(openPR) In der digitalen Marketingwelt ist die Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) zur Erstellung von Website-Texten ein heiß diskutiertes Thema. Mit Tools wie ChatGPT oder Perplexity können Texte in Sekundenschnelle generiert werden. Doch diese technologische Entwicklung birgt erhebliche Risiken, insbesondere aus der Sicht der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Jan Krösche, Geschäftsführer der SEO-Agentur MADMEN Onlinemarketing GmbH, äußert sich in einem aktuellen Interview kritisch zu diesem Trend.
Die Gefahren von KI-generierten Inhalten
„Das Risiko einer Google-Abstrafung durch den direkten Einsatz von KI-Texten ist einfach zu hoch“, erklärt Krösche. Viele Unternehmen seien sich der potenziellen negativen Folgen nicht bewusst. „In ein oder zwei Jahren werden sich einige umschauen, wenn die Sichtbarkeit ihrer Websites dramatisch einbricht“, warnt er. Ein aktuelles Beispiel verdeutlicht die Gefahr: „Erst vor ein paar Wochen kam ein Unternehmen auf uns zu, das 80 Prozent seiner Sichtbarkeit bei Google verloren hat – quasi über Nacht. Nach kurzer Analyse stellte sich heraus, dass tonnenweise KI-generierte Blogartikel veröffentlicht wurden.“ Diese Entscheidung hat nicht nur die Sichtbarkeit des Unternehmens massiv beeinträchtigt, sondern dem gesamten Webauftritt geschadet.
Google erkennt KI-Texte
Ein zentrales Problem ist, dass Google in der Lage ist, KI-generierte Texte zu identifizieren. „Wenn ich Sätze höre wie ‚Das liest sich doch total menschlich‘, merke ich, wie wenig Verständnis für die technologische Entwicklung in unserer Gesellschaft vorhanden ist“, sagt Krösche. Er betont, dass KI-Texte statistisch generiert werden und dass Google über komplexe Algorithmen verfügt, um minderwertige Inhalte zu erkennen. „Die Qualität der generierten Texte ist oft unzureichend“, fährt er fort. Viele KI-Systeme können nur oberflächliche Informationen liefern und sind nicht in der Lage, tiefgehendes Fachwissen zu vermitteln. Ein Beispiel aus der Praxis: „Ein Kunde von uns produziert hochentwickelte Laserschneidmaschinen. Keine KI kann einen fachlich korrekten und tiefgehenden Text zu diesem Thema verfassen.“
Die Bedeutung von hochwertigem Content
Krösche plädiert für eine Rückbesinnung auf hochwertigen, individuell erstellten Content. „Hochwertiger Content erfordert Arbeit und Expertise. Wer SEO ernst nimmt, muss bereit sein, Zeit und Ressourcen in qualitativ hochwertige Inhalte zu investieren“, erklärt er. Statt auf schnelle Lösungen durch KI-Tools zu setzen, sollten Unternehmen ihre Websites als langfristig funktionierende Marketing-Kanäle betrachten. „Es geht darum, nützliche Inhalte zu schaffen, die den Nutzern echten Mehrwert bieten“, so Krösche weiter.
Strategien für nachhaltigen SEO-Erfolg
Um langfristig erfolgreich im SEO-Bereich zu sein, empfiehlt Krösche die Anwendung bestimmter Konzepte: "Helpful Content", Experten-Wissen und "Information Gain". Diese Ansätze sollen sicherstellen, dass Websites nicht nur Traffic generieren, sondern auch echte Probleme der Nutzer lösen. „Wer SEO gescheit machen will, muss sich Mühe geben und mehr Arbeit in die Seite stecken als die Wettbewerber“, betont Krösche. „In den nächsten Jahren wird es entscheidend sein, wirklich nützliche Websites zu bauen.“ Dabei gehe es nicht nur um lange Texte, sondern auch um innovative Features wie interaktive Tools oder nützliche Berechnungsanwendungen.
Fazit: Vorsicht bei der Nutzung von KI-Texten
Abschließend warnt Jan Krösche vor den Gefahren des übermäßigen Einsatzes von KI-generierten Inhalten: „Unternehmen sollten sich bewusst sein, dass sie mit der Nutzung von KI-Texten auf dünnem Eis wandeln.“ Die Risiken einer Google-Abstrafung sind real und können weitreichende Folgen für die Sichtbarkeit und den Erfolg einer Website haben. „Wir setzen daher auf einen langfristigen Ansatz und empfehlen unseren Kunden, in qualitativ hochwertige Inhalte zu investieren“, so Krösche abschließend. Nur so können Unternehmen sicherstellen, dass sie auch in Zukunft bei Google gut platziert sind und neue Kunden gewinnen.










