(openPR) Markus Machazi sorgt für Sicherheit bei der World Solar Challenge
Darwin (Australien), 20.10.2023
Markus Machazi ist kein gewöhnlicher Kfz-Sachverständiger. Als Fachmann für solarbetriebene Rennwagen steht er vor einer seiner bisher spannendsten Aufgaben: Im Namen von TÜV NORD ist er nach Down Under gereist, um bei der World Solar Challenge futuristische Solarfahrzeuge aus aller Welt auf Tauglichkeit und Sicherheit zu überprüfen.
„Die World Solar Challenge ist nicht nur Schauplatz für den härtesten Wettstreit sonnenbetriebener Flitzer, sondern auch ein Testfeld für innovative Technologien", sagt Markus Machazi und betont: „Es ist dabei nicht nur entscheidend, dass die Fahrzeuge den Vorgaben der Rennleitung entsprechen und schnell fahren können. Sie müssen auch umfassenden technischen und sicherheitsrelevanten Standards genügen, da das Rennen über öffentliche Straßen führt.“ Ähnlich wie bei einer Hauptuntersuchung begutachtet der TÜV NORD-Spezialist bei der technischen Abnahme Standardkriterien wie Bremsen, Reifen und Beleuchtung. Da es sich bei den Wagen aber ausschließlich um Prototypen handelt, geht die Begutachtung viel tiefer. Machazi: „Wir müssen zum Beispiel sicherstellen, dass während der Fahrt mit bis zu 130 km/h weder die Sitze aus der Verankerung reißen noch andere Komponenten wie die Solarzellen oder die Lenkung eine Gefahr darstellen.“ Zudem muss jedes der rund 40 gemeldeten Teams ein schlüssiges Sicherheitskonzept präsentieren, bevor die Erlaubnis für den Rennstart am 22. Oktober in Darwin erteilt wird.
Die Aufgaben von Markus Machazi enden aber nicht mit der Prüfung der Solar-Fahrzeuge. Während des 3.000 Kilometer langen Rennens quer durch das australische Outback übernimmt er die Rolle eines Observers. „Wir schauen den Teams genau auf die Finger, um sicherzustellen, dass bis zum Ziel in Adelaide alles regelkonform abläuft“, sagt er. Unterstützt wird er von Partnerin Antonie Bauer. Beide sind in der Solarauto-Szene keine Unbekannten: Sie waren bereits bei der World Solar Challenge 2017 als Rennteilnehmende am Start und sind mit dem Team der Hochschule Bochum Vize-Weltmeister in der Cruiser-Klasse geworden.
„Wir freuen uns, dass unser Sachverständiger für die Sicherheit bei einem so innovativen Rennen sorgt. Mit seiner Mission setzt er ein klares Signal und unterstreicht unsere Vision für eine sichere und umweltfreundliche Mobilität der Zukunft", erklärt der Sprecher von TÜV NORD Mobilität, Claas Alexander Stroh. Wer das Abenteuer von Markus Machazi und Antonie Bauer bei Social Media verfolgen möchte, findet regelmäßig Geschichten aus Down Under auf dem offiziellen Instagram-Account der Prüfgesellschaft „tuevnord_mobilitaet“.
Ein spezielles Angebot für alle Programmgestalterinnen und Programmgestalter von Radiostationen und Audio-Medien: Markus Machazi und Antonie Bauer stehen gerne für O-Töne zur Verfügung. Um einen Termin zu vereinbaren, bitten wir um vorherige Absprache. Die beiden sind bis einschließlich 21. Oktober und dann wieder ab dem 29. Oktober für Interviews verfügbar. Und: Bitte beachten Sie, dass der Zeitunterschied 7,5 Stunden beträgt.













