(openPR) Als erster Preisträger erhält der Autor Feridun Zaimoglu den Carl-Amery-Literaturpreis des Verbandes deutscher Schriftsteller in Bayern. Die neu geschaffene und mit 6.000 Euro dotierte Auszeichnung werde Zaimoglu am 17. April in München verliehen, teilte der Schriftstellerverband am Freitag mit. In der Begründung hieß es, der Autor nutze das Abhorchen von gesellschaftlichen und sozialen Realitäten dazu, die deutsche Sprache herauszufordern, zu überdehnen, und anzureichern. Der Preis soll an das Lebenswerk des 2005 verstorbenen Münchner Schriftstellers Carl Amery erinnern und werde mit Unterstützung des Luchterhand Literaturverlages und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. verliehen, erklärte der Schriftstellerverband. Demnach sollen mit der Auszeichnung künftig deutschsprachige Autorinnen und Autoren für ihr Werk geehrt werden, in dem sie mit zeitkritischer Literatur neue ästhetische Wege gehen und damit das Spektrum literarischer Möglichkeiten erweitern.
Der erste Preisträger Zaimoglu wurde unter anderem durch seine Bücher »Kanak Sprak«, »Leyla« und seinen Erzählband »Zwölf Gramm Glück« bekannt.
Bücher von Feridun Zaimoglu bei Kiepenheuer & Witsch:
German Amok
Liebesmale, scharlachrot
Zwölf Gramm Glück
Leyla
Aktuell: Rom intensiv
Ausführliche Informationen über „Feridun Zaimoglu“ auf www.kiwi-verlag.de
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Der Verlag Kiepenheuer & Witsch ist ein deutscher Publikumsverlag, der kritische und populäre Sachbücher sowie literarische Werke renommierter Autoren ebenso wie Bücher von jungen Schriftstellern publiziert. Derzeit werden die Werke von über 230 Autoren verlegt. Seit 1992 hat der Verlag eine eigene Taschenbuch-Reihe, die KiWi-Paperbacks, seit dem Jahr 2000 als Regional-Imprint »KiWi Köln«, eine auf Bücher aus und über das Rheinland spezialisierte Reihe. Das größte editorische Unternehmen der Verlagsgeschichte ist die 2002 begonnene und auf 27 Bände konzipierte, textkritische und kommentierte Kölner Ausgabe der Werke Heinrich Bölls.
Die Geschichte des Kölner Verlags beginnt 1947 in Jena, als Gustav Kiepenheuer und Joseph Caspar Witsch einen Vertrag schlossen in der Absicht, im Westen einen Verlag zu gründen. 1949 starb Gustav Kiepenheuer, noch bevor ein Buch bei »Kiepenheuer & Witsch« erschienen war, und Joseph Caspar Witsch erhielt allein eine Verlagslizenz. Der Roman »Marion« von Vicki Baum wurde 1951 als erstes Buch bei »Kiepenheuer & Witsch« veröffentlicht. Annemarie Selinko erzielte kurz darauf mit dem Roman »Désirée« den ersten großen Verkaufserfolg und ist neben Wolfgang Leonhard mit »Die Revolution entlässt ihre Kinder« (1955) ein Klassiker aus der Frühgeschichte des Verlages. Heinrich Böll wurde mit »Und sagte kein einziges Wort« 1953 Autor des Verlags und 1972 sein erster Nobelpreisträger, dem noch weitere folgen sollten: Saul Bellow, Czeslaw Milosz, Patrick White, Gabriel García Marquez und Dario Fo.











