(openPR) Deutschland - Der Kiribaum, auch bekannt als Paulownia, Blauglocken- oder Kaiserbaum, gilt als der am schnellsten wachsende Baum der Welt und ist aufgrund seiner Fähigkeit, Dürreperioden zu überstehen und CO₂ zu binden, ein vielversprechender Kandidat im Kampf gegen den Klimawandel. Mit einem Wachstum von über fünf Metern im Jahr produziert der Baum in nur einem Zehntel der Zeit so viel Holzvolumen wie eine Eiche.
Im Vergleich zu anderen heimischen Baumarten kann der Kiribaum bis zu dreimal so viel CO₂ binden. Sein tief im Boden verankertes Wurzelsystem ermöglicht es ihm, auch in Trockenperioden zu überleben. Sein Holz ist aufgrund seines geringen Gewichts sehr gefragt und wird oft als "Aluminium der Hölzer" bezeichnet. Es findet Verwendung im Innenausbau von Wohnmobilen oder Schiffen, beim Bau von Möbeln oder Sportgeräten.
"Wenn wir die natürlichen Waldbestände schonen wollen, müssen wir Alternativen schaffen", sagt ein Forstwissenschaftler der WFP-Wild-Forest . Der Anbau von Kiribäumen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen könne den Nutzungsdruck auf die Wälder mindern.
Allerdings gibt es auch Kritiker des Kiribaums. Umweltschützerinnen und -schützer befürchten, dass der Anbau des aus Asien stammenden Baums zu neuen Monokulturen führen könnte. Sie vergleichen den Kiribaum mit den Nadelwäldern, die als Plantagen angelegt wurden und dem Klimawandel wenig entgegensetzen können.
Das WFP - Wild Forest setzt nicht allein auf Plantagenwirtschaft, sondern engagiert sich auch im Schutz und Erhalt großer Mischwaldflächen in ganz Europa. Durch diese Maßnahmen wird nicht nur eine hohe CO2-Kompensation durch die Kiri-Plantagen erreicht, sondern auch die Biodiversität der Naturwälder bewahrt und gefördert.
Trotz der Kritik bleiben die Vorteile des Kiribaums unbestreitbar. Seine Fähigkeit, schnell zu wachsen, CO₂ zu binden und Dürreperioden zu überstehen, machen ihn zu einem vielversprechenden Kandidaten im Kampf gegen den Klimawandel.













