(openPR) Worauf ist bei der ERP-Auswahl zu achten?
ERP steht für Enterprise Resource Planning, übersetzt Geschäftsressourcenplanung. Ein ERP-System ist das Herzstück eines Unternehmens. Hier sind alle wichtigen Bausteine und Funktionsblöcke verankert, welches ein Unternehmen für die Leistungserbringung benötigt. Insgesamt gibt es mehr als 8000 Anbieter von ERP-Software für KMUs und mehr als 400 Anbieter für Enterprise-ERP-Lösungen auf dem europäischen Software-Markt. Der ERP-Software-Markt ist geprägt von tiefgreifenden Veränderungen: von Eigenbetrieb zu SaaS/Cloud, von der Digitalisierung des Handels bis hin zu neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen (neue EU-Datenschutzverordnung). Aber auch die Verknüpfung mit E-Commerce-, Marketing- und CRM-Lösungen wird immer stärker fokussiert.
Wenn eine Geschäftsführung vor der Herausforderung steht eine neue ERP-Software für ein Unternehmen auszuwählen und ein langfristiger Einsatz der ERP-Lösung ist geplant, dann gibt es hilfreiche Orientierungspunkte, die bei der ERP-Systemauswahl helfen.
1. Prozesse unterstützen
Die höchste Priorität bei der ERP-Systemauswahl haben die funktionalen Anforderungen. Der Unternehmer listet gemeinsam mit den verschiedenen Abteilungen die Prozesse auf und überlegen welche davon die ERP-Lösung abbilden soll. Die Geschäftsführung behält die branchenspezifischen Anforderungen im Blick. Es wird darauf geachtet, dass die neue ERP-Lösung auch diese abbilden kann. Bei der Überprüfung wird angeschaut, ob die Lösung bereits in vergleichbaren Unternehmen ihren Einsatz findet.
2. Nichtfunktionale Anforderungen
Bei der ERP-Systemauswahl wird geprüft, welche Schnittstellen benötigt werden, um die ERP-Lösung in die aktuellen Abläufe eines Unternehmens zu integrieren. Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. Es ist wichtig auch bei der Auswahl auf die Aktualisierung zu achten, damit die Software immer auf dem aktuellen Stand läuft.
3. Das ERP-System sollte flexibel und skalierbar sein
Die Software soll auch funktionieren, wenn das Unternehmen wächst und neue Geschäftsmodelle entwickelt werden. Das ERP-System soll skalierbar sein, das bedeutet, eine Ausweitung der Unternehmensaktivitäten zulassen. Bei der ERP-Systemauswahl sollte auch beachtet werden, dass sich Abläufe in einem Unternehmen durch Umstrukturierungen ändern können, daher ist ein flexibles System vorteilhaft.
4. ERP-Kosten
Bei der ERP-Softwareauswahl sollte das Unternehmen nicht nur an die Kosten der Einführung denken, sondern auch die langfristigen Betriebskosten beachten. Diese sollten direkt mit eingeplant werden.
Ein Unternehmen kann Plattformen und ERP-Beratung für die ERP-Systemauswahl nutzen
ERP-Auswahl-Plattformen wie Softwaremanager unterstützen die Unternehmen bei der ERP-Systemauswahl. Bei der ERP-Software-Ausschreibung kann z. B. der Best Practice ERP-Anforderungskatalog genutzt werden. Es besteht auch die Möglichkeit bei diesen Plattformen sich an den bereits vorliegenden ERP-Anforderungskatalogen zu orientieren und das Unternehmen sollte die ERP-Anforderungen systematisch auflisten. Das Unternehmen kann organisiert bleiben, indem alle Projektinformationen und -kommunikationen auf der benutzerfreundlichen Cloud-Plattform von softwaremanager zentralisiert wird.













