(openPR) Das Thema Nachhaltigkeit ist aktuell in aller Munde – nicht zuletzt durch prekäre
Ereignisse wie den Ukraine-Krieg und die damit zusammenhängende Energie-
Krise wird der Ruf nach ressourcenschonender Produktion in allen Sparten
immer lauter. Die Antwort eines Paderborner Landwirtes auf diese
Herausforderung lautet: „Weihnachtsbäume aus Blühstreifen-Kulturen!“
Martin Horstschäfer baut seit über 10 Jahren Weihnachtsbäume (primär Nordmanntannen) im Paderborner Land und Umgebung an – unter der Firmierung MARTINS PADERBÄUMCHEN stehen die regional angebauten Christbäume schon seit Beginn
der Produktion für frische und gut geformte Exemplare. Doch mit dem Wandel im
Umweltbewusstsein seiner Kunden und der Nachfrage nach umweltschonenden
Anbaumethoden, hat der Landwirt aus Paderborn sich dazu entschlossen, alle seine Weihnachtsbaum-Kulturen mit angrenzenden Blühstreifen auszustatten.
„Wenn man mit dem Wandel der Zeit gehen und als landwirtschaftlicher Betrieb auch künftig bestehen möchte, muss man heute offen für moderne Anbau-Methoden sein.“, erklärt Martin Horstschäfer.
Eine Fokussierung auf schonende Düngemethoden und selektive Ernterhythmen waren dem ambitionierten Unternehmer nicht genug. Der Gedanke mit ausgleichenden Blühstreifen war ihm bereits aus der konventionellen Agrarwirtschaft bekannt – warum sollte das also nicht auch bei den Weihnachtsbaum-Kulturen funktionieren? „Den meisten Verbrauchern ist gar nicht bewusst, welche Vielfalt an Lebensraum eine klassische Kultur aus Nordmanntannen darstellt“, reflektiert Horstschäfer. „Neben dem reinen Schutzraum für Brutvögel leben hier auch unterschiedliche Insektenarten.“ Daher lag die Überlegung nahe, dieser Fauna auch eine Ausweitungsmöglichkeit auf direkt angrenzende Blühstreifen zu geben. „Somit erweitern wir den künstlich geschaffenen Lebensraum und erhalten diesen auch insofern, als dass wir nur punktuell Tannen aus der Kultur schlagen“, erläutert der Landwirt. So bleibt der Schutzraum als Ganzes dauerhaft bestehen – und da die Ernte der selektiv gekennzeichneten Bäume sich auf den Winterzeitraum beschränkt, werden so auch wichtige Schutz- & Ruhezeiten eingehalten.
Und, profitiert denn die Qualität der Tannen von den Blühstreifen?
„Na ja, wenn man es mal so betrachtet, möchte der Verbraucher mit seiner Kaufentscheidung doch auch einen Beitrag zu einem schonenden Umgang mit Umweltressourcen beisteuern“, so der Paderborner. Mit der Entscheidung für ein PADERBÄUMCHEN fördert man demnach auch die Ausweitung dieser naturnahen Anbaumethoden. Die Tanne selbst ist zwar nicht weniger frisch, aber durch die ausgeglichene Produktionsweise benötigt man bei der Produktion weniger Düngemittel, da jeder Baum in diesem Konzept ausreichend Wachstumsfläche hat und das Zusammenspiel von Flora & Fauna auch eine positive Auswirkung auf das gesamte System „Weihnachtsbaum-Kultur“ hat. „Unsere Böden stehen auch nach vielen Jahren des Anbaus aus nährstofftechnischer Bilanz ausgeglichen dar. Das hält im Umkehrschluss auch meine Tannen gesund.“ Und zu guter Letzt ist so ein Gang durch eine „in vollem Saft stehende“ Tannen-Kultur auch etwas Magisches: „Wenn die Vögel frühmorgens durch die Äste sausen, sind Sie sich sicher, dass dieses Konzept des naturnahen Anbaus die richtige Entscheidung war.“













