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Juniper Networks stellt verbessertes Policy-Management-Portfolio vor

30.03.2007 • 12:25 Uhr • IT, New Media & Software

(openPR) - Neue Session-and-Resource-Control-Lösungen ermöglichen Providern die NGN-Ressourcen bereitzustellen, als Reaktion auf Echtzeit-Anforderungen von Applikationen und Anwendern

München, 30. März 2007 – Juniper Networks, Inc. (NASDAQ: JNPR), www.juniper.net, präsentiert eine Reihe von SRC-Lösungen (Session and Resource Control) mit umfassenden Subscriber-Management-Features und fundierten Policy-Control-Funktionen. Service Provider können mit diesen Lösungen dafür sorgen, dass die Anwender von Multiplay-Services und mobilen Diensten in Netzwerken der nächsten Generation durchgehend höchste Qualität erhalten. Das Session-and-Resource-Control-Portfolio zeichnet sich durch neue modulare SRC-Softwareapplikationen aus, die sich auf das verbreitet eingesetzte Service Deployment System SDX-300 und die neuen Controller der C-Serie stützen. Diese unterstützen ein lückenloses Policy-Management auf einer eigens dafür entwickelten Plattform.



Durch die neuen SRC-Lösungen baut Juniper Networks seine führende Position im Bereich des IP-Networkings auf den Policy und Control Markt aus. Die SRC-Lösungen erleichtern die Einrichtung und den Betrieb von Netzwerken. Gleichzeitig sorgen sie für lückenlose Performance, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit und schaffen damit die Voraussetzungen, um Multiplay-Diensten wie IPTV, Video on Demand und VoIP sowie anspruchsvolle Mobil und FMC-Applikationen zu unterstützen.

„Das Policy-Management gewinnt für uns immer mehr an Bedeutung, denn anspruchsvolle Dienste wie etwa IPTV erfordern ein erhöhtes Maß an Echtzeitsteuerung“, kommentiert Bjorn Netland, Project Director, Broadband Development bei Telenor. „Das neue Session-and-Resource-Control-Portfolio richtet sich an unserem Bedarf für ein Service-Management mit einem innovativen, Hard und Software einschließenden Konzept.“

Das Session-and-Resource-Control-Portfolio von Juniper Networks sammelt Daten aus mehreren Quellen (Netzwerk, Teilnehmer und Applikationen) und nutzt die so zusammengestellten Informationen zum automatischen Steuern und Managen der Netzwerk-Ressourcen in Echtzeit. Damit wird die betriebliche Komplexität vermieden, die sich aus der Bereitstellung fortschrittlicher Multimedia-Dienste ergibt. Das SRC-Portfolio ist außerdem eng an den kommenden Netzwerk-Architekturen und Spezifikationen der nächsten Generation ausgerichtet, die von Organisationen wie ETSI/TISPAN, ITU, 3GPP IMS und CableLabs propagiert werden. Darüber hinaus schließt das Portfolio ein Webservice-Interface ein, das die Grundlage für die künftige Beteiligung an einem IPsphere Service Management Framework bildet.

Mark Bieberich, Vice President der Yankee Group, bemerkt: „Sowohl den Zugang zu den Netzwerk-Ressourcen, als auch die Einhaltung der Policys in Echtzeit zu kontrollieren, gewinnt ständig an Bedeutung. Service Provider werden diese Funktionen in die nächste Generation von Netzwerkarchitekturen integrieren. Technologieanbieter, die offene, skalierbare und zuverlässige Policy-Control Lösungen mit praxiserprobtem Know-how im Aufbau fortschrittlicher IP/MPLS-Netzwerke kombinieren können, werden auf dem Markt klar im Vorteil sein.“

Das Session-and-Resource-Control-Portfolio: Maximierung von Intelligenz und Effizienz Gestützt auf die Funktionalität der SDX-Plattform, werden in der SRC-Familie verschiedene Softwaremodule angeboten. Dazu gehört die SRC Policy Engine zur Überwachung und Zuweisung von Netzwerk-Ressourcen, das SRC Diameter Gateway zur lückenlosen Kontrolle von IMS-Applikationen im Netzwerk und schließlich das SRC SOAP Gateway für die nahtlose Integration mit einer Vielzahl von Applikationen, die von Juniper und von Fremdunternehmen entwickelt wurden.

Das neue Portfolio der C-Serie, zu dem die leistungsfähigen Controller C2000 und C4000 gehören, dient als Basis für das Softwaremodul SRC Policy Engine. Sie gibt Service Providern die Möglichkeit, die Lösung auf kosteneffektive Weise feinstufig zu skalieren. Diese einzigartige Kombination aus Hard und Software rationalisiert die Betriebsumgebung und ist so optimiert, dass sie den wachsenden Service und NGN-Anforderungen gerecht werden.

Bestandteil des neuen Session-and-Resource-Control-Portfolios von Juniper Networks werden auch die existierenden, leistungsfähigen, mit entscheidenden AAA-Funktionen (Authentication, Authorization and Accounting) aufwartenden Steel-Belted Radius Server für Service Provider sein.

Juniper setzt auf Offenheit
Service Provider, Infrastruktur-Anbieter, ISVs und Systemintegratoren können die besonderen Möglichkeiten des neuen Session-and-Resource-Control-Portfolios im Rahmen des Open IP Service Creation Program (OSCP) nutzen. Das OSCP, das immer neue Mitglieder aufnimmt, ist ein offenes Applikationsentwicklungs-Programm, mit dem unabhängige Unternehmen neue, innovative Service-Management-Funktionen realisieren können, indem sie entsprechende Schnittstellen entwickeln oder direkte Software-Applikationen für das Session-and-Resource-Control-Portfolio ausarbeiten.

Agile, offene und individuell gestaltbare Netzwerk-Infrastruktur Juniper stellt außerdem mit der neuen Multiservices Physical Interface Card (MS-PIC) eine neue Services-PIC-Generation vor, die für die Hardwarebeschleunigung einer ganzen Reihe von Paketverarbeitungs-intensiven Services und die Einhaltung der von den SRC-Modulen vorgegebenen Policys sorgt. Die MS-PIC agiert als Host für eine Vielzahl von Services wie zum Beispiel Stateful Firewall, NAT, IPSec, Anomalie-Erkennung, L2TP LNS, J-Flow Accounting, Link Services und Tunnel Services. Dieses Konzept gibt Service Providern die Möglichkeit umsatzbringende Sicherheits-Dienste effizient bereitzustellen und Statistiken für die Rechnungsstellung einzuholen. Gleichzeitig werden überflüssige Konfigurations und Management-Komplexitäten vermieden und die Betriebskosten gesenkt.

„Je mehr die Provider dazu übergehen, Multiplay-Dienste in ihren konvergierten IP und Next-Generation-Netzwerken zu installieren, umso mehr gewinnt die Kontrolle der Netzwerk-Ressourcen und der Teilnehmer höchste Priorität“, sagt Shailesh Shukla, Vice President of Service Provider Marketing and Partnerships bei Juniper Networks. „Unsere SRC-Lösungen werden unseren Service-Provider-Kunden die Möglichkeit geben, das Verhalten des Netzwerks entsprechend den jeweiligen Anforderungen von Anwendern und Applikationen effektiv und effizient in Echtzeit anzupassen, womit sie einen entscheidenden Vorsprung auf dem heutigen, äußerst wettbewerbsintensiven Markt erzielen können.“

Sven Kersten-Reichherzer

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