(openPR)
„Wir werden die Bau- und Immobilienwirtschaft sowie alle Ebenen der Verwaltung unterstützen die Digitalisierung zu meistern, Open-BIM und einheitliche Schnittstellen/Standards umzusetzen. Der Bundesbau ist Vorbild bei der Digitalisierung“, so benennt der Koalitionsvertrag 2021 den für die gesamte Bau- und Immobilienbranche hochrelevanten Plan.
Um dieses Vorhaben erreichen zu können, bedarf es einer umfassenden Befähigung der Projektbeteiligten im Bundesbau. Diese setzen sich zusammen aus Mitarbeitenden der Projektdurchführungs- und Leitungsebenen in den Bauverwaltungen und bei den Maßnahmenträgern. Eine derart große heterogene und unter enormem Projektdruck stehende Gruppe in kürzester Zeit zu qualifizieren, stellt jedoch eine Herausforderung dar.
Für die Wissensvermittlung zum Thema BIM kam für den Bundesbau deswegen nur ein Blended Learning Ansatz mit vorgeschaltetem E-Learning zu theoretischen Inhalten, einem Präsenzseminar zur praktischen Umsetzung und einem nachgeschalteten E-Learning zur Auffrischung in Betracht. Der erste Schritt in Form des Grundlagenmoduls gem. VDI/bS-MT 2552 Blatt 8.1 konnte sogar ausschließlich in E-Learning Form stattfinden. Die auf diese Weise gegebene zeitliche Flexibilität und individuelle Vorbereitung in Kombination mit maßgeschneiderter Didaktik und motivierenden Gamification Ansätzen – sowohl im E-Learning als auch der Präsenz – war die einzig sinnhafte Umsetzungsoption.
Kerstin Gericke • Leiterin Referat BIM Bundesbau: “Die Methode BIM steht für Digitalisierung. Daher kam auch für die Schulungen nur ein digitaler Ansatz in Frage. Durch das E-Learning und Blended Learning können wir eine vertiefte Wissensvermittlung bei gleichzeitiger Flexibilität und Rücksichtnahme auf verschiedene Wissensstände in dieser heterogenen und großen Zielgruppe gewähren.”
Im ersten Modul der umfangreichen Umsetzung erlangen die Lernenden grundlegende Methodenkompetenz zu BIM, basierend auf VDI/bS-MT 2552 Blatt 8.1 sowie internationalen Standards. Hierauf folgen der spezifische Implementierungsansatz von BIM in den vielfältigen Bundesbauprojekten und das im Fokus des Bundesbaus liegende Change-Management. Stand September 2022 konnten schon mehrere Hundert Beschäftigte diese Kapitel im Blended Learning absolvieren.
Die aufbauende Stufe beschäftigt sich mit modellbasiertem Arbeiten und demnach auch der praktischen Umsetzung der vom Bundesbau intern priorisierten BIM Anwendungsfälle.
Konzeptioniert und umgesetzt wird das Lehrprogramm von der Bietergemeinschaft albert.ing und DEUBIM, zwei etablierten BIM-Ausbildungs- und Beratungsunternehmen. Die langjährige Erfahrung von albert.ing in der Zusammenarbeit mit Organisationen der öffentlichen Hand und die führende Rolle DEUBIMs in der BIM Qualifizierung der Baubranche führten innerhalb von zwei Monaten zu den ersten zielführenden und hochqualitativen Ergebnissen.
In den Präsenzseminaren stehen der Praxisbezug und das aktive Lernen am Beispiel im Fokus. Hierfür wurden spezifische Schulungsmodelle entwickelt. Die Erstellung der Modelle wurde von der Inros Lackner Planungsgesellschaft übernommen.
Christiane Lewandowski • Leiterin Fortbildung Bundesbau: “Das sehr positive Feedback aus der ersten Teilnehmerbefragung zeigt uns: Wir sind mit den Schulungen auf dem richtigen Weg. Die Mitarbeitenden im Bundesbau werden fit für die Anwendung der BIM-Methodik gemäß dem Masterplan BIM für Bundesbauten.”
So digital die als Paradigmenwechsel des Bauwesens bezeichnete BIM Methode ist, so digital und modern ist auch der Lernansatz mit Blended Learning.
Der Bundesbau als Vorbild bei der Digitalisierung? Ja! Und das auf vielen Ebenen!
Autorin: Sarah Kristina Merz
DEUBIM | EDUBIM by DEUBIM
Head of Academy • Senior Consultant













