(openPR) Wann ist ein Marken-Relaunch für den B2B-Mittelstand sinnvoll?
Das ist natürlich nicht so leicht zu beantworten. Aber eins ist klar: Im B2B-Mittelstand hat das Erscheinungsbild von Marke und Design zu Recht nicht den Stellenwert, den es im Consumer-Bereich hat. Die Produkte der B2B-Kommunikation sind keine „Impulsware“. Die Kommunikation muss nicht vorrangig emotional überzeugen, wie das im B2C-Bereich oft sinnvoll ist. Kaum ein Manager entscheidet sich spontan aufgrund einer emotionalen Stimmungslage zum Kauf. Dazu sind die Entscheidungen im B2B-Bereich zu weitreichend. Auch gilt es in der B2B-Kommunikation zumeist, ein ganzes Team von Verantwortlichen zu überzeugen. Dem muss im Erscheinungsbild Rechnung getragen werden. Und dennoch ist auch eine Entscheiderin oder ein Entscheider in einem Unternehmen ein Mensch. Auch hier kann, vor allem wenn es zuerst einmal um Aufmerksamkeit geht, mit gutem Corporate Design und einer emotionaleren Ansprache geholfen werden, den Weg zu einer überzeugenden B2B-Kommunikation zu ebnen. Und es gibt ja auch noch andere Stakeholder!
Design ist Analogie zum Inhalt
Auch in der B2B-Kommunikation wirkt das Corporate Design immer und sofort wie eine Analogie zum Inhalt. Es ist banal, aber wir erwarten als Nutzer ganz spontan und intuitiv, dass etwas, das nach etwas aussieht, auch wirklich so ist. Dagegen können wir erst mal nichts tun. Das ist unsere evolutionäre Veranlagung. Manche können mit der Zeit substanzlosen Schein, also schlechtes Design, erkennen. Aber im Prinzip braucht es Zeit, zu abstrahieren. Und die haben wir auch in der B2B-Kommunikation nicht. Hier unterscheidet sich die B2B-Kommunikation nicht vom B2C-Bereich. Besonders in einer zeitgemäßen, eigenständigen und professionellen Präsentation der Inhalte und des Unternehmens überhaupt haben viele B2B-Unternehmen großen Nachholbedarf.













