(openPR) Impulse für die Medienstandorte Niedersachsen und Bremen: Mit den sehr gut besuchten Veranstaltungen Serious Games Conference und Tag des eLearning war nordmedia auf der diesjährigen CeBIT (15. bis 21. März 2007) in Hannover erfolgreich vertreten.
Serious Games Conference: Das Zukunftsthema der Unterhaltungs-softwareindustrie erstmals auf der CeBIT 2007
Die erste „Serious Games Conference“, veranstaltet in Kooperation mit dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. und unterstützt durch die Deutsche Messe AG, erfreute sich großer Nachfrage: Über 130 Teilnehmende aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Bildung kamen zu der Veranstaltung, um sich über die Potentiale des Zukunftsthemas zu informieren.
Serious Games nutzen Technologien aus der Unterhaltungssoftwareindustrie für Aus- und Weiterbildung, Training und Simulation. In Deutschland bisher als Nischenthema behandelt, finden Serious Games im angloamerikanischen Raum schon seit einigen Jahren Anwendung im institutionellen Bereich sowie im Bildungssektor. Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Politik präsentierten alternative Anwendungsmöglichkeiten von Unterhaltungs-software und Spieltechnologien. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Von virtuellen Operationen für medizinisches Personal über das „UN Food Force“-Roleplay bis zur online-Ausbildung von Sicherheitskräften. Die Anwendung von Serious Games bietet viele, zum Teil noch ungenutzte Potentiale für Industrie, den öffentlichen Sektor und die Unterhaltungs-software-Branche.
Die „Serious Games Conference“ wird aufgrund des großen Erfolgs in Zukunft jährlich angeboten und ihre internationale Ausrichtung weiter ausweiten.
Weitere Informationen: www.nordmedia.de
Stark nachgefragt: Tag des eLearning informiert über erfolgreiche Projekte und Anwendungen
Vor über 300 Gästen eröffnete Innenminister Uwe Schünemann den diesjährigen „Tag des eLearning“ auf der CeBIT 2007. Im voll besetzten Saal des Nord/LB forums informierte die Fachtagung über die Chancen und Herausforderungen des eLearning-Einsatzes in Arbeitskontexten. Eingeladen hatte der Veranstalter nordmedia im Auftrage des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport.
Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer der nordmedia, Herrn Thomas Schäffer, hob Minister Uwe Schünemann in seiner Eröffnungsrede besonders die Bedeutung von eLearning für die öffentliche Verwaltung hervor. Und zeigte sich besonders erfreut, dass die in den letzten Jahren innerhalb der Landesverwaltung durch das Kompetenzzentrum eLearning bei nordmedia unterstützten Pilotprojekte in der Praxis so erfolgreich und stark nachgefragt sind. So gab der Minister am „Tag des eLearning“ dann auch den Startschuss für eine weitere eLearning-Lösung: das eLearning-Portal der Landesfeuerwehrschulen(www.lfs-elearning.niedersachsen.de). Das Portal wurde bereits gestern, einen Tag nach dem Start, von über 500 Usern
und mit über 37 000 Zugriffen genutzt und zieht viele sehr positive Rückmeldungen der Anwender nach sich.
Gleichzeitig kündigte Minister Uwe Schünemann ein Landeskonzept eLearning an und legte allen Teilnehmenden einen Blick in die 2. Ausgabe der Broschüre „eLearning in Niedersachsen“ nahe. Die Broschüre gibt einen Einblick in die Vielfältigkeit niedersächsischer eLearning-Lösungen und ist ab sofort kostenfrei erhältlich über
Vom Weg weisenden Erfolgsmodell bei Auto5000, dem Einsatz fallbasierten Lernens in der Weiterbildung der Einsatzkräfte der Polizei über virtuelle Planübungen bei der Feuerwehr bis hin zu integrierten Lösungen für die Herausforderungen der dualen Berufsbildung: Niedersachsen meistert bereits in vielen Bereichen die zukünftigen Anforderungen an Lernen und Arbeiten. Einhellige Meinung der eingeladenen Praktiker und Wissenschaftler war dann auch: eLearning und Lernen über Simulationen ist für jede Zielgruppe geeignet und nahezu für jeden Inhalt – bis hin zu Softskills – umsetzbar: Nötig ist der richtige Mix der Methoden und die sinnvolle Einbettung der eLearning-Anwendungen in vorhandene Strukturen. Die spannende und oft kontroverse Podiumsdiskussion verdeutlichte: Kompetenzerwerb und Arbeiten stehen nicht im Gegensatz - die Verzahnung kann dabei durch eLearning sinnvoll unterstützt werden, Qualifizierung ist Management-aufgabe und selbst organisiertes, informelles Lernen und die Weitergabe von Wissen sollten 100 % vergütungsrelevant sein.
Weitere Informationen: www.elearning-zentrum.de
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