(openPR) Viele haben sich Marion Benders Autobiografie gewünscht – nun ist dieses Buch endlich da
»Aufstehen beginnt im Kopf: Nichts hindert dich!«: Unter diesem Titel präsentiert die begehrte Keynote-Speakerin Marion Bender ihre Autobiografie. In diesem Buch schildert Marion Bender ihren ebenso knallharten wie spannenden Kampf: heraus aus der vermeintlich lebenslangen, totalen Bewegungslosigkeit ihrer Querschnittlähmung und hinein in ihr neues Leben als begeisternde Vortragsrednerin. Dieses Buch wühlt auf – dank seiner konsequenten Ich-Perspektive, aber auch wegen mancher Ansichten, die vielen gegen den Strich gehen dürften. Nicht zuletzt macht Marion Bender mit ihrem Buch verblüffend viel Mut. Gerade in diesen düsteren Zeiten ist diese Qualität Gold wert.
Schöffengrund. – Ihr Buch »Aufstehen beginnt im Kopf: Nichts hindert dich!« erscheint im Dezember 2022. Ist das für Sie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk?
Marion Bender: Unbedingt! In diesem Buch steckt mein ganzes Engagement, meine Lebenserfahrung, meine Lebenseinstellung. Ein kleines Kind vor der Bescherung könnte nicht aufgeregter sein als ich.
Ist es auch für die, die es lesen, ein Geschenk?
Marion Bender: Davon bin ich überzeugt. Okay, das sagen wahrscheinlich alle, die ein eigenes Buch herausbringen. Aber die, die mein Buch schon kennen, waren hin und weg – im positiven Sinne.
Haben die Testleser und -leserinnen Ihnen den Grund für ihre Begeisterung genannt?
Marion Bender: Es ist wohl die extrem berührende Ich-Perspektive meines Buches. Mein Buch schildert mein Leben bewusst so, als seien die, die dieses Buch lesen, ›live‹ dabei. Ob es jetzt dieser Unfall war, der zu meinem Querschnitt führte, die belastenden Krankenhausaufenthalte, die Depressionen; aber auch die vielen Glücksmomente, auf die ich zurückblicken darf: Immer nehmen die Leserinnen und Leser meinen Platz ein, um alle Tiefen, aber eben auch Höhen hautnah mitzuerleben. Ein Sachbuch mit dieser Gefühlsdichte findet sich selten auf dem deutschsprachigen Buchmarkt.
Ging es Ihnen beim Schreiben also vor allem darum, etwas Autobiografisches zwischen die Buchdeckel zu bringen?
Marion Bender: Ja und nein. Die meisten kennen mich als halsabwärts gelähmte Keynote-Speakerin im Rollstuhl, und wenn ich auf der Bühne meine Geschichte erzähle, kommen anschließend viele zu mir, weil sie mehr über mein Leben wissen wollen. Dabei fragen sie fast immer, ob ich nicht ein Buch darüber hätte. Dieses Buch bekommen sie jetzt.
Aber das ist nicht Ihre einzige Intention?
Marion Bender: Nein. Mein Buch soll nicht bloß meine Lebensgeschichte wiedergeben, obwohl viele der Meinung sind, dass mein unglaubliches Leben sogar Stoff für ein erfolgreiches Hollywood-Drehbuch ergäbe. Mein Buch hat einerseits dokumentarischen Charakter, soll andererseits aber auch Mutmacher sein.
Wem soll Ihr Buch Mut machen?
Marion Bender: Es ist nicht nur für jene, denen es ähnlich mies geht, wie es mir anfangs gegangen ist. Auch deren oftmals ebenso hart betroffene, hilflose Angehörige und Freunde sollten mein Buch lesen. Erstens, um zu erleben, wie das ist, wenn plötzlich dein gesamtes Leben in Trümmern liegt. Zweitens, um zu erfahren, dass es berechtigte Hoffnung auf ein neues Leben für diesen verwandten oder befreundeten Menschen gibt, das sogar besser sein kann als das, was sie oder er gerade verloren hat. Letztendlich habe ich es für all die Menschen geschrieben, die aufgrund unterschiedlichster Herausforderungen - sei es der Jobverlust, der Verlust eines geliebten Menschen, Scheidung, Insolvenz, etc. vom Leben aus der Bahn katapultiert worden sind. Gelähmt sind im Kopf beim Anblick des riesigen Berges, dem sie sich plötzlich gegenüberstehend sehen.
Das hört sich unglaublich provokant an.
Marion Bender: Mag sein. Aber es ist so. In meinem Buch sage ich, dass der mitleidige Blick von Nichtbehinderten auf das Schicksal von Behinderten grundfalsch ist. Es besteht kein Grund für Mitleid. Im Gegenteil: Ich habe Mitleid mit denen, die von sich behaupten, ›zum Glück‹ vor ›so etwas verschont‹ worden zu sein und “gelähmt” im Kopf sich selbst Geschichten erzählen, warum sie nicht für ihr Leben entschlossen losgehen.
An dieser Buchaussage werden viele schwer zu kauen haben.
Marion Bender: Bitte nicht missverstehen: Ich wünsche niemandem das, was mir passiert ist. Aber rückblickend erkenne ich in dieser Querschnittlähmung eine Änderung, die ich annehmen musste – ob ich wollte oder nicht. Erst diese radikale Änderung hat mir Perspektiven eröffnet, die ich ohne sie nie bekommen hätte.
Es geht in Ihrem Buch also auch darum, Änderungen nicht per se als schlecht vorzuverurteilen.
Marion Bender: Exakt. Wir leben in Zeiten, da Änderungen nur so auf uns einprasseln. Vielen macht das Angst. Sie sperren sich dagegen. Mit meinem Buch beweise ich all diesen Verzagten, dass sogar massive Verwerfungen neue Türen freimachen können. Und dass diese Türen Bereiche eröffnen können, die wesentlich erfüllter und beglückender sind als das, was vor dieser Änderung in Aussicht gestanden hat. Gerade in diesen unsicheren Zeiten kommt mein Buch damit genau zur rechten Zeit.
Marion Bender: »Aufstehen beginnt im Kopf: Nichts hindert dich!« Verlag Glücksuniversum, Teltow. Erhältlich bei Amazon sowie allen guten Buchhandlungen.












