(openPR) Zwei Jungen – zwei Schicksale. Der eine reich, der andere ein Außenseiter. Mutig und voller Hoffnung versuchen sie sich aus der Aussichtslosigkeit herauszukämpfen. Dabei hilft ihnen die Treue ihrer Liebsten.
Die bildgewaltigen historischen Romane „Die Fährte des Schicksals“ und Teil 2 „Die Melodie der Zuversicht“ überzeugen durch Spannung bis zur letzten Seite.
Julia Scharlie entführt den Leser in die Mitte des 19. Jahrhunderts und erzählt die mitreißende Lebensgeschichte zweier Jungen, der eine reich, der andere ein Außenseiter. Beide schließen eine Freundschaft, die über Jahre anhält, sie über manchen Schicksalsschlag hinwegträgt und noch enger zusammenschweißt. Mit der Vermischung aus Dramatik, Liebesstory und Abenteuer ist es der Autorin gelungen, einen Roman mit Tiefgang zu schreiben. Erkennen Sie die Realität des Lebens und erleben Sie die bittere Wahrheit über das tragische Schicksal von Julius und Karl. Mut, Hoffnung und die Kraft der Liebe zeichnen diese Romane aus.
Debütroman „Die Fährte des Schicksals“
Deutschland. Mitte des 19. Jahrhunderts: Obwohl Karl aus einfachen Verhältnissen kommt, schafft er die Ausbildung zum Lehrer. Die Liebe zu Berta und die Freundschaft zu Julius machen ihn glücklich – bis eine falsche Beschuldigung ihn zur Flucht zwingt. Für Karl beginnt damit eine abenteuerliche Reise …
Aber auch Julius Leben ändert sich schlagartig, als seine Eltern sterben und der Zehnjährige zunächst bei seinem gewalttätigen Onkel und später im Kinderheim landet. Als dann auch noch ein schlimmer Unfall passiert, taucht Julius ins Reich der Träume ab, um seine Seele zu schützen. Nur die Liebe zu einem Hund, hilft ihm zurück ins Leben zu finden.
„Träume zerbrechen und auf der anderen Seite erfüllen sich Wünsche, die eigentlich hoffnungslos schienen.“
Teil 2 „Die Melodie der Zuversicht“
Der traumatisierte Julius hat endlich eine neue Familie gefunden, die den Dreizehnjährigen liebt. Schritt für Schritt beginnt er, sich wieder an ein normales Leben ohne ständige Furcht zu gewöhnen, und findet in der hübschen Isabelle sogar ein Mädchen, das seine Liebe zur Musik teilt und auch auf ganz anderer Ebene sein Interesse weckt.
Währenddessen ist sein brüderlicher Freund Karl mit seinen inzwischen zweiundzwanzig Jahren vor die Wahl gestellt, wie er sein Leben gestalten möchte: Mit seiner geliebten Berta in einem gemeinsamen Zuhause oder seiner Leidenschaft fürs Reisen folgend?
„Ein Geheimnis in der Vergangenheit beeinflusst Karls und auch das Leben seines Freundes Julius. Können sie es schaffen, durch Mut, Zuversicht und Liebe dem Schicksal zu trotzen?“
Eine berührende und authentische Geschichte, die durchaus Begebenheiten aufzeigt, die auch heute noch im realen Leben geschehen.
Zitate aus „Die Fährte des Schicksals“
- Karl stöhnte leise. Und Berta? Sie waren als Geschwister aufgewachsen. Sicher, da war diese unbeschreibliche Vertrautheit. Diese Geborgenheit und Selbstverständlichkeit, mit der sie sich begegneten. Immer, wenn sie in der Nähe war, begann Karls Herz zu rasen. Was würden die Eltern und Nachbarn sagen, wenn sie heiraten würden? Wie gerne hätte Karl Berta in die Arme genommen und geküsst. Aber er traute sich nicht.
- „Das ist nicht der Richtige. Haben Sie noch ein anderes Bürschchen diesen Alters?“
„Nur noch einen, Doktor.“
Der Name Doktor versetzte den Jungen in Panik. Sein Herz fing an, immer schneller zu pochen und das Blut rauschte donnernd in seinen Ohren. Er merkte, wie Schweiß seine Haut überzog und seine Brust sich zusammenzog, sodass er kaum noch Luft bekam. Krampfhaft versuchte er, ruhig zu bleiben. Er zählte seine Atemzüge und schluckte den aufkommenden Kloß in seinem Hals herunter. Warum war Dieter nicht da? Er hatte doch versprochen, ihn zu beschützen!
Zitate aus „Die Melodie der Zuversicht“
- Berta. Seine Seelenverwandte und Vertraute. Nur sie kannte sein Geheimnis, das dunkel auf seiner Seele lastete. Er lehnte sich an den rauen Stamm der dicken Eiche, deren blätterlose Äste sich dunkel gegen den grauen Himmel abzeichneten. Der erdige Geruch des Waldbodens, den Karl schon als Kind so gern gemocht hatte, hing schwer in der Luft. Er schloss die Augen und atmete tief ein. Die Worte, die Berta ausgesprochen hatte, schallten in seinem Inneren wieder und zerrissen seine Seele wie Pfeilspitzen.
- „Was ist los? Warum reitest du nicht weiter?“ Franz hielt neben ihn an.
„Kein guter Platz zum Einkehren, Franz. Wir sollten weiterreiten.“
„Bist du irre? Bei diesem Regen bin ich froh, endlich ein Dach über den Kopf zu bekommen.“
Unwohl schüttelte Karl sich und schnaubte unmutig. Verstohlen blickte er sich um, aber der dichte Regen verhinderte, dass er viel erkennen konnte. Aus dem Augenwinkel sah er eine Gestalt, die zwischen den Gebäuden verschwand.
Eine Laterne, deren Schein im Wind hin und her schwankte, wies ihnen den Weg zur Herberge.
Karl trieb sein Pferd nur unwillig an. Mit einer Hand löste er den Verschluss der Ledertasche, die seine Jagdflinte schützte.
„Karl, sei nicht albern. Wer soll uns hier überfallen? Lass dein Gewehr stecken. Du siehst vor lauter Müdigkeit Gespenster.“
Franz’ Worte konnten Karl nicht beruhigen, denn sein Gefühl warnte ihn.












