(openPR) Der zum 1. März 2007 erschienene Erlass des Innenminsteriums Nordrhein - Westfalen führt zur Zerstörung der in monatelanger Arbeit entstandenen Spielstukturen und führt dazu, das die Spieler in NRW das Interesse an geordneten und durchorganisierten Pokerspielen verlieren und wieder in unkontrollierten privaten Räumlichkeiten Ihrem Hobby nachgehen.
Durch die neuen Regelungen für Veranstalter, nach denen die Spieler bei einem Turnier nur noch einmal starten dürfen und der Veranstalter für die Durchführung eines Pokerturnieres nur einen maximalen Teilnahmebeitrag von 15,00 ? erheben darf, werden die öffentlich ausgetragenen und kontrollierten Turniere für die Spieler uninteressant. Die Veranstalter sind gezwungen, Ihre Spielstukturen gänzlich zu überarbeiten, was dazu führt, das die Spieler die Turniere verlassen und sich zukünftig lieber zu privaten Pokerabenden in den eigenen vier Wänden treffen.
Pokern darf nicht illegales Geldspiel werden
Bei den Turnieren wird vornehmlich um Ligapunkte und Sachpreise gespielt, da es eine deutliche Tendenz bei den Spielern gibt, keine öffentlichen Turniere mehr zu besuchen. Vielmehr wird dadurch der Trend verschäft lieber zu Hause zu spielen. Offensichtlich ist es nur noch eine Frage der Zeit bis aus den Punktspielen Spiele um Bargeld werden. Ein Spieler spielt bei einem Turnier durchschnittlich 1,8 Tische. Die Aussage, es handele sich bei der Verschärfung der Richtlinien für Veranstalter um eine Schutzmaßnahme der Spieler vor Spielsucht und übermäßigem Spiel, ist eine reine Schutzbehauptung, die den wahren Hintergrund, nämlich das Desinteresse der Ordnungsbehörden an Spielern und Veranstaltern verdecken soll. Den Ordnungsbehören sind die Spieler ein Dorn im Auge, weil sich durch die stetig wachsende Anzahl an Vereinen und Veranstaltern auch die Anfragen und damit der Arbeitsaufwand der Ordnungsbehörden steigern. So wählt man in NRW den bequemsten Weg und versucht durch nicht ausgereifte und völlig unvorbereitete Erlasse das ausrichten öffentlicher Pokerspiele für die Veranstalter zu erschweren. Wenn das Innenministerium hier nicht schnellstens reagiert und in die aktive Kommunikation mit den Veranstaltern einsteigt, wird es in NRW zu einer vollkommen unkontrollieren Welle des illegalen Spielens kommen. Die Aufbauarbeiten, die seriöse Veranstalter in den letzten Monaten betrieben haben um die Spieler in geordneten Strukturen Ihrem Hobby nachgehen zu lassen, wären damit umsonst gewesen.
Portrait VFDDP
Seit dem 1. Dezember 2006 ist der VFDDP als Verband zur Förderung des deutschen Pokerspiels gegründet und vereint die seriösen Veranstalter in einem Netzwerk unter einem Dachverband. Dieser Dachverband widmet sich massiv der Störung von unseriös arbeitenden Veranstaltern und sucht die direkte Kommunikation zu Behörden und Ministerien um gemeinsam das Pokerspiels in Deutschland Salonfähig zu etablieren. "Wir bitten alle Veranstalter und Spieler, die Arbeit des VFDDP zu unterstützen und gemeinsam den begonnenen Negativtrend der Behörden zu stoppen. Nur jemand, der schon einmal Poker gespielt hat, weiß, das dieses Spiel den Spielern ein Höchstmaß an Disziplin, Strategie und Kontrolle abverlangt und in keinster Weise auschließlich vom Glücksfaktor lebt. Dies sollte auch den Ministerien und Ordnungsbehörden klar werden. Dafür stehen die nun schon 15 verantwortlichen des VFDDP ein und vertreten somit die Meinung von derzeit ca. 4.000.000 begeisterten Pokerspielern" betont Hans-Peter Porschen, Verbandssprecher des VFDDP.
















