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Dr. Johannes Hütte: Das Krankenhaus der Zukunft

07.11.202305:36 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Dr. Johannes Hütte: Das Krankenhaus der Zukunft
Dr. Johannes Hütte, Klinikum Lippe
Dr. Johannes Hütte, Klinikum Lippe

(openPR) Als Geschäftsführer des Klinikums Lippe weiß Dr. Johannes Hütte nur allzu gut, wie wichtig es ist, kontinuierlich in moderne Medizin-, Hightech- sowie Personalausstattungen zu investieren, um ein leistungsstarkes und modernes Krankenhaus zu sein und zu bleiben. Auch während der schwierigen Zeiten durch Covid-19 möchte er als Vorreiter für die Region Lippstadt auftreten. Um dies sicherstellen zu können, hat er eine klare Zukunftsstrategie entwickelt: Das Krankenhaus der Zukunft! Hierbei sollen sowohl Qualität als auch patientennahe Versorgungsangebote gewährleistet werden.

Drei große Projekte – welche vom Kreis Lippe unterstützt werden – zeigen dabei konkret auf, was geplant wurde und bis zum Jahr 2025 erreicht werden soll.

 

 

GRUNDSTEIN FÜR DAS KRANKENHAUS DER ZUKUNFT

 

„Unser Ziel ist es, die Klinik der Zukunft zu schaffen, und wir legen jetzt den Grundstein dafür.“ Geschäftsführer Dr. Johannes Hütte betont, dass das Klinikum Lippe ein modernes und leistungsstarkes Krankenhaus ist und es auch bleiben soll. Um Vorreiter in der Gesundheitsregion Lippe zu bleiben, muss kontinuierlich in Medizin, Hightech und Personal investiert werden. Gerade in schwierigen Zeiten wie der Coronapandemie ist es wichtig, dass in die Zukunft des Klinikums investiert wird, um eine nahe, qualitäts- und patientenorientierte Versorgung sicherzustellen. Gemeinsam mit dem Kreis Lippe wird an drei Großprojekten gearbeitet, um diese Ziele zu erreichen.

 

 

DAS NEUE OP-ZENTRUM

Ein bedeutendes Projekt im Rahmen der Investitionen am Standort Detmold ist der Umbau und die Erweiterung des Operationstraktes zu einem modernen OP-Zentrum. Bei der Konzeptentwicklung wurden OP-Räume anderer Kliniken besichtigt und Mitarbeiter vor Ort konsultiert. Die geplanten Änderungen, Baumaßnahmen und neuen Strukturen werden die Prozesse optimieren für kürzere Wege, effizientes Zeitmanagement und vereinfachte Arbeitsabläufe.

 

Besonders hervorzuheben ist, dass das OP-Konzept nicht allein auf dem Reißbrett oder im stillen Kämmerlein entwickelt wurde. Es entstand durch die Expertise und Erfahrung der Mitarbeiter unter der Leitung von OP-Manager Karl-Heinz Nimczewski. In den letzten drei Jahren fanden über 143 Besprechungen, Sitzungen und Hospitationen im Rahmen des Bauprojektes statt. Die Mitarbeiter freuen sich auf die Umsetzung ihres Konzeptes, da moderne Behandlungsmethoden nicht nur die Patientensicherheit erhöhen, sondern auch die Attraktivität der Arbeitsplätze verbessern und somit zum wirtschaftlichen Erfolg und zur Arbeitsplatzsicherung beitragen, wie Dr. Johannes Hütte weiß. 

 

Das OP-Zentrum wird eine Perioperative Behandlungseinheit (POBE) beinhalten, die ein wichtiges Element des neuen OP-Managements des Klinikums Lippe darstellt. In der Holding Area der POBE werden Patienten vorbereitet und nach der Operation überwacht. Dies ermöglicht parallel laufende Prozesse und eine bessere Zeiteinteilung. Notfallversorgung, Funktionsdiagnostik, Intensivstation und Materiallogistik werden ebenfalls auf gleicher Ebene angebunden sein, um kurze Wege und entfallende Wartezeiten zu gewährleisten.

 

Das Herzstück des OP-Zentrums ist der "intelligente" Operationssaal, der mit Technologien wie modulare Steuerung, Scene Selection und Videomanagement eine neue Ära der Chirurgie einläutet. Eine intelligente Vernetzung moderner Bildgebungsverfahren mit anderen Geräten im Operationssaal ermöglicht den Datenaustausch zwischen Medizingeräten und Krankenhausinformationssystemen. Eine Kamera über dem OP-Tisch ermöglicht modernes Lernen für zukünftige Medizinstudierende und Fortbildung des Fachpersonals. Glaswände und Touchscreens verleihen dem OP eine futuristische Atmosphäre und erhöhen die Patientensicherheit.

