(openPR)
Online Marketing im Gesundheitswesen
ist ein Prozess der strategischen Ansprache und Kommunikation, der darauf abzielt, Verbraucher im Gesundheitswesen zu gewinnen, sie durch ihre Gesundheitsversorgung zu begleiten und sie an das Gesundheitssystem zu binden.
Ausgefeilte Marketingstrategien für das Gesundheitswesen integrieren Omnichannel-, hochsegmentierte und zielgerichtete Online- und Offline-Taktiken, um die Kundenbindung zu erhöhen und das Unternehmenswachstum zu beschleunigen. Gesundheitssysteme messen den Erfolg ihrer Marketingmaßnahmen anhand spezifischer Metriken, die mit den wichtigsten Leistungsindikatoren (KPIs) und/oder der Kapitalrendite (ROI) des Marketings übereinstimmen.
Wer am Markt bestehen möchte, der muss sein Produkt oder seine Dienstleistung irgendwie an den Mann bringen. Die Maßnahmen, die dafür erforderlich sind bzw. ergriffen werden, nennt man Pflegemarketing. Zwar ist Werbung ein ganz wesentlicher Bestandteil des Marketings, dieses darf sich jedoch nicht alleine auf Werbung beschränken. Pflegemarketing besteht aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Maßnahmen, die alle dazu dienen, den Absatz eines Unternehmens zu optimieren. Marketing fängt schon bei der Produktplanung an (z.B. Produktgestaltung, Qualität, Verpackung etc.) und hört nach dem Verkauf noch lange nicht auf. Auch Maßnahmen zur langfristigen Kundenbindung, wie beispielsweise Kundenbefragungen und Kundenbetreuung gehören ebenfalls zur Marketingstrategie.
Im Bereich des Marketings wird häufig von einem sogenannten Marketing-Mix gesprochen. Unter dem Marketing-Mix versteht man die reale Umsetzung aller Marketingstrategien und Marketingpläne. Die wesentlichen Bereiche des Marketing: Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik.
Diese müssen optimal aufeinander abgestimmt sein, um ein erfolgreiches Marketing für Ihre Pflegeeinrichtung etablieren zu können.
Pflegemarketing & Marketingmanagement
Eine Idee oder ein Produkt kann noch so gut sein, aber wenn sie sich nicht verkauften, dann kann daraus keine Basis für eine erfolgreiche Selbstständigkeit werden. Das Marketing und dessen Management sind deshalb zentrale Säulen einer wirtschaftlichen Unternehmung. Große Firmen investieren in der Regel sehr viel Geld in das Marketing und beschäftigen professionelle Marketingmanager. Diese sind weitgehend dafür verantwortlich, dass ein Produkt oder eine Marke unverwechselbar wird. Ein äußerst erfolgreiches Marketing hat bspw. dann stattgefunden, wenn ein Slogan oder ein Name praktisch zum Synonym für das beworbene Produkt oder die beworbene Marke wird. Drei herausragende Beispiele sind zum einen Tempo, wo die Marke zum Inbegriff von Papiertaschentüchern wurde, zum anderen der Slogan: „Geiz ist geil“ (Saturn) beziehungsweise „Ich bin doch nicht blöd“ (Media Markt), wo der Slogan eindeutig mit dem Unternehmen assoziiert wird.
Marketingmanagement umfasst die strategische Planung aller Maßnahmen, Aktivitäten und Prozesse, welche mit dem Ziel durchgeführt werden, Produkte oder Dienstleistungen abzusetzen.
Da sich das Marketing im Wesentlichen darauf konzentriert, die Bedürfnisse des Kunden zu erfüllen, gehört auch die Marktforschung zu den Aufgaben des Marketingmanagements. Nur wenn man die Wünsche seiner potenziellen Kunden genau kennt, kann man dafür auch die richtigen Produkte entwickeln.
