(openPR) Münster. Zwei Menschen, ein Raum, ein Machtspiel – der 26-jährige Dramatiker und Regisseur Felix J. Mohr inszeniert die Uraufführung des psychologischen Kammerspiels DAS HOTELZIMMER von Rudi Gaul. Die Premiere findet am 01. Oktober 2022 am Kammertheater “Der Kleine Bühnenboden” statt.
Das Stück handelt von einem folgenschweren Interview in einem Hotelzimmer: Der Dokumentarfilmer Lukas Schmidt (gespielt von Stefan Nászay) interviewt die preisgekrönte Autorin Agnes Lehner (Ivonne Schwarz) zu ihrem neuen Roman. Schmidt konfrontiert die Autorin mit der Behauptung über eine angeblich vor zwanzig Jahren
gemeinsam verbrachte Nacht mit verhängnisvollem Ausgang. Daraufhin kommt es zu einem Schlagabtausch mit unerwarteten Wendungen.
„Eine Besonderheit in der Inszenierung stellt die ungewöhnliche Bühnensituation dar“, erklärt Felix J. Mohr. „Die Zuschauer_innen können sowohl auf der Tribüne als auch an den Seiten links und rechts von der Bühne Platz nehmen. Dadurch soll eine Arena geschaffen werden, innerhalb derer sich die beiden Schauspieler_innen bewegen und miteinander agieren. Die Zuschauer_innen sind den Schauspieler_innen räumlich extrem nah, wodurch
ein besonders intensives Theatererlebnis ermöglicht wird.“
Das Theaterstück basiert auf dem gleichnamigen Spielfilm des Tatort-Regisseurs Rudi Gaul aus dem Jahr 2014. Jetzt wird Das Hotelzimmer als Theaterinszenierung am Kleinen Bühnenboden uraufgeführt. Für den ehemaligen Regieassistenten des Wolfgang Borchert Theaters, Felix J. Mohr, ist es die erste eigene Inszenierung in Münster.
Für weitere Nachfragen steht Ihnen Regisseur Felix J. Mohr zur Verfügung (Kontaktinformationen auf Anfrage).
Schauspiel: Ivonne Schwarz und Stefan Nászay
Bühne & Regie: Felix J. Mohr
Eintritt 17,50 €/ erm. 13,50 €
Dauer: ca. 90 Minuten / keine Pause
Weitere Informationen und Tickets online via https://derkleinebuehnenboden.de/das-hotelzimmer
Einlass: Tragen einer FFP2-Maske während des ganzen Aufenthalts im Theater
Uraufführung: Sa. 01.10.22 • 20 Uhr
Weitere Termine
Fr. 04.11.22 • 20 Uhr
Sa. 05.11.22 • 20 Uhr
So. 06.11.22 • 18 Uhr
Sa. 19.11.22 • 20 Uhr
So. 20.11.22 • 18 Uhr
Triggerwarnung:
Das Theaterstück und die Inszenierung setzen sich mit der Verdrängung von sexueller Gewalt / Vergewaltigung auseinander. Es gibt Textinhalte und szenische Darstellungen, in denen psychische und körperliche Gewalt gezeigt wird. Das Anschauen der Inszenierung geschieht auf eigene Vrantwortung. Menschen, die Opfer von sexueller Gewalt sind, erhalten u. a. Hilfe über frauennotrufmuenster.de (Tel.: 0251 34443).
Vitae
Felix J. Mohr wurde 1996 in Buchholz i. d. Nordheide geboren, studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis, Musical-Schauspiel und Theaterwissenschaft in Hildesheim, Málaga und Berlin. Während seines Studiums entstanden erste eigene Theaterstücke und Regiearbeiten, u. a. die Kriminalkomödie Wassermelonen für Napoleon
und der Audiowalk Reclaim the Streets.
Seit 2021 wird seine Kriminalkomödie Zur dicken Wachtel oder Wie man Männer mordet in verschiedenen Theaterhäusern in Deutschland und Österreich erfolgreich aufgeführt.
In der Spielzeit 2021/22 war er als Regieassistent mit Spielverpflichtung am Wolfgang Borchert Theater in Münster engagiert. Im Oktober 2022 feiert dort sein Präventions-Krimi Leg einfach auf! zur Aufklärung über den Enkeltrick seine Premiere. Er lebt und arbeitet in Münster und Berlin.
Ivonne Schwarz, geboren in Rostock, lernte am ETI - Europäisches Theaterinstitut für Schauspiel e. V., an der Starter Film- und Schauspielschule ─ sowie bei verschiedenen Schauspiel-Coaches. Ihre Schauspieleignung zur Bühnenreife legte sie an der paritätischen Prüfungskommission Wien ab. Seither ist sie an verschiedenen Berliner Theaterhäusern zu Gast, u. a. an der Staatsoper Unter den Linden, der Wolfsbühne, Zilles Stubentheater und dem Theater im Kino. Im TV war sie bislang u. a. in den Daily Soaps Gute Zeiten ─ Schlechte Zeiten und Alles oder Nichts zu sehen. Weitere Auftritte folgten in der satirischen TV-Serie des Browser Ballett. 2019/20 spielte sie im Spielfilm Konnie&Rudi (Regie: Martina Schöne-Radunski) mit. Noch im selben Jahr stand sie für den Spielfilm Nahschuss (Regie:
Franziska Stünkel) an der Seite von Lars Eidinger und Luise Heyer vor der Kamera. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
Stefan Nászay
Schauspieler, Performer, in Wien geboren. Mitglied der Wiener Sängerknaben. Absolvierte Literatur- und Schreibkurse und arbeitete als Radioredakeur. Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Bern. Dei Jahre Ensemblemitglied am Theater Heilbronn. Seit 2006 als freiberuflicher Schauspieler und Performer tätig.
Gastengagements u.a. am Landestheater Tübingen, am Theater Lübeck und Theater Osnabrück sowie in zahlreichen Theaterproduktionen in Stuttgart. In Münster war er unter anderem zu sehen in dem Stück „Elternschau“ und „Der gute Tod“ im Pumpenhaus, in der Freuynde und Gaesdte Produktion “Karlos” sowie in „Winter” „und „Gefahrenzone“ im Kleinen Bühnenboden.
Stefan Nászay ist Gründer des „Kollektiv | Körper | Fest“. Einem Theaterlabel, dass sich zum Ziel gesetzt hat, spartenübergreifende Zusammenarbeit unterschiedlichster Künstler anzuregen und in Eigenproduktionen zu verwirklichen. 2016 „nicht mehr mein liebstes ich“, 2018 „Schließe die Augen, ich bin es nicht, mein Herz ein tiefer Brunnen“, beide Produktionen im Theater im Pumpenhaus. Im Herbst 2019 folgte der PunkrockTheaterTrip „Es brennt so schön in mir!“ im Kleinen Bühnenboden. Im Dezember 2019 erschien im WiedenVerlag das Buch „am rand“ mit
Gedichten und Prosastücken. 2021 veröffentlichte Nàszay in der edition zwai den Lyrik- und Prosaband KAFKAS HAKEN.











