(openPR) HEIDENHEIM, 14.03.2007. Verärgert zeigt sich Gerd Eckhardt, Landesvorstandsmitglied der ödp in Baden-Württemberg über die jüngst erschienene Pressemeldung „Deutschland muss kinderfreundlicher werden“ des Deutschen Städte- und Gemeindebunds. Darin fordert der Hauptgeschäftführer des DStGB, Dr. Gerd Landsberg, angesichts der Studie des Kinderhilfswerkes der UNICEF eine Erhöhung der Effizienz der Familienförderung durch Umschichtungen von finanziellen Familienleistungen zugunsten von mehr Fremdbetreuung.
Für Gerd Eckhardt (ödp) kommt dieser Vorstoß Landsbergs nicht überraschend: "Seit Veröffentlichung der UNICEF-Studie grassiert in Deutschland wieder einmal ein ganz aggressiver „Krippevirus“. Beim genauen Analysieren der Ergebnisse merkt man jedoch, dass die Forderung nach mehr frühkindlicher Fremdbetreuung keineswegs aus dieser Untersuchung abgeleitet werden kann".
Als fast schon frech empfindet das ödp-Landesvorstandsmitglied auch die Behauptung Landsbergs, dass Deutschland mit 184 Mrd. Euro „viel Geld für Familien ausgibt“. Analysiere man die Zahl nämlich genauer, bleibe von dem „vielen Geld“ gerade mal noch 25 Mrd. Euro an direkter Familienförderung übrig. Selbst unter Berücksichtigung des Förderanteils des Kindergeldes komme man nur auf sage und schreibe 41 Mrd!
Dazu nochmals Gerd Eckhardt: "Dieses falsche Zahlenspiel und der Ruf nach mehr Effizienz trägt die Handschrift von Familienministerin von der Leyens „Kompetenzzentrum“. Dafür, dass Herr Dr. Landsberg, als ein hoher Repräsentant eines kommunalen Spitzenverbandes die Zahlen und die Forderung von der Leyens so unkritisch und ungeprüft für seine eigene Stellungsnahmen übernimmt gibt es aus meiner Sicht nur eine richtige Bezeichnung: „leyenhaft“!" In einem Schreiben an Dr. Landsberg warnt der ödp-Politiker davor, bei der aktuellen Familiendiskussion den finanziellen Fokus allein auf den Ausbau der Fremdbetreuung zu legen.
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