(openPR) Sicher durch die Krise steuern: Mit den richtigen Controlling-Tools die wichtigen Entscheidungen vorbereiten
- Forlogic legt Weiterbildung zum Speditionscontroller neu auf. Start ist am 2. April 2025. Die Seminarreihe vermittelt Nachwuchs- und Führungskräften, wie sie ihre Kosten im Blick behalten, die Liquidität sichern und den Ressourceneinsatz richtig planen.
- Die beiden wissenschaftlichen Leiter Prof. Dr. Dirk Lohre (Hochschule Heilbronn) und Prof. Dr. Harald Hartmann (DHBW Mannheim) sorgen für Orientierung im Zahlendschungel und intensive Einblicke in das Controlling der wesentlichen Speditionsbereiche.
- Die mitwirkenden Referenten gehen auf aktuelle Marktentwicklungen und neue Controlling-Tools in den Bereichen Business Intelligence und Künstliche Intelligenz ein.
Stuttgart, 1. Oktober 2024. Der Aufschwung lässt weiter auf sich warten. Schlüsselbranchen wie die Automobilindustrie befinden sich im Krisenmodus. Speditionen und Logistikdienstleister bekommen die Folgen deutlich zu spüren: Die Mengen sinken, die Auslastung der Netzwerke und Fahrzeuge lässt zu wünschen übrig. Die Situation spitzt sich noch weiter zu: Während die Umsätze fallen, klettern die Kosten zum Beispiel für den Personal- und Fahrzeugeinsatz. Kunden, die selbst mit dem Rücken zur Wand stehen, fordern in dieser Situation noch längere Zahlungsziele.
Wie können Speditionen und Logistikdienstleister in dieser angespannten Situation einen kühlen Kopf bewahren? Wie behalten sie den Überblick, sichern ihre Liquidität und steuern das Unternehmen erfolgreich durch die Krise? Ein neu aufgesetztes und an die aktuellen Marktentwicklungen angepasstes Weiterbildungsangebot des Unternehmens Forlogic aus Stuttgart gibt Antworten und Handlungsempfehlungen. Das Expertenteam bei Forlogic ist spezialisiert auf zielgerichtete Beratungs- und Qualifizierungsangebote für die Logistikbranche. Die Weiterbildung zum „Speditionscontroller (DSLV)“ – so der Name des Qualifizierungsangebots – besteht aus mehreren Modulen zu unterschiedlichen Themenblöcken und startet am 2. April 2025. Der Lehrgang richtet sich an Nachwuchs- und Führungskräfte aus der Logistikbranche, die bereits Aufgaben im Controlling ausüben oder übernehmen möchten. Veranstaltungsort ist Stuttgart, zwei Module werden als Online-Schulung angeboten.
Controlling intensiv: von der Kostenrechnung bis zur Künstlichen Intelligenz
In fünf Modulen (aufgeteilt auf elf Tage im Zeitraum von Frühjahr bis Herbst 2025) lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer (im Folgenden: Teilnehmer) die wesentlichen Einsatzbereiche und Instrumente des operativen Controllings kennen. Das Themenspektrum reicht von der Kostenrechnung über das Kennzahlenmanagement bis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Controlling. Damit erwerben alle Teilnehmer eine Basisqualifikation. Im Anschluss erfolgt die Vertiefung in zwei von drei Logistiksegmenten: LTL/FTL, Warehouse und Stückgut. Das neu aufgelegte Bildungsangebot zeichnet sich durch einen hohen Praxisbezug und individualisierte Inhalte aus. Forlogic hebt sich durch eine hohe Teilnehmerorientierung ab: So gibt es Vorgespräche mit allen Teilnehmern, und aufgrund der begrenzten Gruppengröße kann sich jeder gut mit seinen Fragen und Erfahrungen einbringen.
