(openPR) Wir springen europaweit dort ein, wo kurzfristig Wärme gebraucht wird
Mobile Heizgeräte auf Hängern oder in bis zu zwölf Meter langen Containern mit Heizleistungen von 21 bis 15.000 KW sind unser Geschäft. Mit 35 Mitarbeitern rüsten wir von der Schall- und Wärmeisolierung bis zu Brenner und montierbarem Schornstein die Wärmequellen komplett aus, die zu 50 Prozent mit Heizöl, zu 35 Prozent mit Erdgas und zu 15 Prozent mit Biogas befeuert werden.
20 Hänger und 15 Container haben wir zuletzt pro Jahr auf diese Weise ausgebaut. Gut die Hälfte kaufen Stadtwerke, Energieversorger oder Wohnungsbaugesellschaften, die die Anlagen meist an wechselnden Standorten betreiben, um etwa Wartungs- oder Reparaturphasen an ihren stationären Anlagen zu überbrücken. Die anderen Heizer gehen in unseren Mietpark, der kontinuierlich wächst und aktuell gut 200 Einheiten umfasst. Aus diesem Pool bedienen wir auch Heizungsbauer, die etwa Lieferlücken damit überbrücken; Eventagenturen, die Messe- oder Schaustellerzelte beheizen oder Versicherer, die Wasserschäden beheben müssen.
Nach dem Hochwasser im Ahrtal hätten wir hundertmal mehr Geräte vermieten können als wir haben. Aktuell boomt das Geschäft mit Biogasanlagen, die in die USA verschifft werden. Hintergrund ist die Klimapolitik der US-Regierung. Zuletzt setzten wir 5,5 Millionen Euro um und wachsen im Schnitt jährlich um 15 Prozent. Die Nachfrage übersteigt im Schnitt unser Angebot um etwa ein Drittel. Unsere Herausforderung ist deshalb die Unberechenbarkeit der Nachfrage, die etwa von der Kälte des Winters oder der Anzahl diverser Schadensfälle abhängt.
Im Winter sind unsere Mietgeräte zu 98 Prozent bei Kunden im Einsatz, im Sommer sinkt diese Quote oft auf unter 50 Prozent. Dann stehen bis zu 100 Einheiten an unserem Stammsitz Bannewitz oder den Außenlagern Kreischa und Espenhain, wo sie gewartet und gereinigt werden.
Ähnlich verhält es sich mit unseren Auslandsanteilen, die zunehmend von politischen Rahmenbedingungen wie Verboten oder dem Brexit abhängen. Das Mietgeschäft, das die Hälfte des Umsatzes erzielt, findet nahezu komplett in Deutschland statt. Beim Verkauf geht dagegen 40 Prozent ins Ausland, davon die Hälfte innerhalb der EU. Hauptabnehmer sind Frankreich, England, die Schweiz oder zuletzt die USA. Angefordert haben unsere Heizmobile auch schon RB Leipzig oder Union Berlin, um im Winter ihre Rasen bespielbar zu halten; ein Getreidelagerbetreiber, der bei 65 Grad seinen Speicher von Keimen desinfizieren musste oder der Flughafen Köln während einer Umbauphase seiner Heizzentrale.
Größere Stückzahlen produziert unser Team allenfalls in den vier Meter langen Humbaur-Hängern mit einer 150 kW-Anlage und 1500 Litern Heizöltank, der aktuell 40.000 Euro kostet. Dessen Heizleistung reicht, um 15 bis 20 Wohneinheiten mit Wärme zu versorgen. Generell haben die Heizgeräte Laufzeiten von 15 bis 20 Jahren. Im Mietpark werden die Heizer aber bereits nach fünf Jahren aussortiert und entweder übernimmt sie ein Mieter in seinen Bestand, ein Interessent hat sich vormerken lassen oder wir versteigern einzelne Geräte auf Ebay.
Die Mietgeräte müssen auch optisch topp sein, weil sie unsere Visitenkarten sind, mit denen wir potentielle Käufer von unserer Leistungsfähigkeit überzeugen wollen. Außerdem erzielen die jungen Gebrauchten dann noch gute Preise. Und über den Mietpool können wir die Auslastung unserer Werkstatt mit den drei Hallen gut organisieren, so dass unsere Fachkräfte, die ihre Arbeitszeit selbst bestimmen, stets genug zu tun haben.
Viele Auftraggeber schätzen die Begehbarkeit unserer Heiz-Hänger und -Container. Das kommt daher, dass wir als Betreiber selbst von unseren Monteuren wissen, dass Komfort wichtig ist. Die Folge: In der manufakturartigen Werkstatt werden Rohre so verschweißt und verlegt und Komponenten angeordnet, dass einerseits auf den Hängern und in den Containern Fläche gespart wird und andererseits die Erreichbarkeit aller Bereiche gewährleistet ist.















