(openPR) Nachruf
Würdigung des Lebenswerks des kürzlich verstorbenen Friedrich Tegtmeier
Ein bewundernswerter Mann verabschiedet sich.
Friedrich Tegtmeier, (geboren am 13. April 1927 in Löhne – gestorben 17. März in Herford) Gründer der Firma TEBAU, verstarb im Alter von 79 Jahren. Eine große Familie, Kinder mit Ehepartnern, 9 Enkelkindern, 1 Urenkel, Verwandte, Freunde, Kollegen, ehemalige Mitarbeiter und Geschäftspartner verabschieden sich von einem bewundernswerten Mann.
Einen Namen machte sich Friedrich Tegtmeier schon in frühen Zeiten. Der Nachbau des „Tempo“ als Tempo-Kinderauto (mit offizieller Genehmigung) mit dem original Tempo-Logo, wurde zu einem großen Erfolg. Es wurden sogar „Rennen“ damit gefahren.
Bis Weihnachten 1951 wurden über 300 Kinderautos an Spielwarengeschäfte in der ganzen Bundesrepublik von Hamburg bis München zum Versand gebracht.
Nach 50 Jahren bekamen die TEMPO-Kinderautos ein aktuelles, öffentliches Interesse. Die Kinderauto-Ausstellung im Industriemuseum Oberhausen sollte durch einen TEMPO vervollständigt werden. Nach einer erfolgreichen Suchaktion konnte dieses realisiert werden.
Am 1.Januar 1951 gründete Friedrich Tegtmeier im Alter von 23 Jahren mit zwei Lehrlingen den Metallbaubetrieb Tegtmeier in Löhne.
In den vergangenen Jahren war diese Schlosserei nach vielen Höhen und Tiefen auf einen modernen Industriebetrieb mit 250 Mitarbeitern angewachsen.
Kunststoffe und Aluminium sind Materialien, die in jenen Jahren als Werkstoff entwickelt und eingeführt wurden. Alle guten oder nachteiligen Eigenschaften der neuen Werkstoffe zeigten sich aber erst bei der praktischen Anwendung.
Diese Erfahrungen waren sehr mühsam - aber auch reizvoll. Friedrich Tegtmeier hatte bei der Entwicklung der modernen Technik mit ca. 100 deutschen und internationalen Patenten und Gebrauchsmustern einen bedeutenden Anteil an dieser Branchenentwicklung.
Bereits im Jahre 1966 entwickelte das Unternehmen eigene Konstruktionen aus Aluminiumprofilen für eine Informationsvitrine ganz aus Aluminium.
Das war eine Neuheit in Europa, die nach 3 Jahren Markteinführung im Jahre 1969 zu einem bedeutenden Erfolg führte.
Die Deutsche Bundesbahn erteilte den ersten Großauftrag zur Lieferung von 1 200 Informationsvitrinen für alle S-Bahnhöfe in München, einschließlich Montage mit ca. 300 Mini-Baustellen auf den Bahnsteigen. Das war die Generalprobe für TEBAU - Informationsvitrinen auf höchstem Niveau:
• Prüfung der Konstruktion in Bezug auf Korrosionsbeständigkeit, Wetterdichtigkeit, Belüftung, Bedienung, Verschluss und Elektroinstallation, alles in den anspruchsvollen, technisch versierten DB- Prüfämtern.
• Montage an Mauerwerk, Masten und Eisengittern. Entwicklung spezieller Stahlstützen mit Stromführung und Erdungslaschen, die geeignet sind für die Freiaufstellung der Vitrinen auf Beton, Platten- und Pflasterbelag oder Sandboden.
• Alle Forderungen unter dem unvorstellbaren Termindruck der Eröffnung der Olympischen Spiele in München.
In der Fertigung von Fenstern und Türen vollzogen sich in den Jahren ab 1970 erhebliche, technische Veränderungen. Die neuen Aluminiumprofile verdrängten in kurzer Zeit die bis dahin üblichen Stahlkonstruktionen. Diese Profilsysteme veränderten sich ständig. Neue Lösungen für Eckverbindungen, Wärmedämmung und Oberflächen (Eloxal und Farb-Beschichtung) wurden in diesen Jahren entwickelt.
