassen notwendig sein. Bodeneinbauleuchten etwa sollten IP67 aufweisen (Schutz vor zeitweiligem Untertauchen), dann schadet auch eine gelegentliche Pfützenbildung nicht. Unterwasserleuchten benötigen IP68 (Schutz vor andauerndem Untertauchen).
Energieversorgung der Außenbeleuchtung
Die Installation einer Außenbeleuchtung erfordert oft das Verlegen von Stromkabeln oder das Vorhandensein einer Steckdose in der Nähe. Planen Sie dies frühzeitig, um Kosten und Aufwand zu minimieren. Erdkabel sollten in Schutzrohren und mindestens 60 cm tief verlegt werden, um sie vor Frost und Beschädigung zu schützen. Sparen Sie hier nicht am falschen Ende, sondern lassen Sie diese Arbeiten von Fachleuten erledigen! Wo eine Verkabelung nicht möglich ist, sind Leuchten mit Akkus oder Solarpanels eine Alternative.
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