Marketingkonzepte für Pflegeheime
Nicht jeder, der sich selbstständig macht, kann gleich einen Marketingmanager einstellen oder beauftragen. Die Entwicklung eines strategischen Marketingkonzepts ist jedoch trotzdem erforderlich, um auf dem Markt bestehen zu können. Wie bereits erwähnt, gehört zu einem Marketingplan auch eine Marktforschung, die natürlich möglichst früh durchgeführt und regelmäßig wiederholt werden sollte. Kundenwünsche sind nicht statisch und auch der Markt verändert sich ständig. Das sollte man im Auge behalten.
Grundsätzlich sollten folgende Bereiche in einem Marketingkonzept bearbeitet werden:
Die IST-Analyse (Marktforschung), die Solldefinition (was genau soll mit den Marketingmaßnahmen erreicht werden), die Marketingstrategie (wie sollen diese Ziele erreicht werden), das Marketing-Budget (Festlegung, ggf. Finanzierungsplan) und das Marketing-Controlling (Maßnahmen zur Überprüfung der Effizienz der Marketingstrategien).
Wer selbst nur wenige oder gar keine Marketingkenntnisse besitzt, der kann sich in speziellen Marketingseminaren weiterbilden. Diese Schulungen vermitteln Grundkenntnisse im Marketing und dessen Management. Auch im Internet kann man viele gute Hinweise und Tipps finden. Ein bisschen eigene Kreativität kann bei dem Thema Marketing auch nicht schaden. Wer über die Mittel verfügt, der kann einen Marketingmanager mit der Erstellung eines Marketingkonzepts beauftragen. In diesem Bereich gibt es viele Freiberufler, die eine umfassende Beratung anbieten.
Trends im Pflegemarketing
Der größte Trend im Bereich des Pflegemarketings ist seit Jahren eindeutig das Online-Marketing, das hauptsächlich durch Suchmaschinenoptimierung (SEO) und e-mail-Marketing erfolgt. Aber auch Promotionveranstaltungen, die sich direkt an den Endkunden wenden, wie beispielsweise Eventveranstaltungen oder Gewinnspiele sind immer noch ein wichtiges Marketinginstrument. Diese Marketingmaßnahmen fallen unter das sogenannte Direktmarketing.
Schaffen Sie ein nahtloses digitales Patientenerlebnis
Die Verbraucher von heute erwarten, dass sie sich zu ihren eigenen Bedingungen engagieren. Eine qualitativ hochwertige Marketingstrategie für das Gesundheitswesen muss dem Patientenerlebnis große Aufmerksamkeit schenken und es ihm ermöglichen, Ihr Gesundheitssystem über seine bevorzugten Kanäle zu betreten. Beginnen Sie damit, die vielen Orte zu identifizieren, an denen die Patienten typischerweise mit Ihrem Gesundheitssystem in Kontakt treten. Zu diesen ersten Berührungspunkten, die auch als digitale Eingangstür bezeichnet werden, können Kanäle wie die Website Ihres Gesundheitssystems, Ärzteverzeichnisse von Drittanbietern oder Ihr Engagement Center gehören – um nur einige zu nennen.
Skizzieren Sie den Weg, den ein Patient nach seinem ersten Kontakt mit Ihrem Gesundheitssystem höchstwahrscheinlich einschlagen wird, unabhängig davon, ob es zu einer Konversion kommt oder nicht. Dieses Verfahren, das so genannte „Patient Journey Mapping“, hilft Ihnen zu verstehen, welche Aktionen zu Konversionen führen und welche Aktionen dazu führen können, dass ein Patient die Reise abbricht. Idealerweise sollten Sie mehrere Journeys über verschiedene Leistungsbereiche hinweg abbilden und dabei mit Klinikern, Revenue-Cycle-Spezialisten und anderen Mitarbeitern mit Patientenkontakt zusammenarbeiten, um ganze Versorgungsepisoden zu erfassen und Reibungspunkte zu identifizieren.