Eine sehr erfolgreiche Erfindung war das erste Serien-Haustürvordach aus Aluminiumprofilen, das als Neuheit auf der DEBAU 1972 in Essen gezeigt wurde.
Schon bei der Konstruktion (wie bei allen Tegtmeier Konstruktionen) war die universelle und praxisnahe Montage umgesetzt worden. Für jedes Vordach in Norm- oder Aufmassgrößen sollte eine Bohrschablone für die Befestigungslöcher an der Wand mitgeliefert werden. Diese Vorgabe löste eine speziell dafür konstruierter Stanz- und Sägeautomat, der in einem Arbeitsgang alle Schnitte und das maßgetreue Lochbild ausstanzt.
Diese Fertigungsmethode wirkte sich bei den Kosten für die Fertigung und erst recht bei der Montage am Bau aus.
Das erste Serien-Vordach aus Aluminium. Präsentiert als Neuheit DEUBAU 1972 in Essen
Laufe von ca. 25 Jahren wurden etwa 500.000 Stück dieser Dächer über verschiedene Vertriebskanäle und unterschiedlichen Produktnamen verkauft.
Das Thema Wintergarten erforderte einen hohen Konstruktionsaufwand.
Entsprechend umfangreich waren die Vorbereitungen, Prüfungen und Untersuchungen vor der Konstruktion. Studien in Deutschland, Europa und Amerika führten zur erfolgreichen Wintergarten Konstruktion des Wintergarten-Modells "ARCADE".
Professor Erich Seifert als Berater sowie Mitarbeiter von TEBAU bei der Erarbeitung und Diskussion über Wintergarten-Konstruktionen. Aufgenommen am 29.1.1985 im Seminarraum in Löhne.
Prof. Erich Seifert war seit 1966 Leiter des "Institut für Fenstertechnik e.V." in Rosenheim, heute eines der führenden Prüfinstitute in Europa. Er galt als einer der erfolgreichsten Hochschullehrer Rosenheims mit viel pädagogischen Geschick.
„Brutkästen“, „Tropfsteinhöhlen“ und ähnliche Schimpfworte mussten sich Wintergärten minderer Qualität von enttäuschten Kunden gefallen lassen. Im Kundenseminar einer derzeit sehr renommierten Firma erwähnte ein Schlossermeister die Tropfen aus Kondenswasser von der Decke und die Reklamation des Kunden. Alle warteten gespannt auf die Argumente des versierten Redners.
" Also meine Herren, das wollen wir festhalten, unseren Aluminium-Systemprofilen schadet dieses Kondenswasser überhaupt nicht!!" Darauf der Schlossermeister: "Aber den Sesseln meiner Kundin!"
Es durfte gelacht werden, aber es dauerte einige Jahre, bis die Probleme der Wärmedämmung und Belüftung gelöst wurden.
Zitat aus der Firmen-Chronik
Friedrich Tegtmeier schrieb eine Familien Chronik, Firmen Chronik und erarbeitete jüngst eine Chronik über seinen Heimatort Löhne. Die Familie wird die Fertigstellung, des noch nicht ganz abgeschlossenen Projektes, unterstützen und vorantreiben.
Für unsere Arbeit wird immer die Maxime gelten:
Ehrlichkeit und Anstand zwingen zu Qualität und Verantwortung
Zitat: Friedrich Tegtmeier
Auch diese Maxime und Familientradition trägt nun sein Sohn Dipl.-Ing. Dietrich Tegtmeier in das 2006 gegründete Unternehmen CASA VITRUM weiter. Einer der Gründer, Ole Braun, ist der Sohn des 1. Lehrlings Gerd Braun (69 Jahre) von Friedrich Tegtmeier. Eine Tradition, eine Philosophie und Qualität setzen sich fort, dank des Lebenswerks von Friedrich Tegtmeier (* 13.4.1927 - † 17.3.2007).