Die Referenten verfügen über langjährige und vielfältige Expertise, was das Management von Zahlen in der Logistik angeht. Sie kommen etwa zur Hälfte aus der Praxis und aus der Wissenschaft. Der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik sowie seine Landesverbände in Baden-Württemberg (VSL) und Hessen/Rheinland-Pfalz (SLV) unterstützen das neue Bildungsangebot und bieten ihren Mitgliedern eine rabattierte Teilnahme an. Wer die Basis- und zwei Vertiefungsmodule absolviert hat, erhält zum Abschluss ein Zertifikat mit dem Titel „Speditionscontroller (DSLV)“.
Prof. Lohre: Zahlen im Blick und Kosten im Griff haben
„Im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld ist es wichtiger denn je, die Zahlen im Blick und die Kosten im Griff zu haben. Unternehmen brauchen moderne Controlling-Tools, um Transparenz zu schaffen sowie um vorausschauend planen und das Schiff auch durch schwierige Zeiten wie diese steuern zu können“, sagt Dirk Lohre, Professor für Verkehrslogistik und Logistische Dienstleistungen an der Hochschule Heilbronn. Unter seiner Federführung entwickelten unterschiedliche Akteure aus Hochschulen und Verbänden schon vor mehr als 20 Jahren ein Konzept zum Speditionscontroller. Dutzende Fachkräfte aus der Logistik nutzten bis vor Corona dieses Bildungsangebot.
In den vergangenen Jahren haben sich die Anforderungen an die Branche noch einmal erheblich erhöht, was auch neue Anforderungen ans Controlling stellt. „Daher war es an der Zeit, die Qualifizierung konzeptionell neu zu gestalten und inhaltlich vollständig zu überarbeiten“, erläutert Prof. Lohre. Zum Beispiel setzen sich die Teilnehmer im neu aufgelegten Lehrgang auch mit Business Intelligence (BI) und Künstlicher Intelligenz (KI) sowie entsprechenden Tools fürs Controlling auseinander. Auch personell hat das Forlogic-Team die Reihe weiter aufgewertet: Mit Ingo Schreiber, Vorstand des Logistikunternehmens L.I.T. aus Brake, und Prof. Dr. Nils-Ole Hohenstein, Professor für Supply Chain Management & Logistik an der DHBW Mannheim, kommen zwei weitere ausgewiesene Logistikexperten hinzu.
Prof. Hartmann: Handwerkszeug, um die Herausforderungen zu bewältigen
„Mit unserem neuen konzipierten Weiterbildungsangebot geben wir angehenden Controllern das Handwerkszeug, das sie angesichts der aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen in der Logistikbranche auch wirklich benötigen“, sagt Prof. Dr. Harald Hartmann, Studiendekan Internationales Management und Logistik und Studiengangsleiter BWL – Spedition, Transport und Logistik an der DHBW Mannheim. Aus seiner umfangreichen Erfahrung weiß er, dass das Kostenverständnis insgesamt noch deutlich ausbaufähig ist. Steckenpferde des Wissenschaftlers sind die Prozesskostenrechnung und das Kennzahlen-Management in der Spedition. Worauf es dabei ankommt, erläutert er auch im Rahmen der Weiterbildung zum Speditionscontroller. Prof. Lohre und er leiten die Reihe gemeinsam.
Den beiden ist es nicht nur wichtig, Wissen zu vermitteln. Sie wollen den Nachwuchs- und Führungskräften zusätzlich auch ein Gefühl für die Komplexität und die Zusammenhänge der Logistik geben. Eine Botschaft sei ihnen hier wichtig, sagen Prof. Lohre und Prof. Hartmann: „Für die Kostenrechnung gibt es keine Vorschriften. Es gibt also nicht nur schwarz oder weiß.“ Die Entscheidungen müsse jeder selbst treffen. Ein qualifizierter Speditionscontroller muss sie nicht aus dem hohlen Bauch heraus treffen, sondern auf Basis von Fakten, Kennzahlen und der Kenntnis aller Zusammenhänge.










