(openPR) »Ich bin Mario Castelucci, Ihr Sohn. Ich würde Sie gern kennenlernen. Meine Mutter ist tot.«
Marios Mutter hat ihm nie gesagt, wer sein Vater ist. Erst nach ihrem gewaltsamen Tod findet er heraus, wer es ist. Mario lernt seinen Vater kennen und begreift, was er ist: Zufallsprodukt einer instabilen Frau, die sich im Leben zu kurz gekommen glaubt, und eines gut situierten, gescheiten und auch noch ziemlich prominenten Mannes. Mit diesem Hintergrund kommt ein Durchschnittsleben für Mario nicht in Frage, er will das Ungewöhnliche riskieren. Er spricht an einer renommierten Schauspielschule vor und wird angenommen.
Glücklich angekommen in seiner neuen Welt, erschaffen von den genialen Geistern der Literatur, meint Mario, sich erden zu müssen. Er verliebt sich in eine Frau, die seiner Mutter auf fatale Weise ähnlich ist ...
Mario ist alleinerziehender Vater zweier kleiner Söhne, hat einen zwar erfüllenden, aber auch harten, schlecht bezahlten Beruf und kaum Freizeit. Wäre da nicht sein Vater, der sich einbringt mit Umsicht und Hingabe, es wäre schwer für ihn. So aber geht es gut.
Ein weltbekannter Produzent will Mario für eine Faust-Verfilmung. Seine Partnerin Sybille, jung, erfahren, gescheit, zweifache Oscar-Preisträgerin, führt ihn ein in die Welt der Dreharbeiten und bringt ihm auch sonst einiges bei. Steht ihm bei, wenn er er Beistand nötig hat, sie bleiben Freunde. Der Film wird ein Erfolg, er geht durch die Medien, es sieht ganz danach aus, als würde Mario Karriere machen.
Margarete Dreßler hat mit »Der Name meines Vaters« (Sperrfrist 04.02.24) einen faszinierenden, lebensklugen und fesselnden Roman von beinahe mythologischer Klarheit verfasst. Tief steigt sie in die Psychologie seiner Charaktere hinab, um innere Zusammenhänge ans Licht zu heben und nichts anderem als den Mechanismen unseres Lebens auf den Grund zu gehen.
Margarete Dreßler, geb. 1950, studierte Kommunikationswissenschaften und Psychologie in München und lebt heute als freie Autorin bei Weilheim in Oberbayern. Ihre Fachgebiete sind Gesundheit und Ernährung sowie historische und kulturelle Themen.












