(openPR) Alle reden vom Klimaschutz und Energieeinsparung. Aber wenn man durch Siedlungen und Straßen fährt, sieht man leider immer noch sehr wenige Häuser, auf deren Dächern Photovoltaikanlagen und Solarmodule angebracht sind. Stattdessen boomt der Heizungsaustausch von Öl- und Gasheizungen ohne weitere förderungsfähige energetische Maßnahmen in Angriff zu nehmen. Obwohl diese langfristig eine Verbesserung der Ausgangssituation ermöglichten und gleichzeitig der Umweltentlastung dienen würden.
Es stellt sich daher die Frage, wie dieser Umstand zustande kommt. Sicherlich hängt es auch mit Lieferschwierigkeiten einzelner Module und Engpässen im handwerklichen Bereich zusammen, aber die hauptsächliche Ursache wird die mangelnde Aufklärung durch die Medien sein und der BAFA selber, aber auch der Profitgedanke der Heizungsbauunternehmen, die lieber einen unterschriebenen Auftrag für eine neue Heizungsanlage annehmen, als den Kunden an einen Energieberater für weitere Beratungen zu schicken und damit ggf. den sicher geglaubten Auftrag verlieren könnten.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ( BAFA) stellt u.a. verschiedene Zuschussvarianten oder Kreditvarianten zur Verfügung. Die maximal förderfähigen Kosten für Einzelmaßnahmen betragen hierbei 60.000 Euro pro Wohneinheit.
Bauneben- und Wiederherstellungskosten sowie Baubegleitungskosten sind ebenfalls förderfähig. Weitere 5% auf die Basisförderung erhöhte Förderung ist zudem möglich, wenn das Vorhaben im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans ( iSEP), welcher als Ergebnis einer Vor-Ort-Energieberatung durch einen zertifizierten Energieberater ( energieeffizienz-expertenliste.de ) umgesetzt wird.
Daher ist es unverständlich, warum immer noch viele Hausbesitzer, ob bewusst oder nicht aufgeklärt, auf diese Zuschüsse und Fördermöglichkeiten verzichten. Mit den bewilligten Zuschüssen, könnten weitere energetische Maßnahmen finanziert werden, die damit dem Klimaschutz und dem eigenen Geldbeutel dienen.








