(openPR) Wernigerode 10.10.2022 - 175 Schachspieler trafen sich am Tag der Deutschen Einheit, um bis zum 09. Oktober den Cup der Deutschen Einheit auszuspielen. In sieben Runden ging es hoch her, und am Ende standen Frauenpower und ein junger Sieger. Ob im Turnier, beim Preisrätsel des Tages oder beim Blitzturnier der Harzsparkasse: Wertvolle Pokale und Sachpreise winkten den Siegern der 12 Wertungsgruppen , und die aus ganz Deutschland angereisten Spieler gaben ihr Bestes. Auch das beliebte Ausflugsprogramm am Nachmittag war restlos ausgebucht.
120 Lösungen wurden insgesamt beim Preisrätsel des Tages eingereicht, wobei die Aufgaben den Ratefüchsen einiges abverlangte. Denn Silvio Beier persönlich, der alte und neue Problemschach-Weltmeister, hatte bei der Auswahl der Aufgaben beratend zur Seite gestanden. 6 Tagessieger freuten sich über einen Schachpreis, das wertvolle, selbsthaftenden Demo-Schachbrett im Format 80x80, auf dem die Aufgaben präsentiert worden waren, gewann am Ende Petra Grabowski vom SK Lehrte 1919.
Beim Blitzturnier der Harzsparkasse am Samstag, 08.10.2022, ließ es sich Detlef Kürten von der Harzsparkasse erneut nicht nehmen, persönlich dabei zu sein. Dabei belegte er einen beachtlichen 4. Platz. Denn schon frühzeitig setzte sich der elfjährige Alfred Nemitz von der Schachabteilung des USV Potsdam an die Spitze der Rangliste und konnte schließlich mit 9,5 Punkten den Blitzpokal der Harzsparkasse sowie einen Sachpreis entgegennehmen. Frank Baur von den SF Mengen und Philipp Zitzelsberger vom SC Oranienburg belegten mit 9,0 bzw. 8,0 Punkten die Plätze 2 und 3 und erhielten ebenfalls Pokal und Sachpreis.
Gesamtsieger des Cups der Deutschen Einheit wurde Erich Zweschper vom SV 1920 Kelsterbach, der mit 5,5 Punkten in Gruppe 1 alle seine Mitspieler hinter sich ließ. In Gruppe 2 folgte die erste große Überraschung des Turniers, denn mit Alfred Nemitz siegte der U12-Spieler vom USV Potsdam, der am Vortag schon das Blitzturnier für sich entscheiden konnte.
Gruppe 9 wartete mit der zweiten Überraschung auf. In dieser Gruppe, paritätisch besetzt mit fünf Frauen und fünf Männern, kamen erstmals in der Geschichte des Turniers alle fünf Frauen auf die ersten fünf Plätze. Durchsetzen konnte sich Ana Hintze vom Hildesheimer SV mit 5,5 Punkten.
Michael Nölle von den Bergischen SF 1923 Bergisch Gladbach, der in Gruppe 7 lange auf Kurs „volle Punktzahl“ gelegen hatte, beendete das Turnier als Gruppensieger mit 6,5 Punkten. Enger ging es zu in Gruppe 3, wo sich Helge Verhoef vom Hildesheimer SV nur durch eine bessere Buchholz vom Zweitplatzierten absetzen konnte, der ebenfalls 5 Punkte erreicht hatte. Auch in Gruppe 4, in der aufgrund der geringen Gruppenstärke ein Rundenturnier gespielt wurde, ging es an der Spitze eng zu. Ronny Seifert vom Glauchauer SC 1873 konnte sich im Endeffekt mit 5 Punkten und der besseren Sonneborn-Berger durchsetzen. Ebenfalls mit 5,5 Punkten gewannen Christian Michael Carda von der SU Schorndorf in Gruppe 6, Lukas Kempf in Gruppe 11 und Philipp Schäfer in Gruppe 12, die beide bei Turm Bad Hersfeld spielen. Andre Krupke von den SF Topschach Gliching konnte die Gruppe 10 mit 4,5 Punkten für sich entscheiden. In Gruppe 5 gab es für Dieter Stummeyer von der SG Garbsen/Marienwerder ein ebenso klares Ergebnis wie für Elisabeth Vogel vom SK Altona 1873/Finkenwerder in Gruppe 8; beide siegten mit 6 Punkten.
Als letzte Amtshandlung im Turnier verkündete Dr. Jordan, was die Spieler am meisten interessierte. Auch im nächsten Jahr werden sie ihrem Sport mit 32 Figuren auf 64 Feldern nachgehen: Vom 29. September bis zum 05. Oktober 2023 in Wernigerode.













