(openPR) Für viele Tänzerinnen und Tänzer ist die Bayerische Meisterschaft ein echtes Highlight im Turnierkalender. Aber nicht nur für die Turnierpaare, auch für die ausrichtenden Vereine ist eine Meisterschaft etwas ganz Besonderes. Und so hatten sich die Verantwortlichen des Tanzsportclubs entschieden, das Turnier mit einem Tanzball zu verbinden. Am Samstag, den 04. März 2023 war der TSC dancepoint Königsbrunn Gastgeber für die Masters II Standard Paare aus ganz Bayern.
Alle Leistungsklassen der Altersgruppe Masters II wurden gewertet
Alle Klassen der Masters II wurden an diesem Tag ausgetragen. In der untersten Turnierklasse, der D-Klasse, gibt es neben einer strengen Kleiderordnung auch eine Schrittbegrenzung. Wer mit dem Turniertanz beginnen möchte, startet in dieser Klasse. Und so bekamen die Zuschauer zwar einfache, aber schön getanzte Choreographien zu sehen. Sieben Paare waren am Start und nach Vorrunde und Finale ging der Meistertitel an das Tanzsportzentrum Schwabach, das in Mittelfranken beheimatet ist.
D-, C- und B- Klasse ohne TSC dancepoint-Paar
Wie schon in der D-Klasse waren auch in der C- und B-Klasse keine Königsbrunner Paare am Start. Hier mussten die Fans der TSC dancepoint-Paare bis zur A-Klasse warten. In der C-Klasse waren sieben Paare am Start und der Sieg ging nach Nürnberg. In der B-Klasse war das Feld mit 11 Paaren dann schon etwas größer und hier durften sich die Regensburger Fans über den Meistertitel freuen.
Bayerische Meister der A-Klasse und Aufstieg in die Sonderklasse
Endlich war es soweit, in der A-Klasse standen mit Hannelore und Stefan Mayer, sowie Maria und Harald Dehner und Dirk und Ingrid Arnold drei Paare des TSC dancepoint Königsbrunn auf der Fläche. Unter frenetischer Anfeuerung tanzten sich zwei Paare ungefährdet ins Finale. Dort überzeugte vor allem eines der 10 angetretenen Paare deutlich. Hannelore und Stefan Mayer siegten mit 23 von 25 möglichen Einsen bravourös in dieser zweithöchsten Turnierklasse. Aber auch Maria und Harald Dehner tanzten hervorragend und durften sich am Ende über Platz 5 freuen, Dirk und Ingrid erreichten den 8.-10. Platz.
Mit Beschluss durch den Sportdirektor des Landestanzsportverbands Bayern e.V. (LTVB) Bernd Lachenmaier, zum Aufstieg in die höchste Turnierklasse, die S-Klasse (Sonderklasse), hatten Hannelore und Stefan Mayer einen weiteren Grund zur Freude.
Noch zwei Runden in der S-Klasse für Hannelore und Stefan Mayer
Nach der Siegerehrung der A-Klasse wurden die S-Paare begrüßt. Auch Hannelore und Stefan Mayer waren mit von der Partie. Mit 24 Turnierpaaren war das Feld erheblich größer, allerdings muss man auch feststellen, dass bisher fast in keiner Alters- und Leistungsklasse im Tanzsport das Vor-Corona-Niveau, was die Größe der Turniere angeht, erreicht wird. Am Nachmittag stand die Vorrunde der S-Klasse auf dem Programm und am Abend, eingebettet in einen schönen Ball dann Halbfinale und Finale. Neben Hannelore und Stefan Mayer starteten vom TSC noch Sabine und Stefan Fischer, die nach dreijähriger Pandemie- und Verletzungspause erstmalig wieder auf der Fläche standen und einen beachtlichen 13. Platz (Anschlussplatz ans Halbfinale) feiern durften. Des Weiteren tanzten Dr. Nora Falke und Stefan Lehr (Platz 17), Maria und Thomas Wölfle (Platz 19-22) sowie Susanne Schönberger und Alexander Kohlscheen (Platz 19-22). Hannelore und Stefan Mayer, beflügelt vom A-Meistertitel schafften in dem starken Feld den Sprung ins Halbfinale und durften abends in der Ballveranstaltung nochmals auf die Fläche und wurden am Ende Neunter.
Finale der S-Klasse im Ball
Für Paare des Turniertanzsportes ist es immer wieder ein Highlight, im Rahmen eines Balles tanzen zu dürfen. Die Stimmung während des ganzen Abends war prächtig und ausgelassen. Die Ballgäste durften nicht nur selbst das Tanzbein schwingen, sondern auch die charmante und witzige Moderation des 1. Vorstands des TSC dancepoint Udo Wendig genießen. Aber das Sahnehäubchen war natürlich das Finale der Masters II S Standard. Tanzsport vom Allerfeinsten und einen strahlenden Sieger, der diesmal vom TSC Alemana Puchheim kam.