CASA VITRUM GmbH
Oeynhausener Str. 42
32584 Löhne
www.casavitrum.de
CASA VITRUM GmbH ist eine Manufaktur für qualitativ hochwertige Bauelemente aus Aluminium. Hier entstehen Wintergärten, Terrassenüberdachungen, Unterbaukonstruktionen, Schiebe- und Falttüren, stilvolle Haustürvordächer und Carports.
Für den Innenbereich bieten wir schlichte, moderne Innentüren und Glasschiebe-Systeme mit Edelstahlbeschlägen. Technik zeigen, weil sie schön ist.
Unter Berücksichtigung des Baustiles und Charakter des Hauses, werden alle Produkte individuell hergestellt. Purismus, Klarheit in den Linien und hohe technische Anforderungen, verbunden mit Raumgefühl und Lifestyle.
Die Variationsmöglichkeiten der Terrassen-Überdachungen überzeugen.
Unterschiedliche Regenrinnen und das frei konfigurierbare Sparrensystem lassen auch im Design kreativen Freiraum zu. Ob mit Faltanlage oder Schiebetür: in der Unterbaukonstruktion stehen auch nachträglich alle Erweiterungsmöglichkeiten offen.
Das Profilsystem lässt großen Gestaltungsfreiraum auch im Innenbereich. Die mögliche Beleuchtung ist in den Sparren integriert und sorgt für ein angenehmes Licht - wie Sternenfunkeln unter freiem Himmel.
Die Kombination von üppigen Wandstärken und filigraner Optik erlauben große Ausladungen, ohne gleichzeitig zu einer massigen Erscheinung zu führen. Die Entwässerung ist unsichtbar in der Stütze untergebracht und stört daher die optische Einheit nicht. Alle offenen Profilquerschnitte sind durch Aluminiumgußteile verschlossen und unsichtbar befestigt. Denn: Befestigungen müssen sein, aber man muß sie nicht sehen!
Die Oberfläche der Profile wird durch eine Pulverbeschichtung dauerhaft und wartungsfrei geschützt. Für die Farben steht ein breites Spektrum an Farben zur Verfügung. Und: Innen- und Außenfarbe können natürlich auch unterschiedlich sein. Als Zubehör runden unterschiedliche Beschläge, Dachlüfter, Beschattungen und Beleuchtung das Gesamtprogramm ab.
Hervorzuheben ist noch die einfache und unkomplizierte Montage aller Konstruktionen.
So einfach kann Technik sein – man muss nur darüber nachdenken!
Ein moderner Wintergarten verbindet den Wunsch nach komfortablem Wohnen, Ästhetik und einem Leben in und mit der Natur. In einer Zeit, in der die Kunden informiert sind und kritisch über den Markt schauen, haben Themen wie Pflege des Glases, Energiegewinn, Technologie, konstruktive Möglichkeiten und Varianten einen hohen Stellenwert. Qualität, Individualität, Preis, Flexibilität und kurze Lieferzeit werden vorausgesetzt. Für Architekten und Fachhändler ist das nicht immer einfach unter einen Hut zu bringen. Deshalb haben wir uns Werte wie höchste Qualität, Variations-möglichkeiten, Design, Pünktlichkeit und Fairness als Leitmotto unseres Unternehmens gewählt.
Prüfungen durch Institute, aktive Verbandsmitgliedschaften, Konstruktionsarbeit, Produkt-Entwicklung und ständige Qualitätskontrollen stellen die Basis von CASA VITRUM dar.
Zulieferer und kollaborierende Unternehmen werden auf den Prüfstand gestellt. Vom Wareneingang bis hin zur Verpackung beim Warenausgang finden ständige Qualitätskontrollen statt.
Wir verarbeiten nur beste Qualität, denn nur beste Zutaten machen ein optimales Ergebnis erst möglich!
Dieser umfassende Qualitätsanspruch, der vom ersten Gedanken des Konstrukteurs bis zur letzten Versiegelung des Monteurs alles mit einschließt, schafft die Voraussetzung für zufriedene Kunden.











