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Verpflichtende Ausfuhr über Atl@s AES

(openPR) Wenige Monate noch und der lang vom deutschen Zoll prognostizierte 30. Juni 2009 ist da und zeitgleich einige Umstellungen die die deutsche Wirtschaft betreffen. So soll ab diesem Termin in Deutschland die gesamte Export Zollabfertigung nur noch auf elektronischem Wege (über das Atlas-System) gemacht werden können.



Doch ist der Exportweltmeister auch wirklich gerüstet für diesen Termin? Wie viele Unternehmen stehen dieser Umstellung nicht mit dem nötigem Respekt entgegen. Ein ‚hat ja noch Zeit’ ist schnell ausgesprochen, doch wie viel Zeit ist wirklich noch? Sicherlich: Bis zum 30. Juni 2009 sind wirklich noch ein paar Tage hin. Doch wenn man bedenkt, wie viele Unternehmen es in Deutschland gibt, die im Außenhandel tätig sind und nun dieser riesen Zahl, die im Verhältnis geringe Anzahl an Unternehmen, die als Anbieter zur Verfügung stehen, da könnt man doch schon ein bischen nervös werden.

Viele große Unternehmen haben schon weit im voraus an die Anschaffung von Atl@s gedacht und dieses in Ihre Unternehmenssoftware eingearbeitet. Diese Firmen sind versorgt und sehen einer Umstellung beim Zoll gelassen entgegen. Was ist aber mit den kleineren Firmen? Die Firmen, die noch keine Investitionsentscheidung getroffen haben.

Von vielen kleinen und mittleren Unternehmen hört man, dass sie von Ihren Zollbeamten informiert wurden, dass ein verpflichtendes Arbeiten mit Atl@s ja erst ab dem 01. Juli 2009 vorgeschrieben ist und somit wieder gilt ‚hat ja noch Zeit’.

Im Ansatz sicherlich nicht falsch: Am 23. Oktober 2006 hat der Zollkodex-Ausschuss wichtige Änderungen der Durchführungsverordnung zum Europäischen Zollkodex (DVO) beschlossen. Dadurch werden ab dem 01. Juli 2009 elektronische Vor-Anmeldungen vor der Ein- und Ausfuhr auf europäischer Ebene verpflichtend eingeführt. Abwicklung über Atl@s.

Das eine Verpflichtung erst am dem 01. Juli 2009 besteht, sollte für die Unternehmen nicht heißen, Sie können noch abwarten, sondern im Gegenteil: Die noch vorhandene Zeit nutzen und sich auf diese Umstellungen vorzubereiten und einzustellen. Schon heute können Sie Kosten sparend über Atl@s verzollen. Warum also die Vorteile, die eine elektronische Anmeldung heute schon mit sich bringt, nicht nutzen? Sie sparen sich schon heute den Weg zum Zoll und können Ihre Mitarbeiter viel effektiver einsetzen. Wenn man sich für Atl@s entscheidet, muss eine gewisse Zeit eingeplant werden um komplett auf Atl@s umzustellen. Diese Zeit sollten Sie sich und Ihren Mitarbeitern geben.

Meines Erachtens entspricht es ‚Russischem Roulette’, was einige Unternehmen heute treiben, wenn Sie bis zur letzten Minute warten. Bei einer geschätzten Zahl von 65.000 exportierenden Unternehmen und cirka 40 Atl@s Anbietern auf dem deutschen Markt, kann sich jeder vorstellen, was für ein Chaos es geben wird, sollte man bis zur letzten Minute mit seinen Entscheidungen abwarten. Es würde die Kapazitätsgrenzen der Atl@s-Anbieter um Längen sprengen. Jede der Ausfuhren, die wegen einer Nichtversorgung mit Atl@s nicht stattfinden kann, wird automatisch ein starker Verlust für dieses Unternehmen sein. Es drohen Umsatzeinbußen und evtl. auch Image Verlust.

„Hat ja noch Zeit“, die großen exportierenden Unternehmen haben erkannt wie viel Zeit noch ist und haben bereits gehandelt.

Man sollte eher sagen –

„Jetzt – haben wir noch ein bischen Zeit“

Und können uns ab sofort um die notwendigen Schritte, die zu tun sind, kümmern.

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