(openPR) Trocknungstechnik bei Wasserschäden: Methoden und Anwendungsbereiche
Nach einem Wasserschaden ist eine effektive Trocknung der betroffenen Bereiche essenziell, um strukturelle Schäden an Gebäuden zu verhindern. Feuchtigkeit kann tief in Baumaterialien eindringen und dort langfristige Schäden verursachen, wenn sie nicht rechtzeitig entfernt wird. Der Einsatz geeigneter Trocknungstechnik spielt daher eine entscheidende Rolle in der Schadensbegrenzung und Sanierung.
In der Praxis kommen verschiedene Trocknungsverfahren zum Einsatz, die je nach Art des Wasserschadens und den baulichen Gegebenheiten angepasst werden müssen.
Warum ist eine technische Trocknung notwendig?
Nach einem Wasserschaden verdunstet das Wasser nicht vollständig von allein. Vor allem in Materialien wie Estrich, Holz oder Dämmschichten bleibt Feuchtigkeit lange erhalten. Eine unzureichende Trocknung kann schwerwiegende Folgen haben, darunter:
• Schimmelbildung, die gesundheitliche Risiken mit sich bringen kann
• Materialschäden, wie aufgequollenes Holz oder bröckelnder Putz
• Langfristige Feuchtigkeitsschäden an der Gebäudestruktur
Die Dauer der Trocknung hängt von mehreren Faktoren ab, darunter die Tiefe der Durchfeuchtung, die verwendeten Baumaterialien sowie die Luftfeuchtigkeit und Temperatur in den betroffenen Räumen.
Methoden der Trocknungstechnik
Je nach Ausmaß des Wasserschadens stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung, die auf die spezifischen Bedingungen angepasst werden können:
1. Raumlufttrocknung
Diese Methode wird häufig bei oberflächlichen Wasserschäden angewendet. Kondenstrockner oder Adsorptionstrockner reduzieren die Luftfeuchtigkeit im betroffenen Raum, sodass das Wasser aus feuchten Materialien schneller verdunstet.
➡ Geeignet für Wohnräume, Büros oder Keller nach Wasserschäden.
2. Dämmschichttrocknung
Wenn Wasser unter den Estrich oder in Dämmschichten eingedrungen ist, reicht eine einfache Lufttrocknung nicht aus. In diesem Fall werden spezielle Geräte eingesetzt, die Feuchtigkeit mithilfe eines Unterdruck- oder Überdruckverfahrens aus den betroffenen Schichten heraussaugen.
➡ Notwendig bei Wasserschäden, die sich in Bodenschichten oder Hohlräumen ausgebreitet haben.
3. Infrarot- oder Mikrowellentrocknung
Diese Technik nutzt Wärmestrahlung, um Feuchtigkeit gezielt aus Wänden oder Decken zu lösen. Durch die Erwärmung der Materialien verdunstet das Wasser schneller.
➡ Wird eingesetzt, wenn punktuelle Durchfeuchtungen in Wänden oder Decken vorliegen.
4. Bautrocknung nach großflächigen Schäden
Nach umfangreichen Wasserschäden, etwa durch Hochwasser, müssen größere Gebäudeabschnitte getrocknet werden. Dabei werden mehrere Verfahren kombiniert, um eine vollständige Entfeuchtung sicherzustellen.
➡ Besonders relevant für gewerbliche Gebäude, Lagerhallen oder Altbauten mit empfindlichen Baumaterialien.
Wie lange dauert eine technische Trocknung?
Die Dauer der Trocknung hängt von mehreren Faktoren ab:
• Umfang des Wasserschadens – Handelt es sich um eine oberflächliche Feuchtigkeit oder um eine tiefgehende Durchfeuchtung?
• Materialbeschaffenheit – Holz nimmt Feuchtigkeit schneller auf als Beton, speichert sie aber auch länger.
• Klimatische Bedingungen – Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflussen die Verdunstungsrate.
Im Durchschnitt kann eine vollständige Trocknung zwischen mehreren Tagen und mehreren Wochen dauern. Regelmäßige Feuchtigkeitsmessungen helfen dabei, den Fortschritt der Trocknung zu überwachen und festzustellen, wann die Maßnahmen abgeschlossen werden können.
Vorbeugende Maßnahmen gegen Feuchtigkeitsschäden
Obwohl sich Wasserschäden nicht immer verhindern lassen, gibt es Maßnahmen, die das Risiko minimieren können:
• Regelmäßige Wartung von Wasserleitungen und Heizsystemen, um Leckagen frühzeitig zu erkennen
• Installation von Feuchtigkeitssensoren, die frühzeitig auf austretendes Wasser hinweisen
• Prüfung von Kellerräumen und Außenabdichtungen, um Feuchtigkeitsschäden durch Grundwasser oder Starkregen zu vermeiden
Falls es dennoch zu einem Wasserschaden kommt, ist eine schnelle Trocknung entscheidend, um Langzeitschäden an der Gebäudestruktur zu vermeiden.
Fazit
Trocknungstechnik ist ein wesentlicher Bestandteil der Wasserschadensanierung. Durch den gezielten Einsatz moderner Verfahren kann Feuchtigkeit effizient entfernt und das Risiko langfristiger Schäden minimiert werden. Die Wahl der geeigneten Methode hängt vom Schadensbild und den baulichen Gegebenheiten ab. Eine professionelle Analyse und regelmäßige Feuchtigkeitsmessungen sind entscheidend für eine nachhaltige Wiederherstellung der betroffenen Bereiche.


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