Um das neue Konzept und den Ist-Zustand kennenzulernen, tauschte Landrat Dr. Axel Lehmann im letzten Herbst für einen Vormittag seinen Anzug gegen sterile OP-Kleidung. OP-Manager Karl-Heinz Nimczewski zeigte ihm „sein Reich“ und erläuterte Räumlichkeiten und Abläufe sowie die neuen Planungen. Der Besuch zeigte, dass die geplanten Veränderungen in den vorhandenen Räumlichkeiten aus den Siebzigerjahren nicht umsetzbar sind.

 

 

ZENTRALE NOTAUFNAHME

 

Die Zentrale Notaufnahme des Klinikums Lippe in Detmold soll modernisiert werden, wie Dr. Johannes Hütte bestätigt. Es gibt bereits Ideen und Planungskonzepte, denn Veränderungen sind dringend notwendig. Jährlich werden etwa 60.000 Patienten in den Notaufnahmen behandelt, aber in der jetzigen Struktur ist weder eine Sanierung noch ein verbesserter Service möglich. Die Lage der Zufahrt zur Notaufnahme zwischen Klinikgebäude und Medicum stellt eine Herausforderung für Rettungsfahrzeuge und Patienten dar. Lage, Größe und baulicher Zustand der Räumlichkeiten müssen dringend modernisiert werden, damit die Patienten in Notsituationen optimal versorgt werden können.

 

 

LINEARBESCHLEUNIGER

 

Das Klinikum Lippe hat in Lemgo einen weiteren Linearbeschleuniger installiert, um modernste Technik für Onkologie und Strahlentherapie bereitzustellen. Für rund fünf Millionen Euro wurde das hochmoderne Gerät vom Typ Truebeam® der Firma Varian Medical Systems auf einer Neubaufläche von 340 m² installiert. Seit Anfang April steht der Linearbeschleuniger nach einer kurzen Einarbeitungsphase für die Behandlung von Patienten zur Verfügung.

Dr. Johannes Hütte, Geschäftsführer des Klinikums betont: „Wir sind ein leistungsfähiges und modernes Krankenhaus und wollen es bleiben. Deshalb investieren wir kontinuierlich in Medizin und Hightech, um Vorreiter in der Region zu sein.“ Das TrueBeam®-Strahlentherapiesystem ermöglicht eine hochpräzise Krebstherapie und komplexe Behandlungen verschiedener Krebserkrankungen. Prof. Dr. Ulrich Schäfer, Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie, erklärt: „Eine hochpräzise Dosiskontrolle im Submillimeterbereich, die hochauflösende Bildgebung sowie ein exaktes Bewegungsmanagement machen das Gerät äußerst zuverlässig und damit die Behandlung für den Patienten punktgenau und sehr sicher.“

Mit dem neuen Gerät verfügt die Klinik für Strahlentherapie nun über zwei Linearbeschleuniger. Die Planung sah ursprünglich vor, das ältere Gerät kurzzeitig außer Betrieb zu nehmen und zu modernisieren. Aufgrund der Coronapandemie wurden diese Umbauarbeiten jedoch verschoben, um zwei räumlich und technisch voneinander getrennte Behandlungseinheiten zu haben. Wenn es die äußeren Rahmenbedingungen wieder zulassen, wird das ältere Gerät ebenfalls an die neue, moderne Lüftungsanlage angeschlossen und für beide Linearbeschleuniger wird es einen neuen, gemeinsamen Anmeldebereich geben.

Die Strahlentherapie gehört zu den drei tragenden Säulen der Krebsbehandlung und kann auch bei degenerativen Gelenkerkrankungen wie Arthrosen wirksam sein. Strahlen können Entzündungen eindämmen und gutartige Bindegewebewucherungen verhindern. Das Klinikum Lippe investiert kontinuierlich in Medizin und Hightech, um eine hochpräzise und sichere Behandlung für die Patienten zu gewährleisten.

 

 

HIGHTECH UND KÖPFE

 

Der Geschäftsführer des Klinikums Lippe Dr. Johannes Hütte betont, dass die Investitionen im Rahmen der Strategie 2025 und zur Zukunftssicherung des Krankenhauses gut angelegt sind. Er ist sich jedoch bewusst, dass dies nur ein kleiner Teil der Herausforderungen ist, denen sich das Klinikum gegenübersieht. Dabei wird nicht nur in Hightech investiert, sondern auch in die Köpfe der Mitarbeiter. Das Klinikum Lippe ist stolz darauf, ein attraktiver Arbeitgeber für die Region und darüber hinaus zu sein. Besonders erfreulich ist, dass es Dr. Christine Fuchs als neue medizinische Geschäftsführerin gewinnen konnte. Sie bringt wertvolle Erfahrungen und Kompetenzen mit, um medizinische Abläufe zu optimieren und die Patientenzufriedenheit zu steigern.

Video:
Dr. Johannes Hütte mit Herz und Hightech: PET/CT am Klinikum Lippe
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