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Schockanruf: Wie reagiere ich richtig?

(openPR) Das Telefon klingelt und ein vermeintlich nahes Familienmitglied ist am Apparat. Unter Tränen wird ein angeblicher Unfall oder eine ähnlich dramatische Notsituation geschildert und um finanzielle Hilfe gebeten. Mit solchen „Schockanrufen“ versuchen Kriminelle immer häufiger Geldbeträge oder persönliche Daten wie Kontonummern, Passwörter, PINs und TANs zu ergaunern. Besonders raffiniert: Mittlerweile werden Stimmen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz täuschend echt nachgeahmt, um potenzielle Opfer hinters Licht zu führen. 

Folgende Tipps können vor Betrugsversuchen schützen: 

  • Bewahren Sie immer ein gesundes Misstrauen und folgen Sie auf keinen Fall den Anweisungen am Telefon. Legen Sie im Zweifel einfach auf.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, selbst wenn der Eindruck vermittelt wird, dass es um Leben und Tod geht.
  • Bleiben Sie ruhig! Rufen Sie die angeblich betroffene Person unter der Ihnen bekannten Nummer an und klären Sie den Sachverhalt.
  • Vereinbaren Sie mit Ihrer Familie und dem engsten Freundeskreis eine Code-Frage, deren Antwort in aller Regel nur diese Personen wissen können. Zum Beispiel: "Wie hieß unser Goldfisch?".
  • Gehen Sie nicht auf Geldforderungen ein und geben Sie niemals Auskunft über finanzielle oder persönliche Details.
  • Informieren Sie am besten auch die Polizei und schildern Sie, was passiert ist. Erstatten Sie Anzeige.
  • Haben Sie in der Schocksituation Bankdaten weitergegeben, sollte sofort das Konto und die dazugehörigen Zahlungskarten gesperrt werden. Entweder direkt beim Kreditinstitut oder beim Sperr-Notruf 116 116*.

* Der Service des Sperr-Notrufs ist kostenlos. Auch der Anruf bei der 116 116 aus dem deutschen Festnetz ist gebührenfrei. Aus dem Mobilnetz und aus dem Ausland können Gebühren anfallen. Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht erreicht werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050.

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