(openPR) Manfred Schlitt ist Inhaber der CAS Datenschutz GmbH & Co. KG. Das Unternehmen bietet den Service des externen Datenschutzbeauftragten für Unternehmen aus der Industrie an. Die Datenschutzexperten sind darauf fokussiert, Industriebetrieben maßgeschneiderte Datenschutzlösungen anzubieten. Wie ein externer Datenschutzbeauftragter hilft, Datenschutzrisiken effektiv zu managen, erklärt Manfred Schlitt im Interview.
Herr Schlitt, müssen sich Industrieunternehmen Sorgen um ihre Daten machen?
Sie müssen die Aufgabe auf jeden Fall ernst nehmen. Die Industrie steht vor besonderen Herausforderungen im Bereich Datenschutz. Der Umgang mit sensiblen Kundendaten, die Verarbeitung personenbezogener Mitarbeiterinformationen und insbesondere die Sicherung von Betriebsgeheimnissen sind solche Punkte. Industriebetriebe setzen häufig komplexe IT-Systeme ein, die mit einer Vielzahl von Daten umgehen. Wenn diese Systeme nicht ausreichend geschützt sind, besteht das Risiko von Sicherheitslücken, Hacking-Angriffen oder Malware-Infektionen. Die Folgen können Datenverlust, Betriebsunterbrechungen oder unbefugter Zugriff auf sensible Informationen sein. Das erfordert eine sorgfältige und umfassende Datensicherheits- und Datenschutzstrategie. Dabei stehen Industriebetriebe vor der Aufgabe, Datenschutzrisiken wie Datenlecks, unerlaubte Zugriffe oder unbefugte Weitergabe von Informationen zu minimieren. Die allgemein bekannte und bewusste Frage ist nicht ob, sondern wann und in welchen Ausmaßen ein Unternehmen Ziel einer Cyberattacke wird und somit ein gezielter Angriff auf unternehmensrelevante Daten erfolgt.
Klingt nach einem risikoreichen Thema. Wie hilft hier ein externer Datenschutzbeauftragter?
Ein externer Datenschutzbeauftragter ist ein Experte, der Unternehmen in allen Belangen des Datenschutzes unterstützt. Er berät, sensibilisiert, unterstützt und überwacht bzw. kontrolliert insbesondere die Einhaltung der datenschutzrelevanten Themen im Unternehmen, insbesondere im Industriebetrieb, wenn er auf solche Art von Unternehmen spezialisiert ist, so wie es die CAS Datenschutz schon seit fast zwei Jahrzehnten schwerpunktmäßig erfolgreich tut.
Wie genau läuft so eine Arbeit ab?
Wir entwickeln und implementieren Datenschutzkonzepte, überwachen die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen, führen Datenschutzschulungen durch und agieren als Ansprechpartner für alle datenschutzrelevanten Fragen. Ein externer Datenschutzbeauftragter gewährleistet darüber hinaus die Unabhängigkeit und Expertise, die für eine effektive Umsetzung des Datenschutzes in der Industrie erforderlich sind. Mit unserer jahrelangen industriellen Erfahrung sind wir hier die idealen Partner für unsere Kunden.
Welche Aufgaben übernimmt der externe Datenschutzbeauftragte bei der Sensibilisierung der Mitarbeiter für den Datenschutz?
Das ist ein sehr wichtiges Thema. Ein häufiges Datenschutzrisiko in Industriebetrieben ist die mangelnde Sensibilisierung der Mitarbeiter. Wenn die Mitarbeiter nicht ausreichend über Datenschutzpraktiken und -verfahren informiert sind, können sie unwissentlich Handlungen ergreifen oder zu solchen verleitet werden, die zu Datenschutzverletzungen führen. Die externen Datenschutzbeauftragten führen Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen durch, um das Bewusstsein für Datenschutzthemen zu schärfen und die Mitarbeiter über die korrekte Handhabung personenbezogener Daten zu informieren. Und der externe Datenschutzbeauftragte ist Ansprechpartner für sämtliche Fragen des Personals in Sachen Datenschutz. Auch bei Problemen wie Datenlecks oder Sicherheitsverletzungen.
Datenschutzverletzungen in Industrieunternehmen: Was passiert, wenn so etwas stattfindet?
Im Falle von Datenschutzverletzungen oder Anfragen von Aufsichtsbehörden arbeiten externe Datenschutzbeauftragte eng mit den zuständigen Stellen zusammen. Sie unterstützen das Unternehmen bei der Kommunikation mit Behörden und der Umsetzung erforderlicher Maßnahmen.
Unternehmen aus der Industrie haben die Wahl, ob sich ein eigener Mitarbeiter um den Datenschutz kümmern soll oder ein externer Datenschutzbeauftragter. Was spricht für die externe Lösung?
Ein externer Datenschutzbeauftragter bietet eine Reihe von Vorteilen. Er agiert unabhängig und neutral. Er ist nicht in die internen Strukturen und Hierarchien des Unternehmens eingebunden und kann somit objektiv beurteilen. Dadurch wird sichergestellt, dass Datenschutzfragen neutral behandelt werden, ohne mögliche Interessenkonflikte. Externe Datenschutzbeauftragte sind auf dem neuesten Stand der Datenschutzgesetze, -verordnungen und -praktiken sowie der aktuellen Rechtsprechung und Gesetzesauslegungen und können das Unternehmen dabei unterstützen, die besten Datenschutzlösungen pragmatisch umzusetzen. Durch ihre breite Erfahrung aus verschiedenen Unternehmen und Branchen können sie bewährte Praktiken und innovative Ansätze kreativ einbringen.
Wie sieht es eigentlich mit den Kosten aus?
Die Beschäftigung eines internen Datenschutzbeauftragten ist oft mit erheblichen Kosten verbunden, einschließlich Gehalt, Sozialleistungen und insbesondere ständige Weiterbildung, die viele Unternehmen gar nicht auf dem Schirm haben. Ein externer Datenschutzbeauftragter wird dagegen auf der Basis eines Dienstleistungsvertrags engagiert, was die Kosten besser planbar macht. Unternehmen können die Dienstleistungen eines externen Datenschutzbeauftragten nach Absprache mit dem DSB flexibel an ihre Bedürfnisse anpassen und bei Bedarf zusätzliche Unterstützung hinzuziehen. Wir bei CAS ermitteln beispielsweise nach dem Erstgespräch vor Abgabe eines Angebots den voraussichtlichen Bedarf im Unternehmen und somit können die Kosten planbar für das Unternehmen gedeckelt werden. Bei Fusionen, Übernahmen oder anderen Geschäftsveränderungen kann ein externer Datenschutzbeauftragter schnell und effizient unterstützen, so dass interne Anpassungen effektiv und zügig vorgenommen werden können.












